| Glucosamin & Chondroitin
Welche Funktionen haben Gucosamin & Chondroitin im
Körper?
Als Arthrose wird eine degenerative Erkrankung des
Gelenkknorpels bezeichnet. Die Häufigkeit steigt mit dem
Alter und beschleunigt wird der Prozess durch Übergewicht
und Bewegungsarmut. Eine Arthrose kann bereits im 30.
Lebensjahr beginnen und im Alter von 60 Jahren hat praktisch
jeder Mensch eine mehr oder weniger starke Knorpelabnutzung
aller Gelenke, bevorzugt aber in Knie und Hüfte. Bei
Menschen, die an Arthrose leiden, ist das normale
Gleichgewicht zwischen Knorpelbildung und Knorpelabbau
gestört.
Das Ergebnis ist eine fortschreitende Knorpelabnutzung, die
mit sehr starken Schmerzen einhergehen kann. Je geschädigter
die betroffenen Stellen sind, umso größer werden die
Schmerzen und umso größer ist die Gelenkverformung - bis hin
zum völligen Funktionsverlust. Arthrose galt bisher als
unheilbar und eine Linderung der Beschwerden konnte meist
nur durch Einbau eines künstlichen Gelenkes erreicht werden.
Aber es handelt sich nicht einfach um ein altersbedingtes
und schicksalhaftes Abnutzungsleiden, das nur mit
Schmerzmitteln und Operationen behandelt werden kann. Die
tieferen Ursachen liegen häufig in einer Unterversorgung des
Organismus mit den beiden wichtigen Nahrungs-Grundstoffen
Glucosamin und Chondroitin. Durch deren Einnahme als
Nahrungsergänzungsmittel kann dem Abbau der Knorpelmasse in
den Gelenken wirksam vorgebeugt werden. Denn neuere
Untersuchungen zeigen, dass sich Knorpelmasse nicht nur zu
regenerieren vermag, sondern auch eine höhere
Geschmeidigkeit erreichen kann, wenn dem Körper die dazu
erforderlichen Aufbaumittel zugeführt werden.
Was ist Glucosamin? Was ist Chondroitin?
Es scheint, dass mit zunehmendem Alter der Körper die
Fähigkeit verliert, ausreichend Glucosamin & Chondroitin zu
erzeugen. Die gewichttragenden Gelenke, wie Knie und Hüften,
sowie die Handgelenke und Schultern sind am häufigsten von
einer Arthrose betroffen. Es kommt zur Zerstörung der
Knorpelmasse, zu Verhärtungen und zur Ablagerung größerer
Knochensporne an den Gelenksrändern. Schmerzen, Verformungen
und ein eingeschränkter Bewegungsradius sind die Folge.
Glucosamin: Die Hauptbestandteile des
Gelenkknorpels sind Glycosaminoglykane (Aminozuckerkomplexe)
und Glucosamin ist einer ihrer Bausteine. Glucosamin besteht
aus Glukose und der Aminosäure Glutamin und je mehr dem
Körper zur Verfügung steht, desto mehr Glykosaminoglykane
(und somit Knorpelmasse) werden produziert. Glucosamin
bewirkt weiter, dass die Gelenkknorpel elastisch und doch
widerstandsfähig sind.
Leider kann Glucosamin kaum in ausreichenden Mengen mit der
Nahrung aufgenommen werden, da es in keinem unserer
Nahrungsmittel, außer in Schalentieren, in genügender Menge
enthalten ist. Es muss dem Körper daher zusätzlich zugeführt
werden. Glucosamin ist in mehreren Formen erhältlich. Die
Sulfatform (Stabilisation mit einem Mineralsalz) ist die
bevorzugte Darreichung, da sie am besten erforscht ist.
Meist erfolgt die Stabilisierung mit Kaliumchlorid (KCl), da
unsere Ernährung ohnehin sehr kaliumarm ist.
Chondroitin: Chondroitin besteht aus sich
wiederholenden Molekülketten (Mukopolysaccharide) und ist
ebenfalls ein wichtiger Knorpelbestandteil. Es verleiht dem
Gelenkknorpel die Struktur, ist verantwortlich für die
Wasserbindungskapazität und die Nährstoffdurchlässigkeit.
Letzteres ist von besonderer Bedeutung, da Knorpel keine
Blutgefäße enthalten und ihre Ernährung nur auf
Diffusionsbasis geschieht. Chondroitin spielt eine Rolle bei
der Wiederherstellung der Gelenkfunktion, bei Arthrose und
auch bei der Knochenbruchheilung, wie in vielen Studien
gezeigt werden konnte.
Chondroitin muss dem Körper ebenfalls zugefügt werden, da
die einzigen Quellen, die ausreichend Chondroitin enthalten,
Tierknorpel sind. Die Darreichungsform ist wie bei
Glucosamin in Sulfatform.
Wie können Glucosamin & Chondroitin im Körper wirken?
Die gegenwärtig in der Arthrosetherapie eingesetzten
Medikamente (Cortisonpräparate und Schmerzmittel) bringen
meist nur eine Kurzzeiterleichterung. Langfristig kann die
Zerstörung der Gelenke aber nicht verhindert werden, da nur
die Symptome bekämpft werden (Schmerzen, Entzündungen),
nicht aber die Ursache der Krankheit (Abbau der
Knorpelsubstanz). Alle diese Präparate haben zum Teil
gravierende Nebenwirkungen, die auf Dauer
gesundheitsschädlich sein können. Die durchgeführten Studien
bezüglich Glucosamin und Chondroitin zeigten aber, dass die
Behandlung von Arthrosen nicht nur symptomatisch durch
Schmerz- und Entzündungsbekämpfung erfolgen muss.
Glucosamin & Chondroitin allein hat keine schmerzstillende
oder entzündungshemmende Wirkung. Führende Mediziner und
Wissenschafter empfehlen daher kurzfristig
entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel mit
Glucosamin & Chondroitin zu kombinieren. Langfristig jedoch
sollte Glucosamin & Chondroitin allein eingenommen werden,
weil dadurch die Erzeugung der Knorpelsubstanz angeregt
wird. Glucosamin und Chondroitin, stellen eine sichere und
effektive natürliche Alternative bzw. Ergänzung zu
herkömmlichen Arthrosemedikamenten dar.
Glucosamin und Chondroitin fördern im Körper die Produktion
der für eine entsprechende Funktion der Gelenke notwendigen
Substanzen. Beide sind für die Erneuerung der Knorpelmasse
an den Gelenken verantwortlich. Die Schmerzen verschwinden
und die Bewegungsfreiheit kann wieder erlangt werden. Aber
das signifikanteste Resultat bei den Patienten, die mit
Glucosamin-Chondroitin behandelt wurden, war die nahezu
vollständige Regeneration der geschädigten Knorpelmasse zum
vorherigen, gesunden Zustand. Wenn wir dem Körper wieder die
Substanzen zur Verfügung stellen, die er braucht, um
geschädigte Knorpelzellen wieder zu regenerieren, kann eine
Heilung aber nur dann erfolgen, wenn die Behandlung auch
über einen längeren Zeitraum fortgeführt wird.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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