Gute Gründe für schockgetrocknetes Obst und Gemüse in Konzentratform
Meinen Spinat, den ess’ ich nicht!
„An apple a day keeps the doctor away!“
Übersetzung: Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern.
Dieses alte englische Sprichwort macht deutlich: Obst ist ein wesentlicher Baustein der gesunden Ernährung. Zahlreiche wichtige Vitamine und Mineralstoffe sind darin enthalten, ebenso wie in den meisten Gemüsesorten. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Die dauerhafte Umsetzung eines gesunden Ernährungsverhaltens im Alltag fällt jedoch den meisten Menschen schwer, obwohl sie wissen, dass eine fettarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden fördert. Sich nur hin und wieder oder an besonderen Tagen bewusst zu ernähren, reicht nicht aus: Gesunde Ernährung muss zur Gewohnheit werden!
Es ist also eine Lösung gefragt, die hilft, alle notwendigen Mikronährstoffe aufzunehmen und gleichzeitig den Anforderungen unserer hektischen Zeit gerecht zu werden.
Nahrungsergänzungsmittel spielen dabei eine wichtige Rolle. Um es ganz deutlich zu machen: Würde man sich nach dem Lehrbuch ernähren und tatsächlich täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen, wäre die Grundversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen gesichert. Doch für all diejenigen, die im Alltag solche Ernährungsgewohnheiten nicht in die Tat umsetzten können, ist Nahrungsergänzung eine sinnvolle Alternative.
Es sind viele qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt, die den Körper mit allen essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass es darüber hinaus natürliche Inhaltstoffe in Obst und Gemüse zu geben scheint, die
ebenso wichtige Funktionen für den Organismus einnehmen können: die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Zu den Wichtigsten gehören die Carotinoide und Flavonoide. Schätzungsweise gibt es darüber hinaus mehr als 100.000 weitere sekundäre Pflanzenstoffe, von denen bisher nur die wenigsten identifiziert und beschrieben sind.
Carotinoide sind zum Beispiel in Spinat, Broccoli, Blattsalat, Bohnen oder Orangen enthalten und wirken als Antioxidantien, die die zellschädigende Wirkung der sogenannten Freien Radikale neutralisieren. Es handelt sich bei diesen Freien Radikalen um hochreaktive Stoffe, die als Nebenprodukte des Stoffwechsels zwangsläufig auftreten, aber auch durch Umwelteinflüsse wie Ozon, Tabakrauch, UV-Strahlen und Gifte gebildet und aufgenommen werden.
Die Flavonoide wiederum kommen in fast allen Pflanzen vor und haben ebenfalls eine antioxidative Wirkung. Darüber hinaus weisen zahlreiche Studien darauf hin, dass sie das Immunsystem stärken, bestimmte Krebsarten vorbeugen, den Blutdruck regulieren und Entzündungen hemmen.
Die Aufnahme mancher Vitamine im Verdauungsapparat und ihre Wirkung im Stoffwechsel hängt darüber hinaus von der Verfügbarkeit der sekundären Pflanzenstoffe ab. Die Vitamine sollten demnach nicht isoliert, sondern gemeinsam mit allen Inhaltsstoffen der Pflanze dem Körper zugeführt werden. Daher ist der Verzehr der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zwar optimal, jedoch für zahlreiche Personengruppen nicht praktikabel. Ein Nahrungsergänzungsmittel, das in einem schonenden Verfahren der Schocktrocknung Obst und Gemüse in konzentrierter Form bereitstellt, ist daher für diese Personen zu empfehlen. Alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe stehen ihnen damit in der natürlichen Kombination der Pflanze zur Verfügung – und das in einer Darreichungsform, die ohne Zubereitungsaufwand bequem jederzeit eingenommen werden kann - auch auf Reisen und unter Zeitdruck.
Die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels Obst & Gemüse Plus entspricht dem Verzehr von mehreren Kilogramm Obst und Gemüse täglich. Alle Inhaltsstoffe – auch die Kapseln selbst - sind zu 100% rein vegetarisch. Auch sind die enthaltenen Vitamine nicht synthetisch, sondern rein natürlichen Ursprungs.
Wie wirken Obst und Gemüse?
Gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanzenchemikalien:
Über die Rolle der als ‘Phytochemikalien’ oder ‘Pflanzenchemikalien’ bezeichneten Stoffe gibt es zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Untersuchungen. Es handelt sich bei diesen Stoffen um in Gemüse und Obst vorhandene aktive Wirkstoffe, die den Schutz vor Krankheiten unterstützen.
