| Cranberry
Mit Beerenkraft gegen Harnwegsinfekte
Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen und ein häufiger
Harndrang mit geringen Harnmengen sind die typischen
Symptome einer Harnwegsinfektion, von der vor allem Frauen
häufig betroffen sind. Verursacht wird eine solche Infektion
durch Bakterien (meist Escherichia Coli), welche sich in den
Zellen des Harntraktes festsetzen. Zur Bekämpfung dieser
Beschwerden hält die Natur ein ebenso wirksames wie auch
gesundes Heilmittel parat.
Die Cranberry (Vaccinium macrocarpon) gehört zur Gattung der
Heidelbeere und ist eng verwandt mit der europäischen
Preiselbeere (Vaccinium vitis idaea). Bereits seit Beginn
dieses Jahrhunderts wurde die Cranberry aufgrund ihrer
antibakteriellen Wirkung bei Nieren- und Blaseninfektionen
zu einem beliebten Naturheilmittel. Ihre traditionell
überlieferte Wirksamkeit wurde inzwischen in zahlreichen
Studien bestätigt. Auch die Wirksubstanz wurde von Forschern
ausgemacht. Es handelt sich hierbei um bestimmte Tannine,
die ausschließlich in der Cranberry zu finden sind. Sie
verhindern, dass sich Bakterien an den Zellen des
Harntraktes anhaften. Da sich die Bakterien nicht festsetzen
können, werden sie mit dem Urin ausgeschwemmt.
Zahlreiche Heilpraktiker empfehlen ihren Kunden daher die
Cranberry zur wirksamen Vorbeugung einer drohenden Infektion
des Harntraktes und Behandlung bereits bestehender
Harnwegsinfekte. Sinnvoll ist die Anwendung auch, wenn sie
an häufig wiederkehrenden Harnwegsinfekten leiden.
Bereits einige Stunden nach der Einnahme verhindert
Cranberry das Anhaften der Bakterien an die Zellen der
ableitenden Harnwege. Dennoch sollte eine Behandlung über
einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen erfolgen. Die
Einnahme von Cranberry ist auch über einen längeren Zeitraum
vollkommen sicher.
Wir empfehlen die kurmäßige Einnahme zur Vorbeugung bei
drohenden Infekten der Harnwege sowie zur Behandlung
bestehender Infektionen.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
|