Carotinoid Mix
Natürlicher Schutz vor der Sonne für Ihre Augen gerade jetzt
in der Urlaubszeit mit den besonders wirksamen sekundären
Pflanzenstoffen: Lutein, Zeaxanthin, Lycopin, Beta-Carotin
und Polyphenole
Allgemeine InformationenLutein, Zeaxanthin,
Lycopin, Beta-Carotin gehören zu der Gruppe der Carotinoide.
Sie geben Pflanzen aber auch verschiedenen Tieren Ihre
charakteristische leuchtend gelben bis roten Farben. Sie
gehören zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die
zunehmend an Bedeutung für unsere Gesundheit gewinnen. Die
Funktionen der Carotinoide für den Menschen bestehen darin,
dass bestimmte Carotinoide in Vitamin A umgewandelt werden
können und andererseits in ihrer Fähigkeit, aggressive freie
Radikale zu entschärfen. Auf diese Weise unterstützen sie
das antioxidative Abwehrsystem des Organismus.
Darüber hinaus geben verschiedene wissenschaftliche Studien
Hinweise darauf, dass Carotinoide und andere Antioxdantien
wie z. B. Tocotrienole in der Prävention von verschiedenen
Erkrankungen, die im Zusammenhang mit oxidativen Stress
stehen, unterstützend wirken können. Vor allem betrifft dies
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Reihe von
Krebserkrankungen und die Entwicklung des altersbedingten
Katarakts (grauer Star) und der Makuladegeneration (Ursache
für schwere Verluste der Sehkraft).
Lutein, Zeaxanthin, Lycopin, Beta-Carotin und Polyphenole
sind wichtige Nährstoffe zur Gesunderhaltung der Augen Die
Netzhaut des Auges ist besonders anfällig für oxidativen
Stress, da sie viele mehrfachungesättigte Fettsäuren
enthält, einen hohen Sauerstoffverbrauch hat und dem Licht
ausgesetzt ist. Von Bedeutung ist die Tatsache, dass Lutein
und Zeaxanthin als einzige Carotinoide von Natur aus in der
Netzhaut des menschlichen Auges vorkommen, v. a. in der
Macula Lutea, dem gelben Fleck in Zentrum der Netzhaut, der
den Bereich schärfster Wahrnehmung (Fovea) umgibt.
Allerdings müssen Carotinoide immer wieder mit der täglichen
Nahrung aufgenommen werden. Nimmt also der Lutein- und
Zeaxanthingehalt in der Netzhaut ab oder fehlen die beiden
Carotinoide, kann dies zu altersbedingten Makuladegeneration
(AMD) führen, die ihrerseits zu Altersblindheit führt (SEDDON,
et al., 1994, SNODDERLEY, et al., 1995, LANDRUM, et al.,
1997).
Hohe Plasmakonzentrationen an Lutein und Zeaxanthin
können das Risiko an altersbedingten Augenschäden deutlich
verringern, wie man in einer kontrollierten Fallstudie über
Augenkrankheiten herausfand (BEATTY, et al., 2000). Hierbei
nimmt man mehreren Studien zu Folge an, dass die Carotinoide
in diesem Zusammenhang als Antioxidans (Radikalfänger) in
der Netzhaut fungieren (RAPP, et al., 2000). Eine genauere
Unterscheidung der Funktion von Lutein und Zeaxanthin
beschreibt (SUJAK, et al., 2000), wobei Zeaxanthin bestimmte
Fettstrukturen in der Netzhaut vor Sauerstoffradikalen
schützt und Lutein schädliche kurzwellige Lichtstrahlen
filtriert. Eine weitere Reihe wissenschaftlicher Studien
haben ergeben, dass man mit der gezielten Supplementierung/Einnahme
von Lutein, die Dichte der Makula (als Maß des
Carotinoidgehalts) und damit die Schutzfunktion für das Auge
deutlich verbessern kann (BERENDSCHOTT, et al., (2000), BONE,
et al., (2000). Darüber hinaus wurde die Sehschärfe von
Patienten mit Sehschwäche nach Lutein-Supplementierung
ebenfalls deutlich verbessert (DAGNELIE, et al., 2000).
Ebenfalls eine wichtige Schutzfunktion vor der
altersbedingten Makuladegeneration spielt Lycopin. Man fand
heraus, dass die Versuchsgruppe, die eine zu geringe
Versorgung mit Lycopin aufwies, ein signifikant höheres
Risiko hatte, eine altersbedingte Makuladegeneration zu
entwickeln als die Gruppe, deren Lycopin-Konzentrationen
höher lagen (MARES-PERLMAN 1995).
Beta-Carotin ist der bekannteste Vertreter der Familie der
Carotinoide. Es kann einerseits vom Organismus in Vitamin A
umgewandelt werden und andererseits als „Fänger“ von freien
Radikalen fungieren. Freie Radikale können u. a. vorzeitige
Alterungsprozesse auslösen. Zu diesen Alterungsprozessen
können auch Veränderungen der Netzhaut gehören, wie z. B.
die Makuladegeneration oder der Katarakt. Mit Hilfe der
antioxidativen Eigenschaften von Beta-Carotin können diese
Prozesse deutlich verlangsamt werden (HENRICHS, D. 1998).
Grünkohl und Heidelbeere zählen zu den Gemüsen bzw.
Früchten, die besonders viele verschiedene Carotinoide
enthalten. Sie sind besonders reich an Lutein und Zeaxanthin.
Darüber hinaus ist der Gehalt an Polyphenolen im Grünkohl
und insbesondere in Heidelbeeren (Delphinidine) besonders
hoch. In Heidelbeeren beispielsweise verbessern diese
Vitalstoffe die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen, wie
etwa Gefäße am Auge.
Polyphenole haben äußerst starke antioxidative
Eigenschaften, die freien Radikalen neutralisieren können
und auf diese Weise eine sehr gute gesundheitsfördernde
Wirkung haben.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder Einzelne etwas
zur Erhaltung seiner Sehkraft beitragen kann und das Risiko
für eine altersbedingte Makuladegeneration sowie einen
Katarakt verringern kann, indem man besonders für die
Aufnahme der schützend wirkenden Substanzen, wie z. B.
Lutein, Zeaxanthin, Lycopin, Beta-Carotin und Polyphenolen,
sorgt. Die meisten Menschen nehmen mit ihrer Nahrung nicht
genug Lutein, Zeaxanthin, Lycopin, Beta-Carotin und
Polyphenole auf. Dabei ist zu beachten, dass eine
ausreichende Versorgung durch den Nährstoffverlust von
Lebensmitteln erschwert wird. So wird Lutein beispielsweise
durch Kochen oder Erhitzen in der Mikrowelle leicht
zerstört.
Nahrungsergänzungsmittel mit den genannten Substanzen können
Sie bei der bedarfsgerechten Zufuhr sinnvoll unterstützen,
um einen optimalen Effekt auf die Gesundheit zu erreichen.
Allerdings sollte man schon früh mit der Vorbeugung
beginnen, da Vorsorge immer besser ist als Nachsorge. Denn,
wenn erstmal die Diagnose altersbedingte Makuladegeneration
gestellt wurde, ist es meist schon sehr spät, um das
Augenlicht auch in Zukunft zu erhalten.
Tipp: Lesen Sie den interessenten Artikel von Dipl.
Oekotrophologing Claudia Gaster:
"Rot und gelb halten fit"
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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