Bone Reinforcer /
Osteo-X
Beinahe 10% der Mitteleuropäer leiden an Osteoporose. Einige
Fachmedien sehen im „schleichenden Knochenschwund“ bereits
eine kommende Volkskrankheit parallel zum demografischen
Wandel.
Fest steht: Der dramatische Verlust von Knochenmasse ist
nicht allein altersabhängig. Auch und besonders die
individuellen Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände wie
die genetische Veranlagung führen im schlimmsten Fall bis
zur Immobilität.
Unsere Knochen leben wie ein Organ im stetigen Auf- und
Abbau von Zellen. Bis etwa zum 30. Lebensjahr sind die
Aufbaukräfte im Vorteil. Mit dem Erreichen der maximalen
Knochendichte beginnt die Zeit des stetigen Abbaus.
Beschleunigt wird dieser Prozess u.a. durch Bewegungsmangel,
vitalstoffarme Ernährung, Koffein-, Teein-, Alkohol- und
Nikotingenuss. Hormonelle Veränderungen – bei Frauen ab 45
und Männern ab 55 Jahren – sorgen für einen zusätzlichen
Negativ-Schub.
Wird fortschreitender Knochenabbau als Osteoporose im
Anfangsstadium erkannt, kann diese häufig mit dem Verzehr
von Calcium- und Vitamin D-Produkten eingeschränkt werden.
Den Betroffenen kann so ein Teil der Angst vor dem massiven
Verlust von Lebensqualität – durch Bewegungseinschränkung,
Trittunsicherheit, Angst vor Stürzen und Isolation –
genommen werden.
Knochen bestehen zu 65% aus Hydroxyapatit. Es gibt
unserem Knochengerüst die Stabilität und erfüllt im
Organismus verschiedene Funktionen. Darüber hinaus ist es
der wichtigste Bestandteil der Zähne.
Calcium bietet ebenfalls ernährungsphysiologische
Unterstützung für gesunde Knochen und Zähne. Dieser
Mineralstoff besitzt vor allem Struktur gebende Aufgaben und
ist Rohstoff für den Bau unserer Knochen. Damit unser
Organismus das Calcium aufnehmen kann, benötigt er
Vitamin D als Resorptionshelfer. Es ist als
"Einbauhelfer" ein unverzichtbarer Partner für Calcium, denn
es ist an dessen Aufnahme und Einlagerung in den Knochen
beteiligt. Calcium ist – als der „Haupternährer“ der
Knochensubstanz – unverzichtbar zur Vorbeugung von
Osteoporose (1).
Inzwischen haben Wissenschaftler immer mehr über die
Funktion von Magnesium bei der Knochenhomöostase
herausgefunden. Da der überwiegende Teil des Mineralstoffs
im Knochen lokalisiert ist, aus dem unter Mangelbedingungen
jedoch bis zu einem Drittel aktiviert werden kann, trägt
eine langfristig unzureichende Versorgung zur Osteoporose
bei. Die heutzutage empfohlene Osteoporoseprophylaxe mit
Calciumpräparaten sollte deshalb durch eine adäquate
Magnesiumzufuhr ergänzt werden.
Die effektivsten Produkte der neuesten Generation leisten
jedoch viel mehr. Besonders dann, wenn Sie zusätzlich
Bor, Kupfer und Mangan in ihrer Rezeptur
vereinen. Das Ultraspurenelement Bor sorgt vor allem in
Kombination mit Kupfer für den optimalen
Knochenstoffwechsel, indem es alle beteiligten
Mikronährstoffe aufeinander abstimmt und sogar kurzfristige
Defizite selbsttätig ausgleicht. Bei Frauen nach der
Menopause, welche zusätzlich zu ihrer Ernährung täglich 3mg
Bor erhielten, verminderte sich z.B. die Ausscheidung von
Calcium um 44 %, während es andererseits zu einer Erhöhung
der Serumkonzentrationen des östrogenen Hormons
17ß-Östradiol kam.
Interesse an der Beziehung zwischen Mangan und
Osteoporose erweckte ein berühmter Basketballspieler, der
häufig sehr schlecht heilende Knochenbrüche hatte, und bei
dem auch eine zunächst nicht erklärbare Osteoporose
diagnostiziert wurde. Bei einer Blutuntersuchung wurde ein
Mangel an diversen Mineralien und insbesondere auch an
Mangan aufgezeigt. Nach Ausgleich dieser Mangelsituation
spielte er innerhalb von 6 Wochen wieder Basketball. Diese
Beobachtungen regten zu einer Untersuchung bei
osteoporotischen Frauen an, bei der man fand, dass die
Blut-Mangan-Werte nur 25% derer von gesunden
Kontrollpersonen betrugen.
Zink ist ein wichtiger Katalysator der
Kollagenherstellung (organisches Grundgerüst) des Knochens.
Es ist wesentlich für die Knochenbildung, es verbessert die
Wirkung von Vitamin D und die Calciumaufnahme. Studien zeigten erniedrigte
Zinkkonzentrationen im Serum und im Knochen von älteren
Patienten mit Osteoporose. Auch Personen mit erhöhtem
Knochengewebsverlust im Bereich des Kieferknochens zeigten
in einigen Studien wohl verminderte Serumkonzentrationen von
Zink.
Wie das Zink ist Vitamin C bedeutsam in der
Kollagensynthese des Knochens, insbesondere bei der
Quervernetzung gemeinsam mit Kupfer.
Betain Hydrochlorid fördert die Resorption der
Substanzen.
Das Produkt ist ohne Vitamin K und daher auch bei
Einnahme von Blut verdünnenden Medikamenten geeignet.
(1) Palacios C: The role of nutrients in bone health, from A
to Z. Crit Rev Food Sci Nutr. 2006;46(8):621-8. Review.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind. |