| Cayenne
Bereits die
amerikanischen Ureinwohner verzehrten das Gewürz Der
Cayenne-Pfeffer enthält mit seinen Carotinoiden und den
Vitaminen A und C wertvolle antioxidative Substanzen. Der
interessanteste Stoff ist jedoch das Capsaicin, das zu etwa
1,5 % im Cayenne-Pfeffer enthalten ist und diesem auch seine
Schärfe gibt. Capsaicin kann die Bildung von Endorphinen
anregen, den körpereigenen "Glückshormonen". Endorphine
sorgen für mehr Wohlbehagen. Neben blutverdünnenden Effekten
besitzt das Gewürz auch sog. thermogenische (wärmebildende)
Eigenschaften, das bedeutet, dass es den Stoffwechsel so auf
Touren bringen kann, dass mehr Kalorien verbrannt werden
können.
Cayenne wird traditionell seit Jahrhunderten zur
Behandlung unterschiedlicher Beschwerden eingesetzt.
Insbesondere bei Unpässlichkeiten des Magen-Darm-Trakts wie
Bauchschmerzen, krampfartige Schmerzen und Blähungen, findet
es Verwendung. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde
und wird Cayenne gerne zur Verbesserung der Durchblutung
eingesetzt. Bei oberflächlicher Anwendung hilft Cayenne bei
rheumatischen und arthritischen Beschwerden.
Bei japanischen Frauen wurde in einer Doppelblindstudie
gezeigt, dass der Verzehr von 10 g Cayennepfeffer täglich zu
einer Abnahme des Appetits führte. In einer anderen
Untersuchung beobachtete man eine Steigerung der
Verstoffwechslung der mit der Nahrung aufgenommenen Fette.
Aufgrund dieser Eigenschaften kann es auch zur Unterstützung
einer Diät zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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