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Wirkstoffe N - Z

Papaya Enzym

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Die Papaya Frucht ähnelt von außen einer Melone. Sie kann bis zu 80 cm lang und bis 9 kg schwer werden. In unseren Supermärkten sieht man gewöhnlich jedoch nur kleine, etwa ein Pfund leichte Exemplare. Der Geschmack ist, wie das Aussehen auch, melonenartig. Deshalb wird der Papayabaum (bot. Carica papaya) häufig auch als Melonenbaum bezeichnet. Dabei handelt es sich hierbei eigentlich gar nicht um einen Baum, sondern eine schnell wachsende Staude. Sie wird bis zu 10 Jahre alt und kann eine Höhe von bis zu 6 m erreichen.

Ursprünglich stammt die Papaya aus Mittelamerika, wurde aber schon in früher Zeit nach Asien und Afrika verbreitet. Die Indianer Mittelamerikas nennen die Papaya "Baum der guten Gesundheit" und nutzten die Papaya zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Schon Kolumbus berichtete, dass die Indianer nach einer üppigen Mahlzeit Papaya aßen, um Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden zu verhindern.

Die Papaya ist reich an Biovitalstoffen, wie Vitamin C, Beta-Carotin und Mineralstoffen. Sie enthält als wichtigsten Wirkstoff Papain, ein eiweißspaltendes Enzym, das eine gesunde Verdauung ermöglicht und belastende Schlacken aus dem Darm räumt.
Das im Milchsaft der Papaya enthaltene Papain ähnelt in seiner Enzymwirkung den menschlichen Verdauungsenzymen. Daher bietet dieses Enzym eine wirksame Unterstützung bei der Verwertung der Nahrung, also der Verdauung. Vor allem die Verdauung von Eiweiß wirkt wirksam unterstützt. Fault unverdautes Eiweiß im Darm kommt es zu Verdauungsbeschwerden, wie z.B. Blähungen. Papain verhilft zu einer gründlichen Verdauung ohne Blähungen und Gärungsprozesse. Belastende Schlacken werden natürlich schonend und wirksam ausgeschieden. Dadurch wird die Funktion und Gesundheit des Darm-Traktes wirksam unterstützt: eine Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit und eine funktionierende Immunabwehr.
Zudem scheint die Papaya eine positive Wirkung bei Entzündungen bzw. entzündlichen Erkrankungen auszuüben.

Der Zusatz der Enzyme Amylase und Protease unterstützt das Papain bei der Aufspaltung von Nährstoffen, indem diese Enzyme zur Spaltung von Kohlenhydraten und Eiweiß beitragen. Zusammen mit dem vitalstoffreichen Fruchtextrakt der Papaya ergibt sich eine ideale Nahrungsergänzung für alle, die ihre Verdauung auf natürliche Weise unterstützen und den wertvollen Beitrag von Enzymen auf die Gesundheit nutzen möchten.

 Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
 

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Soja könnte in Zukunft ein natürliches Medikament gegen Krebs liefern. Zu diesem Schluss sind US-Forscher über einen Umweg gekommen: Sie hatten entdeckt, dass es im Körper von Taufliegen eine Gruppe von Substanzen gibt, die offenbar Zellen in den Selbstmord treiben können – eine Wirkung, die ebenso als Schlüsselfaktor für die Krebsvorbeugung wie auch für die für Entwicklung neuer Krebsmedikamente gilt. Da sich diese Substanzen auch in Sojabohnen finden, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Hülsenfrüchte in Zukunft als Lieferant für derartige Wirkstoffe nutzen lassen, schreiben die Wissenschaftler um Julie Saba vom Children's Hospital and Research Center in Oakland.