Schutz und Vorbeugung:
Obst und Gemüse sind gesund, weil sie den Menschen vor bestimmten Krankheiten und Beschwerden schützen können. Die wissenschaftliche Forschung belegt, dass für den Menschen bei regelmäßigem Verzehr größerer Mengen von Obst und Gemüse ein geringeres Risiko folgender Krankheiten besteht:
• Diabetes Typ 2
• Schlaganfall
• Krebs (einige Arten)
• Herz- (Herzkranzgefäß-)erkrankungen
• Bluthochdruck
Diabetes Typ 2
Durch die reichliche Aufnahme von Obst und Gemüse kann Übergewicht und die Häufigkeit von Diabetes Typ 2 gesenkt werden. Außerdem gelten Obst und Gemüse deswegen als gesund, weil sie folgende Eigenschaften aufweisen:
• Hoher Anteil an Ballaststoffen
• Geringer Anteil an Kohlehydraten
• Niedriger glykämischer Index
Schlaganfall:
Forschungsergebnisse liefern schlagkräftige Beweise der Schutzwirkung von Obst und Gemüse. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Gefahr von Schlaganfällen niedriger ist, wenn regelmäßig reichlich Obst und Gemüse gegessen wird.
Krebs:
Schätzungen deuten darauf hin, dass mindestens 30 Prozent vieler wichtiger Krebsarten mit der Ernährung in Verbindung stehen. Durch den Genuss von reichlich Obst und Gemüse kann die Gefahr der Erkrankung an folgenden Krebsarten gesenkt werden:
• Mundhöhlenkarzinom
• Speiseröhrenkrebs
• Magenkrebs, Dickdarmkrebs
• Herzerkrankungen
Forschungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass einige Pflanzenchemika-lien möglicherweise zur Vorbeugung von Herzerkrankungen (Herzkranzgefäß-erkrankungen) beitragen. Sie senken das Risiko der Erzeugung und der Ablagerung von Cholesterin in den Blutgefäßen, wo es die Blutgefäße verengt und den Blutkreislauf blockiert. Zu diesen Pflanzenchemikalien zählen:
• Antioxidative ‘Pflanzenchemikalien’ wie Bioflavonoide und Carotenoide
• Antioxidative Vitamine wie Vitamin C und E.
• Untersuchungen mit Folsäure belegen, dass sie möglicherweise den Anteil von Homocystein, einer als Risikofaktor für koronare Herz-krankheit in Betracht kommenden Substanz, im Blut verringert. Hauptquelle von Folsäure sind grüne Blattgemüse wie Spinat und Mangold.
Bluthochdruck:
In Obst und Gemüse finden sich die Mineralstoffe Kalium und Magnesium. Diese Mineralstoffe tragen möglicherweise zur Senkung des Blutdrucks bei und mindern das Risiko des Bluthochdrucks. Kommt dazu der Genuss von fettarmen Milchprodukten, wird diese vorteilhafte Wirkung verstärkt; außerdem wird dem Körper wertvolles Kalzium zugeführt.
Gemüse als Gruppe zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
• Geringe Anteile von Fett, Salz und Zucker
• Enthält viele wichtige Vitamine und Mineralien
• Gute Ballaststoffquelle.
Vitamin- und Mineralgehalt:
Gemüse enthält viele wichtige Vitamine und Mineralien, beispielsweise:
• Vitamin A, wie Beta-Karotin und Riboflavin
• Vitamine B, C und E
• Minerale wie Folat, Magnesium, Zink und Phosphor
• Folsäure
Obst ist eine gute Quelle ‘schützender’ Vitamine und Mineralien. Obst als Gruppe zeichnet sich durch folgende Inhaltsstoffe aus:
• Zahlreiche Vitamine und Mineralien, geringer Fettgehalt
• Ballaststoffe
• Vitamin A (Beta-Karotin)
• Vitamin C
• Als Fruktose bezeichnete natürliche Zucker.
Welche Obstsorten sind in Obst Plus enthalten und wie nützen Sie mir?
