• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Wirkstoffe N - Z Vitamin und Mineralien
Wirkstoffe N - Z

Vitamin und Mineralien

E-Mail Drucken PDF
Vitamine und Mineralstoffe

Die folgende Tabelle liefert ihnen eine Übersicht, über die wesentlichsten Funktionen der Vitamine und wichtigsten Mineralstoffe

Es ist für die normale Funktion des Körpers unerlässlich, dass ihm alle Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Wenn nur ein Vitamin oder Mineralstoff fehlt oder in zu geringer Menge aufgenommen wird, so kann der optimale Ablauf gestört werden. Dies kann zu Leistungseinbußen und im ungünstigsten Falle zu schweren Erkrankungen führen.
 
Nährstoff Wichtig für
Vitamin A und
Betacarotin
das Immunsystem, Aufbau und Funktionserhaltung der Haut und Schleimhäute, Beteiligung am Sehvorgang
Vitamin D Calcium- und Phosphorstoffwechsel, beeinflusst die Mineralisierung der Knochen und Zähne
Vitamin E Schützt Vitamin A und Fettsäuren vor der Zerstörung durch Oxidation
Vitamin K die Blutgerinnung
Vitamin B1 das Nervensystem und den Kohlenhydratstoffwechsel
Vitamin B2 den Stoffwechsel von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten
Vitamin B6 die Bildung der roten Blutkörperchen, für das Nervensystem und den Eiweißstoffwechsel
Vitamin B12 Bildung der roten Blutkörperchen, verhindert bestimmte Formen der Anämie
Niacin die Funktion von Herz und Nervensystem sowie die Energieproduktion in den Zellen
Panthotensäure die Bildung von Fettsäuren und bestimmten Hormonen sowie für den Stoffwechsel von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten
Biotin die Bildung von Fettsäuren und die Energieproduktion, gut für die Haare und Nägel
Vitamin C die Eisenresorption, die körpereigenen Abwehrkräfte und die Bildung von Bindegewebe und Knochen
Folsäure die Neubildung von roten und weißen Blutzellen
   
Calcium die Blutgerinnung, Knochen, Zähne, Muskeln und Nerven
Magnesium die Zellen, Muskulatur, Nerven und Herz
Natrium die Regulation des Wasserhaushaltes und des Blutdrucks
Kalium die Regulation des Wasserhaushaltes und die Gewebebespannung
Phosphor die Knochen, Muskulatur, Energiegewinnung
Eisen das Wachstum und den Aufbau der roten Blutkörperchen
Jod das Wachstum und die Gehirnfunktion (Schilddrüsen-Hormon)
Zink den Stoffwechsel von Eiweiß und Kohlenhydraten
Fluor die Zähne und Knochen


Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
 

 

Umfragen

Gehen sie zum Heilpraktiker?
 

Werbung


Schlagzeilen

Wissenschaftliche Studie legt nahe, dass Männer früher mit der Darmkrebsvorsorge beginnen sollten als Frauen

Die Darmspiegelung erkennt Vorstufen – so genannte Adenome - und frühe Formen von Dickdarmkrebs. Dadurch sinkt das Risiko, an den Tumoren zu erkranken und zu sterben. Der Nutzen der „Koloskopie“ in der Vorsorge des Dickdarmkrebses gilt in der medizinischen Fachwelt mithin als gesichert. Weniger klar ist allerdings, in welchem Alter die erste Darmspiegelung erfolgen sollte. Derzeit empfehlen medizinische Fachgesellschaften Menschen ohne familiäre Vorbelastung für Dickdarmkrebs, sich ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre per Koloskopie untersuchen zu lassen. Im Sinne einer bevölkerungsweiten Vorsorge erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchung ab diesem Alter. Zwischen Männern und Frauen wird allerdings nicht unterschieden, ein für Prof. Dr. Frank Kolligs im Lichte einer neuen Studie „unbefriedigender Zustand“. Der Leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Klinikums der Universität München und seine Kollegen haben die Daten von 625.000 Koloskopien detailliert ausgewertet, die die kassenärztliche Vereinigung Bayern dokumentiert hat. Eindeutiges Resultat: „Männer haben in jedem Alter ein deutlich höheres Risiko als Frauen, dass im Rahmen einer Darmspiegelung ein fortgeschrittenes Adenom oder Darmkrebs gefunden wird“, wie Prof. Kolligs erklärt. Konsequenterweise sollten Männer früher mit der Dickdarmkrebs-Vorsorge beginnen als Frauen.