| Bienenpollen (Propolis) Propolis
ist ein Naturstoff der Bienen, der auch unter dem Namen
"Kittharz" bekannt ist. Im Herbst sammeln die Bienen diesen
Harz von Knospen und Zweigen der Bäume und nutzen ihn, um
ihren Bau zu desinfizieren und abzudichten. Das mit den
Drüsensäften der Bienen angereicherte Baumharz wird von
vielen Menschen als natürliches Aufbaumittel geschätzt.
Propolis ist reich an Polyphenolen, vor allem an Flavonoiden
und Procyanidinen. Diese Inhaltstoffe zeigen eine starke
antioxidative Wirkung und sind in der Lage die so genannte
Blut-Hirn-Schranke zu passieren und die antioxidative
Wirkung auch im zentralen Nervensystem (Gehirn, Rückenmark)
zu entfalten.
Als Heilmittel wird Propolis aufgrund seiner antibiotischen
Wirkung und seiner Fähigkeit, das Immunsystem zu
stimulieren, geschätzt. Für die Heilwirkungen von Propolis
sind in erster Linie die Flavonoide verantwortlich, welche
die Arbeit der Fresszellen im Immunsystem unterstützen und
die Wundheilung beschleunigen.
Nach neuesten Untersuchungen weisen Propolis-Flavonoide
antivirale Eigenschaften gegen Influenza- und Herpes-Viren
auf, aber auch antibakterielle und antimykotische (gegen
Pilze) Wirkungen. Damit ist Propolis ein Naturstoff, der
gleichermaßen gegen Viren, Bakterien und Pilze wirksam ist.
In der pharmazeutischen Wissenschaft wurde bis heute noch
kein Wirkstoff entdeckt, der ein derart breites
Wirkungsspektrum gegen Mikroorganismen aufweist.
Propolis wird in der Naturheilkunde auch zur Behandlung
gegen Gastritis eingesetzt, da es gegen das hierfür
verantwortliche Heliobacter Pylori zu wirken scheint.
Tipp: Lesen Sie den Artikel "Gesundheit aus dem
Bienenstock" auf
www.gesundheit.com
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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