PREISELBEEREN: Preiselbeeren werden seit mehreren hundert Jahren wegen ihrer Fähigkeit zur Vorbeugung von Harnweginfektionen geschätzt. Die in der Ausgabe Oktober 2004 der US-Zeitschrift Journal of Science, Food und Agriculture veröffentlichten Labor-studien belegen, dass ein aus der Preiselbeere gewonnener Phytonährstoff das Herpes simplex-Virus (HSV-2) – Verursacher der Herpes genitalis – wirksam bekämpft. Nicht nur Niereninfektionen sondern die Mehrheit der Infektions-krankheiten überhaupt nehmen durch Adhäsion pathogener Organismen am Gewebe des Wirts ihren Anfang. Die Fähigkeit der Kranbeere zur Blockierung dieser Adhäsion wurde nicht nur bei E. coli, dem am häufigsten für eine Harnweginfektion verantwortlichen Bakterium, sondern auch bei einer Anzahl anderer häufig auftretender Pathogene nachgewiesen.
PAMPELMUSE: Pampelmuse ist eine ausgezeichnete Quelle von Vitamin C, einem Vitamin, das das Immunsystem unterstützt. Nahrungsmittel mit hohen Mengen von Vitamin C wie beispielsweise die Pampelmuse können Erkältungssymptome reduzieren oder deren Intensität mildern; den Ergebnissen von mehr als 20 wissenschaftlichen Studien zufolge bekämpft Vitamin C Erkältungen. Vitamin C verhindert auch Schäden, die durch Entzündungs-kaskaden auslösende Freie Radikale verursacht werden, und wird daher mit der Minderung der Intensität von Entzündungsbeschwer-den wie Asthma, Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis in Verbindung gebracht. Da Freie Radikale Cholesterin oxidieren und zu Ablagerungen führen können, die unter Umständen aufbrechen und einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen, fördert Vitamin C den Gesundheitszustand des Herz-Kreislauf-Systems.
ANANAS: Die Ananas ist reich an Bromelain, einer schwefelhaltigen proteolytischen (Protein verdauenden) Enzymgruppe, die nicht nur die Verdauung unterstützt sondern auch Entzündungen und Schwellungen wirksam mindert. Experimentell wurde sie sogar als Wirkstoff zur Krebsbekämpfung eingesetzt. Die Wirkung von Bromelain hemmt unterschiedlichste Entzündungserreger. In klinischen Erprobungen an Menschen hat Bromelain signifikante entzündungshemmende Wirkung gezeigt. So hat es Schwellungen bei Entzündungszuständen wie akuter Sinusitis, Halsentzündungen, Arthritis und Gicht reduziert und den Heilungsprozess nach Verletzungen oder chirurgischen Eingriffen beschleunigt.
ORANGE: In kürzlich durchgeführten Studien wurden die Heilkräfte von Orangen auf die unterschiedlichen Phytonährstoffverbindungen zurück-geführt. Zu diesen Phytonährstoffen zählen Zitrus-Flavanone (bestimmte Arten von Flavonoiden, die die Moleküle Hesperetin und Naringenin enthalten), Anthocyane, Hydroxyzimtsäuren sowie eine Reihe unterschiedlicher Polyphenole. Wenn diese Phytonährstoffe in Kombination mit dem Vitamin C der Orange untersucht werden, sind die erheblichen antioxidativen Eigenschaften dieser Frucht einleuchtend. Für die Unter-suchung von Phytonährstoffen in Orangen wurde jedoch noch ein weiteres in Orangen vorkommendes Flavanon, das Molekül Herperidin herausgegriffen. Dabei stellte sich in Tierstudien heraus, dass das wahrscheinlich wichtigste Flavanon in Orangen, das Herperidin, den Bluthochdruck und das Cholesterin senkt und stark entzündungshemmende Eigenschaften aufweist.
