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Wirkstoffe N - Z

Resveratrol

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Das Langlebigkeits-Molekül aus dem Rotwein

Resveratrol findet man hochkonzentriert in Weintraubenschalen und reichlich in Rotwein. Es handelt sich hierbei um eine von Pflanzen produzierte Schutzverbindung, die der Abwehr von Parasiten dient. In zahlreichen Studien wurden die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Resveratrol untersucht und bestätigt.

Resveratrol ist ein starkes Antioxidans, das unsere Zellen wirksam vor Angriffen von Freien Radikalen schützt. Es senkt den Cholesterinspiegel, wobei die "schlechten" LDL-Werte verringert werden und sich die "guten" HDL-Cholesterin-Werte erhöhen. Außerdem hemmt Resveratrol die Zusammenballung von Blutplättchen. So bietet Resveratrol einen wirksamen Schutz vor Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Italienische Wissenschaftler haben in einer Studie mit Resveratrol einen vorbeugenden Effekt auf degenerative Hirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson festgestellt. Resveratrol aktiviert anscheinend ein Enzym in den Hirnzellen, das die Regeneration der Nervenfortsätze unterstützt.

Wissenschaftler der Harvard Universität haben entdeckt, dass Resveratrol den lebensverlängernden Effekt von kalorienarmer Diät in Hefe imitieren kann. Studien zufolge verlängerte Resveratrol das Leben von Hefezellen (Saccharomyces cerevisiae) um rund siebzig Prozent. In bisher unveröffentlichten Studien konnte auch eine lebensverlängernde Wirkung bei Würmern und Fliegen festgestellt werden. Führende Wissenschaftler gehen daher auch von einer lebensverlängernden Wirkung beim Menschen aus.

Wie Innsbrucker Wissenschafter veröffentlicht haben, ist Resveratrol auch in der Lage, Krebszellen abzutöten. Resveratrol wirkt hemmend auf die Wirkung eines Proteins, welches für das Überleben von Krebszellen entscheidend ist und kann bei den betroffenen Krebszellen einen Selbstzerstörungsmechanismus einleiten.

 

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
 

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Schlagzeilen

Gesunde Fettsäuren unterstützen Chemotherapie und reduzieren Nebenwirkungen.
Omega-3-Fettsäuren könnten auch eine positive Wirkung in der Krebstherapie entfalten: Die Stoffe verringern die Größe von Tumoren und unterstützen Krebsmedikamente. Außerdem lindern sie schädliche Nebeneffekte der Chemotherapie, haben ägyptische Forscher um Abdulla El-Mowafy von der Universität in Al-Mansoura in Experimenten an Mäusen herausgefunden. Die Forscher hatten insbesondere die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) im Visier, die in Seefischen wie Lachs und Hering vorkommt und Nahrungsmitteln zugesetzt wird. Die Ergebnisse können Ausgangspunkt für neue Therapieansätze liefern.