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Home Wirkstoffe N - Z Proteine: Eine kurze Übersicht
Wirkstoffe N - Z

Proteine: Eine kurze Übersicht

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Protein kommen in allen Organismen vor. Sie sind Träger von “Funktionen”. Sie sind lineare Heteropolymere mit einer definierten Länge.

Die Monomere sind Aminosäuren, davon kommen in der Natur 20 verschiedene vor. Jede einzelne Aminosäure hat ihre eigenen spezifischen chemischen Eigenschaften.
Die lineare Kette faltet sich in eine spezifische 3-D Struktur, die durch die Sequenz der Aminosäuren bestimmt wird. Im Allgemeinen erfolgt die Faltung der Pepetidkette spontan. Die 3-D Struktur der Proteine ist daher extrem vielfältig.
Proteine sind selbstorganisierende Nanostrukturen.

Die Diversität ihrer 3-DStruktur ermöglicht eine große Funktionsvielfalt.
- Enzyme – biologische Katalysatoren
- Nahezu alle Reaktionen in biologischen Systemen werden von Enzymen katalysiert.

Speicherung
Ionen, kleine Moleküle und Metabolite werden komplexiert und so ”gespeichert” (Haemoglobin, Serum-Albumine etc.

Transport
Proteine sind am Transport von unterschiedlichsten substraten beteiligt (e- bis zum Mokromolekül). Sie bilden Membranporen oder arbeiten als Pumpen.

Messenger
Proteine sind an der Transmission zellulärer Signale beteiligt (Rezeptoren-Liganden, Hormone etc.).

Antikörper
Das Immunsystem hängt von der Produktion hochspezifischer Antikörper ab

Strukturproteine

Die mechanische Stabilität von Zellen wird durch ein Netzwerk von Protein Filamenten gewährleistet. Haare, Collagene….. etc.

Aktualisiert ( Montag, 09. März 2009 um 11:06 )  

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Schlagzeilen

Brokkoli kann schützend gegen verschiedene Tumorarten wirken. Verantwortlich ist der pflanzliche Wirkstoff Indol-3-Carbinol, dessen Wirkmechanismus Forscher nun aufklären konnten.
Indol-3-Carbinol ist ein wahres Multitalent. Das Molekül weist nicht nur antioxidative Eigenschaften auf und greift in den Östrogenstoffwechsel ein, sondern es wirkt auch auf den Zellzyklus. Letzteren Effekt konnten Forscher um Gary Firestone und Leonar Bjeldanes von der University of California in Berkeley (USA) nun genauer erklären. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Indol-3-Carbinol das Enzym Elastase hemmt. Elastase wiederum spaltet Cyclin E, ein wichtiges Protein zur Kontrolle des Zellzyklus. Die verkürzte Version von Cyclin E treibt den Zellzyklus voran - und beschleunigt damit die Vermehrung von Zellen. Wird also Elastase durch Indol-3-Carbinol gehemmt, können Tumorzellen nicht mehr (so schnell) wachsen.