HIMBEERE: Als Ellagsäure enthaltendes antioxidatives Nahrungsmittel trägt die Himbeere durch Neutralisierung Freier Radikale zur Vorbeugung unerwünschter Schäden an den Zellmembranen und anderen Körperstrukturen bei. Ellagsäure ist jedoch nicht der einzige gut erforschte Phytonährstoff der Himbeere. Auch der Flavonoidgehalt der Himbeere ist ausreichend dokumentiert. Hierbei sind die wichtigsten Substanzen Quercetin, Kaempferol, die auf Cyanidin basierenden Moleküle Cyanidin-3-Glucosylrutinosid und Cyanidin-3-Rutinosid. Diese Flavonoidmoleküle werden auch als Anthocyane klassifiziert; sie zählen zu jener Substanzgruppe, die der Himbeere ihre intensive rote Farbe verleiht. Die Anthocyane der Himbeere verleihen diesen schmackhaften Beeren auch spezielle antioxidative und einige antimikrobielle Eigenschaften, besonders die Fähigkeit zur Verhinderung des übermäßigen Wachstums bestimmter Bakterien und Pilze im Körper (wie beispielsweise des Hefepilzes Candida albicans, einer häufigen Ursache von Vaginalinfektionen, der aber auch zum Reizdarmsyndrom beitragen kann). Darüber hinaus scheinen Forschungsergebnisse darauf hinzuweisen, dass die Himbeere Krebs hemmende Eigenschaften besitzt. Erprobungen mit Tieren lassen den Schluss zu, dass Himbeeren potenzielle Hemmer von Krebszellenwucherung und Tumorbildung in verschiedenen Bereichen des Körpers, insbesondere im Dickdarm sind.
KIRSCHE: Kirschen sind eine an Antioxidantien reiche Obstsorte. Sie helfen bei der Vorbeugung oder Reparatur der von den Freien Radikalen an den Körperzellen verursachten Schäden. Das heißt, dass Antioxidantien die Freien Radikale im Körper ersetzen, bevor letztere Schaden anrichten können. Queritrin – ein Flavonoid – ist in Kirschen reichlich vorhanden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass es eines der wirksamsten Antikrebsmittel ist. Beim Genuss von Kirschen wird Queritrin freigesetzt und bekämpft alle krebsartigen Zellen im Körper. Kirschen enthalten auch Ellagsäure, ein natürlich vorkommendes Pflanzenphenol, das als antikarzinogene/antimutagene Verbindung bekannt ist. Einige Wissenschaftler sind überzeugt, dass Ellagsäure die beste Art der Krebsvorbeugung darstellt. Eine weitere in Kirschen vorkommende Verbindung – Perillylalkohol - ist äußerst wirksam bei der Senkung der Inzidenz aller Krebsarten. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Perillylalkohol das Wachstum der Krebszellen stoppt, da er ihnen die für ihr Wachstum notwendigen Proteine entzieht. Dies war bei allen Krebsarten wirksam, an denen Perillylalkohol getestet wurde.
PAPAYA: Papayas sind eine ergiebige Quelle antioxidativer Nährstoffe wie Karotine, Vitamin C und Flavonoide, B-Vitamine, Folat und Panthotensäure, der Minerale Kalium und Magnesium, sowie von Ballaststoffen. Zusammen unterstützen diese Nährstoffe die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und bieten gleichzeitig Schutz gegen Dickdarmkrebs. Außerdem ist in der Papaya das Verdauungsenzym Papain enthalten, das wie Bromelain, ein in der Ananas vorkommendes ähnliches Enzym, zur Behandlung von Sportverletzungen, anderer Traumate und von Allergien verwendet wird.
PFIRSICH: Pfirsiche sind reich an Vitamin C und Kalium, enthalten reichlich Ballaststoffe und erhebliche Anteile gesunder Kohlehydrate. Ebenso finden sich in ihnen gesundheitsfördernde Phytonährstoffe (Nährstoffe auf pflanzlicher Basis), Antioxidantien und Carotenoide. Phytonährstoffe spielen in der menschlichen Gesundheit wahrscheinlich eine Schlüsselrolle. Gegenwärtig lassen Studien den Schluss zu, dass Phytonährstoffe dabei helfen, das Risiko chronischer Krankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen, Arthritis und Augenleiden zu senken.
BIRNE: Die Ballaststoffe der Birne bewirken weit mehr als nur die Verstopfung zu verhindern und regelmäßigen Stuhlgang zu fördern. In mehreren Studien konnte der Nachweis erbracht werden, dass Ballaststoffe und Fasern hohe Cholesterinwerte senken – eine gute Nachricht für alle Menschen, für die das Risiko der Atherosklerose oder diabetischen Herzerkrankung besteht. Die Ballaststoffe binden im Dickdarm die Salze der Gallensäure und führen sie aus dem Körper ab. Da die Salze der Gallensäure aus Cholesterin bestehen, muss der Körper zur Erzeugung der auch für die Verdauung erforderlichen Gallenflüssigkeit mehr Cholesterin zerlegen. Das Endergebnis ist ein niedrigerer Cholesterinspiegel.
Welche Gemüsesorten sind in Gemüse Plus enthalten und wie können sie mir helfen?
