Curcuma (Gelbwurz,
Turmeric)
Curcuma kommt ursprünglich aus Indien und wird im Ayurveda
(= indische Heilkunst) traditionell bei rheumatischen
Erkrankungen, aber auch bei Verdauungsstörungen angewendet.
Der gesundheitlich aktive Inhaltsstoff im Turmeric ist das
so genannte Curcumin, ein sekundärer Pflanzenstoff, der
bereits in Studien verschiedene gesundheitlich positive
Wirkungen gezeigt hat.
Curcumin ist ein starkes Antioxidanz. (1) Antioxidantien
sind Stoffe, die so genannte freie Radikale, also Stoffe,
die durch eine falsche Ernährung oder Stress gebildet werden
und Zellen schädigen, un-schädlich machen können.
Curcumin soll außerdem in der Lage sein, den
Histamin-Spiegel zu senken und so Entzündungen
einzudämmen.(2) Ein erhöhter Histamin-Spiegel liegt meist
bei allergischen Reaktionen vor.
Curcumin enthält außerdem verschiedene Bitterstoffe, die die
Gallenproduktion anregen, die Fettverdauung erleichtern und
so die Leber entlasten.
Zudem hat Curcumin Blutverdünnende Eigenschaften, die eine
Thrombose (= Blutverklumpung) verhindern. Dadurch wird die
Durchblutung erleichtert und das Entstehungsrisiko einer
Arteriosklerose (= Ablagerungen in den Arterien, deren Folge
ein Herzinfarkt sein kann) gemindert.(3) Außerdem konnte in
Tierstudien gezeigt werden, dass Curcumin antikanzerogene
Eigenschaften besitzt, also in der Lage ist, das
Tumorwachstum zu hemmen. (4)
In einer weiteren Studie an Patienten mit Rheumatoider
Arthritis konnte festgestellt werden, dass Curcuma-Extrakte
Gelenksentzündungen und Symptome, wie beispielsweise
Steifheit und Gelenkschmerzen, vermindern kann. (5) In einer
doppelblinden Studie konnte außerdem gezeigt werden, dass
Curcumin auch hilfreich bei Menschen mit Verdauungsstörungen
sein kann. (6) So wurde in einer chinesischen Studie
festgestellt, dass Tumeric in der Lage ist, den
Blut-Cholesterin-Spiegel zu senken. Erhöhte
Cholesterin-Spiegel gelten als ein Hauptrisikofaktor für die
Bildung von Cholesterin-Ablagerungen in den Arterien und
somit für die Entstehung einer Arteriosklerose bzw. eines
Herzinfarktes.(7)
Nach jüngster Erkenntnis von Forschern in den USA und Kanada
hilft das in Curcuma enthaltenen Curcumin bei Mäusen auch,
das schwere erbliche Lungenleiden Mukoviszidose (zystische
Fibrose) unter Kontrolle zu bekommen. Das Ergebnis der
Studie ist im Wissenschaftsjournal «Science» (Bd. 304, S.
600) veröffentlicht.
Aus finnischen Studien ist Kurkuma unter anderem als viel
versprechendes Mittel gegen Leberschäden durch Alkohol und
zur Vorbeugung gegen Grünen Star bekannt. Curcumin bremste
im Tierversuch auch das Wachstum von Prostata- und
Brustkrebstumoren.
Eine Studie mit deutete darauf hin, dass Curcuma Darmpolypen
zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen kann. Bei
Patienten mit familiärer adenomatösen Polyposis (Bei dieser
Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm.
Unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs. ) ging die Zahl der
Polypen durch die Einnahme von Curcumin um 60 Prozent
zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich
im Schnitt um 50 Prozent, berichten US-Forscher online in
der Zeitschrift "Clinical Gastroenterology and Hepatology".
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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