• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Wirkstoffe N - Z PABA - Vitamin B10
Wirkstoffe N - Z

PABA - Vitamin B10

E-Mail Drucken PDF
PABA (PABS) – Para-Aminobenzoesäure – Vitamin B10 ist eine unerlässliche Komponente von Folsäure (B9) und PABA spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit von Haut und Haar.

Das Schönheitsvitamin hat die Fähigkeit den Altersprozess abzubremsen, da es die Bildung von Falten, Runzeln und grauem Haar weitgehend verhindern kann. Wenn sich zu früh graues Haar zeigt, oder wenn sehr schnell große Teile des Haares grau werden, ist oft ein Mangel an PABA schuld.

Das Antioxidans schützt den Körper vor Sonneneinstrahlung und beugt damit einer Hautkrebserkrankung vor. PABA hält die Haut weich und geschmeidig und beschleunigt die Heilung von Brandwunden.

PABA konzentriert sich in den Hautzellen. Es reagiert bei intensiver Sonnenbestrahlung biologisch mit bestimmten Schutzsubstanzen. Dadurch werden aus dem ultravioletten Lichtspektrum diejenigen Strahlen herausgefiltert, die Sonnenbrand oder auch Hautkrebs verursachen können.
PABA unterstützt die Pigmentbildung von Haut und Haar. Bei der Weißfleckenkrankheit Vitiligo, bei der der Haut an umgrenzten Stellen Pigmente fehlen, soll nach neusten medizinischen Erkenntnissen PABA wirksam sein. Belegt wurde das in einer über 6 Monate laufenden Studie, bei der PABA sehr gute Erfolge lieferte.

PABA wird bei Menschen mit bestimmten Autoimmun-Erkrankungen unterstützend eingesetzt. Bei Lupus erythematodes kann PABA Hautverletzungen vermindern. PABA kann Menschen mit Sklerodermie helfen, indem sie die Versteifung von Haut und Bindehaut und die Folgesymptome reduziert. Sechs Studien belegen die positive Wirkung von PABA bei Sklerodermie (entgleistes Bindegewebe, früher Darrsucht genannt).

PABA ist Bestandteil der Folsäure und hat viele weitere Funktionen: Es aktiviert die Darmflora, schützt die Darmwände, ist als Coenzym an der Verwertung von Eiweiß sowie an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt. Es und hilft bei einer Gluten-Empfindlichkeit, die unangenehmen Reaktionen im Magen und Darm zu vermeiden.

Im Atemsystem kann PABA dazu beitragen, vor Ozonschäden zu schützen, außerdem kann es bei Asthma unterstützen. Es kann im Herz-Kreislauf-System die Bildung roter Blutzellen fördern und vermutlich vor Thrombosen schützen. PABA hat antioxidative Fähigkeiten und kann die Zellmembranen stabilisieren.

PABA wird im Dünndarm resorbiert, in der Leber verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden.

Bei PABA-Mangel können auftreten:
Ergrauen der Haare, extreme Müdigkeit, Gereiztheit, Depressionen, Kopfschmerzen, Anämie, Ekzeme, Vertiligo, Verdauungsstörungen und Verstopfung

Allgemeines:

Andere Namen für PABA: Para-Aminobenzoesäure, 4-Aminobenzoesäure, p-Carboxyanilin

Summenformel     H2NC6H4CO2H
CAS-Nummer     150-13-0
PubChem     978
ATC-Code     D02BA01
Kurzbeschreibung     weißer bis gelblicher, fast geruchloser Feststoff[1]
Molare Masse     137,14 g·mol−1
Aggregatzustand     fest
Dichte     1,38 g·cm−3 (20 °C)
Schmelzpunkt     188,5 °C[2]
Löslichkeit     schlecht in Wasser löslich (6,11 g·l−1 bei 30 °C)[2]

PABA bildet farblose Kristalle, die löslich sind in heißem Wasser, Ethanol, Ether, Eisessig. P-Aminobenzoesäure ist leicht oxidierbar, z. B. mit Eisen(III)-Salzen; an der Luft oder unter Lichteinwirkung tritt leicht gelblich-rote Verfärbung ein.

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juni 2010 um 11:41 )  

Umfragen

Gehen sie zum Heilpraktiker?
 

Werbung


Schlagzeilen

Erst kürzlich wurde es in den Medien der Fachkreise veröffentlicht. Das Haarausfallmedikament Finasterid steht möglicherweise mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko bei Männern in Zusammenhang. Davor warnt die Europäische Arzneimittelagentur EMA aufgrund von Fallberichten, schreibt die aktuelle Ausgabe (3/2010) des "Bulletin zur Arzneimittelsicherheit". Herausgeber sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Das Medikament wird in einer fünf-Milligramm-Dosis bei gutartiger Prostatavergrößerung und in einer ein-Milligramm-Dosis bei hormonell bedingtem Haarausfall eingesetzt.

Die männliche Glatzenbildung ist - wie einiges andere auch - eine unnütze Erfindung der Natur. Die einen bezeichnen den Verlust des Kopfhaares als Ausdruck von Maskulinität, andere haben Angst davor und stellen Haarausfall mit dem Verlust der eigenen Potenz auf eine Stufe. Zurecht, denn immer mehr Männer leiden frühzeitig an Erscheinungen der Glatzenbildung. Jeder fünfte Mann verliert im Laufe seines Lebens fast alle Haare und jeder zweite immerhin einen Teil. Vor allem Singles und eitle Männer leiden sehr unter dem zunehmenden Durchscheinen der Kopfhaut.