| Natürliche Aphrodisiaka Wenn
die schönste Nebensache der Welt keinen Spaß mehr macht.
Impotenz oder ein Nachlassen der Libido sind häufig
Tabuthemen. Betroffen sind immer nur die Anderen. In der
heutigen, von Stress und Hektik bestimmten Zeit, bleibt das
sexuelle Verlangen leider immer häufiger auf der Strecke.
Etwa jeder zweite Mann über 40 leidet zumindest zeitweise an
klinisch relevanten Erektionsstörungen, also an Impotenz.
Auch bei Frauen mangelt es an Lust. Schenkt man einer
US-Studie glauben, hat jede dritte junge Frau keinen Spaß
mehr am Sex.
Link-Tipp: Tabuthema Potenzstörung - Woran es
liegt und was Mann tun kann
Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel der "Apotheken
Umschau" auf
www.gesundheitpro.de.
Die Suche nach natürlichen Heilmitteln mit Lust steigernder
Wirkung, ist so alt wie die Menschheit. Schon immer
vertrauten die Menschen auf die Kraft der Pflanzen und bei
den Naturvölkern hat sich bis heute daran kaum etwas
geändert. Die Heilpflanzen der Liebe existieren wirklich.
Diese Liebeselixiere heißen Aphrodisiaka und sind nach der
griechischen Liebesgöttin Aphrodite benannt. Die aus dem
Meeresschaum entstandene Aphrodite, soll einen Gürtel
getragen haben, der alle Liebeszauber enthielt und so wurden
Pflanzen, die eine entsprechende Wirkung besitzen, ihrem
mächtigen Zauber zu Ehren Aphrodisiaka genannt.
Viele Naturheilmittel helfen, den gesamten Organismus zu
kräftigen, das Wohlbefinden zu fördern und zu erhalten. Sie
steigern das sexuelle Empfinden und erhöhen die
Liebesfähigkeit. Wichtig ist: Die Erwartungen an das Mittel
müssen angemessen sein, denn eine harmonische Umgebung
sollte genauso selbstverständlich wie eine ausgeglichene
Beziehung mit dem Partner sein.
MACA (Lepidium meyenii): Die Wurzel dieser in den
Anden beheimateten Pflanze wurde von den Inkas wegen ihrer
aphrodisierenden und belebenden Eigenschaften geschätzt. In
Südamerika wird Maca traditionell zur Förderung der
männlichen Potenz und der weiblichen Fruchtbarkeit
eingesetzt. Deshalb wird Maca auch die "Wurzel für Leben und
Liebe" genannt.
Yohimbe: In der
Rinde des westafrikanischen Yohimbe-Baumes sind Stoffe
enthalten, die gefäßerweiternd wirken und die Durchblutung
der Beckenorgane und die sexuelle Lust steigern. Der
bedeutendste Inhaltsstoff ist das Alkaloid Yohimbin. In
amerikanischen Studien konnte die Wirksamkeit bei der
Behandlung der Erektilen Disfunktion gezeigt werden. Yohimbe
wirkt Gefäßerweiternd und scheint unabhängig von der Ursache
der Disfunktion zu helfen.
Yamswurzel (Dioscorea Extrakt) unterstützt die
Hormontätigkeit mit pflanzlichem Diosgenin, das
harmonisierend auf den weiblichen Hormonhaushalt wirkt.
Muira puama ("Potenzholz") ist berühmt für seine
aphrodisischen Eigenschaften. Die Rinde dieses Baumes
fördert das sexuelle Verlangen, kann den männlichen
Testosteronspiegel erhöhen und dient zur Stärkung der
Potenz.
Damiana: Schon die Maya nannten sie die Pflanze der
Liebe. Ein traditionelles Aphrodisiakum, das bei Impotenz,
Sterilität und mangelnder Libido verabreicht wird um die
sexuelle Leistung anzuregen.
Gotu Kola: Eine der wichtigsten Tonika im Ayurveda,
die traditionell als vitalisierendes und anregendes
Stärkungsmittel angewendet wird.
Sägepalme (Serenoa serrulata): Die anregende Wirkung
auf die Libido wurde schon von den nordamerikanischen
Indianern geschätzt. Die Früchte können das Sexualsystem
stärken und fördern die Durchblutung der Genitalien. Heute
werden Extrakte aus den Früchten der Sägepalme auch bei
Prostatabeschwerden angewendet.
Sibirischer Ginseng wird traditionell in den
asiatischen Ländern als sexuelles Stärkungsmittel eingesetzt
und kann das Sexualempfinden bei Männern und Frauen
verbessern.
Ginkgo
Biloba hat in zahlreichen Studien gezeigt,
dass es die gesamte Durchblutung insbesondere die der
Genitalien verbessert. Die Anwendung kann bei sexuellen
Störungen hilfreich sein. In einer 1998 im Journal of Sex
and Marital Therapy, University of California, San Francisco
veröffentlichten Studie, bekamen 63 Patienten, die infolge
der Einahme von Antidepressiva an sexuellen Störungen
litten, Ginkgo. Die Heilpflanze konnte bei 91 % der Frauen
und 76 % der Männer die sexuelle Störung beheben. Männer und
Frauen berichteten von einem gesteigerten Lustgefühl.
Die Aminosäure Arginin spielt eine wichtige Rolle bei
der Bildung von Stickoxid. Stickoxid wiederum hat eine
Kontrollfunktion bei der Erweiterung der Blutgefäße, die
wiederum für eine Erektion und eine Verbesserung der
sexuallen Funktion wichtig ist. In einer sechswöchigen
amerikanischen Studie mit Männern die an Erektile
Disfunktion leiden, wurde sechs Wochen 1670 mg Arginin
verabreicht. Dabei zeigte sich eine Nahrungsergänzung mit
Arginin gegen Erektile Disfunktion vor allem bei den Männern
mit gestörtem Stickoxyd - Stoffwechsel als wirksam.
Chinesische Jujube (Ziziphus jujuba): Die Früchte
sind in der Traditionellen Chinesischen Medizin als
Stärkungsmittel bekannt und werden heutzutage vor allem von
amerikanischen Männern zur Verbesserung der sexuellen
Funktion angewendet. Das Wirkprinzip beruht ähnlich wie bei
Arginin (s.o.) auf eine verbesserte Freisetzung von
Stickoxid.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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