Bei der Erforschung der chemischen Eigenschaften von Aprikosenkernen wollte Dr. E.T. Krebs, Jr 1952 eigentlich nur das Vitamin B 17 nachweisen, doch er fand auch – zufällig - das Vitamin B 15 (Pangamsäure). Man kann sagen, dass es sich um einen unerwarteten Bonus bei seinen Forschungsarbeiten handelte. Dr. Krebs beschreibt die Pangamsäure als eine Art löslichen Sauerstoff. Es führt zu einer Zunahme der Sauerstoffeffizienz im gesamten Körper (die Sauerstoffversorgung ist wesentlich verbessert) und die Pangamsäure unterstützt die Ausscheidung von Abfallprodukten. Weil Krebszellen sich im Beisein von Sauerstoff nicht so schnell verbreiten können, ist es möglich, dass man Pangamsäure indirekt als „Feind“ von Krebsgeschehen betrachten kann.
Pangamsäure hat eine antioxidative Wirkung ähnlich wie das Vitamin E, die bei zusätzlicher Einnahme von Vitamin A und E gesteigert wird. Daher schützt es gegen Schadstoffe im Körper und verlängert die Lebensdauer der Zelle.
1968 bestätigte die wissenschaftliche Gutachterkommission des Gesundheitsministeriums einmütig alle ursprünglichen Aussagen im Report und autorisierte die sowjetische Arzneimittelindustrie, die Massenproduktion von B15 für allgemeinen Gebrauch zu beginnen.
Es wurde berichtet, dass russischen Athleten während der olympischen Spiele hohe Dosen von Pangamsäure gegeben wurden. Wenn das wahr ist, gibt es einen triftigen Grund dafür:
Experimente zeigten nämlich, dass diese Substanz, ein rein natürlicher Nahrungsmittelfaktor, die körperliche Kraft wie auch das Durchhaltevermögen steigern kann. Seinerzeit wurden Experimente mit Ratten durchgeführt. Dazu wurden die Tiere in Wasser gesetzt, so dass sie gezwungen waren zu schwimmen. Die Ratten, die Vitamin B 15 aufgenommen hatten schwammen noch, während die anderen schon ermüdet oder gar ertrunken waren. Bei einem weiteren Versuch wurde den Ratten in einem Glasbehälter der Sauerstoff nach und nach entzogen. Die Ratten, denen vorab Pangamsäure gegeben wurden lebten länger, als die die keine Pangamsäure aufgenommen hatten.
Die Sowietischen Wissenschaftler zeigen auf, dass die Pangamsäure bei Durchblutungsstörungen, Herzleiden, Arterienverhärtung, erhöhten Cholesterinwerten, Hautunregelmäßigkeiten, Bronchialasthma, Diabetes mellitus und Wundheilung. Sie betonen auf Grund ihrer Ergebnisse, dass B 15 den Alterungsprozess hinauszögern kann. Professor Shpirt vom städtischen Krankenhaus in Moskau kommt sogar zu dem Schluss, dass die Pangamsäure irgendwann in jeder Familie mit Familienmitgliedern über 40 Jahren neben dem Salzstreuer stehen wird.
(Für eine detaillierte Analyse dieser Ergebnisse siehe Vitamin B 15 (Pangamsäure) Eigenschaften, Funktionen und Gebrauch. (Moskau: Science Publishing House, 1965), übersetzt und nachgedruckt von McNaughton Foundation, Sausalito, Kalifornien)
Pangamsäure kann die Sauerstoffaufnahme in den Körperzellen verbessern. Aufgrund dessen kann es bei allen Sauerstoffmangelzuständen positive Wirkungen erzielen. Hierzu gehören:
• Blutgefäße erweitern
• Konzentrationsfähigkeit stärken
• Gedächtnisleistung steigern
• Leistungsabfall mindern
• Ohrgeräusche mildern
• Schwindelgefühl verringern
• Migräne vorbeugen
• Durchblutungsstörungen im Gehirn verringern
• Durchblutungsstörungen am Herzen reduzieren
• Durchblutung fördern
• allgemeine Abwehrschwäche verringern
Wirkweise der Pangamsäure:
Die Pangamsäure beeinflusst den Energiestoffwechsel der Zellen, in dem es ein wichtiges Enzym (Funktionseiweiß) namens Cytochromoxidase aktiviert. Dieses Enzym ist für die Energieproduktion wichtig. Der Körper benötigt für diese Reaktion Sauerstoff, so dass sich die Sauerstoffversorgung erhöht und die Sauerstoffkonzentration in der Zelle zunächst abfällt. Damit dieser Konzentrationsunterschied wieder ausgeglichen wird, muss wieder mehr Sauerstoff in die Zelle eindringen. Auf diese Weise kann sich die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessern. Da gleichzeitig vermehrt Kohlendioxid freigesetzt wird, führt das über die Bindung an Rezeptoren zu einer Blutgefäßerweiterung. Durch weite Blutgefäße ist natürlich der Blutdurchstrom erhöht, wodurch das von Sauerstoffmangel betroffene Gewebe besser durchblutet wird.