Vitamin K-1
Vitamin K (Phyllochinon) ist vor allem wegen seiner
Bedeutung für die Blutgerinnung bekannt, spielt aber auch im
Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle. Hier wird es für
die Synthese von Osteocalcin benötigt, einem Protein, das
ausschließlich und in großen Mengen im Knochen gefunden wird
und wichtig für die Bildung, Umbau und Reparatur des
Knochens - z.B. nach Knochenbrüchen - ist. Osteocalcin ist
eine Art Proteinmatrix, auf der das Calcium
auskristallisiert. Studien an osteoporotischen Patienten
haben gezeigt, dass die Behandlung mit Vitamin K den
Calciumverlust deutlich reduzierte. Die Ergebnisse legen
nahe, dass eine größere Menge Vitamin K vor allem dann
erforderlich ist, wenn eine beschleunigte Knochenbildung
wünschenswert ist - wie bei der Osteoporose oder z.B. nach
einem Knochenbruch.
Vitamin K ist vor allem in Gemüse enthalten. Ein Mangel an
Vitamin K kommt daher besonders bei Personen, die wenig
Gemüse essen, vor. Die übliche Dosierung beträgt 200 - 300
Mikrogramm täglich. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen,
die z.B. Marcumar erhalten, sollten Vitamin K allerdings nur
nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Internisten
anwenden! Vitamin K ist vor allem enthalten in Brunnen- oder
Gartenkresse, Sauerkraut, grünen Gemüsen wie Spinat oder
Rosenkohl und Innereien.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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