SPINAT: Wissenschaftler haben im Spinat mindestens 13 verschiedene, als Antioxidantien und als Krebs bekämpfende Stoffe wirkende Flavonoidverbindungen entdeckt. Die Krebs bekämpfenden Eigenschaften dieser Spinatflavonoide waren so beeindruckend, dass sich die Wissenschaftler zur Erzeugung eines spezialisierten Spinatextraxts angeregt sahen, das in kontrollierten Studien verwendet werden sollte. Diese Spinatextrakte haben die Zellteilung in Magenkrebszellen (gastrischen Adenokarzinomen) verlangsamt sowie in Studien mit Mäusen die Anzahl der Hautkrebszellen (Hautpapillome) reduziert. Auch bei einer in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre an erwachsenen Frauen in den Neu-England-Staaten der USA durchgeführten Studie zeigte sich, dass sich das Auftreten von Brustkrebs umgekehrt proportional zum Genuss von Spinat verhielt. Laut einer in der Ausgabe September 2004 des Journal of Nutrition veröffentlichten Studie bekämpft ein im Spinat und in anderen grünen Blattgemüsen vorkommendes Carotenoid den Prostatakrebs beim Menschen auf zwei verschiedene Arten. Das im Spinat enthaltene Vitamin K ist wichtig für die Erhaltung der Knochengesundheit. Spinat ist auch ein ausgezeichneter Lieferant von Vitamin C und Vitamin A, letzteres vor allem durch die hohe Konzentration an Beta-Karotin. Diese beiden Nährstoffe sind wichtige Antioxidantien, die die Menge der Freien Radikale im Körper senken. Die Nährstoffe im Spinat helfen auch bei Beschwerden, in denen Entzündungen eine Rolle spielen. Ebenso hilft Spinat bei der Vorbeugung gegen das Dickdarmkarzinom. Das Vitamin C und das Beta-Karotin unterstützen den Schutz der Zellen des Dickdarms vor den schädlichen Auswirkungen der Freien Radikale.
PETERSILIE: Die ätherischen Öle der Petersilie – insbesondere Myristicin – haben in Tierstudien nachweislich die Bildung von Tumorzellen, vor allem die Bildung von Tumoren in der Lunge gehemmt. Die in der Petersilie enthaltenen Flavonoide – speziell Luteolin – wirken nachweislich als Antioxidantien, die sich mit stark reaktiven Sauerstoff enthaltenden Molekülen (den so genannten reaktiven Sauerstoff-Spezies) vereinen und der Schädigung von Zellen durch Sauerstoff vorbeugen. Neben ihren ätherischen Ölen und Flavonoiden ist die Petersilie ein ausgezeichneter Lieferant dreier wesentlicher Nährstoffe, die ebenfalls für die Vorbeugung gegen zahlreiche Krankheiten von hohem Stellenwert sind: Vitamin C, Beta-Karotin und Folsäure.
GRÜNKOHL: Als Mitglied der Kohlarten (Brassicaceae) zeichnet sich Grünkohl als Anti-Krebs-Gemüse aus. Vor allem die organischen Schwefelverbindungen in diesem Nahrungsmittel sind der Hauptgegenstand der Forschung im Bereich Phytonährstoffe. Zu diesen Verbindungen zählen die Glucosinolate und die Methylcysteinsulfoxide. Obzwar es in Pflanzen über 100 Glucosinolate gibt, kommen nur 10 - 15 in Grünkohl und in anderen Brassicaceae vor. Trotzdem scheinen diese 10-15 Glucosinolate in der Lage zu sein, die Inzidenz verschiedenster Krebsarten wie Brustkrebs und Eierstockkrebs zu mindern.
BROCCOLI: Wie andere Kohlgemüse enthält auch der Broccoli Phyto-chemikalien – Sulforaphan und Indole – mit signifikanter Anti-Krebs-Wirkung. Untersuchungen mit Indol-3-carbinol ergaben, dass diese Verbindung die Deaktivierung eines potenten Östrogen-Stoffwechselprodukts (4-Hydroxyestron) unterstützt, welches das Wachstum von Tumoren insbesondere in den östrogenempfindlichen Brustzellen fördert; gleichzeitig steigert sie die Konzentration von 2-Hydroxyestron, einer Form des Östrogens, die gegen Krebs schützen kann. Indol-3-carbinol unterdrückt nachweislich nicht nur das Wachstum der Brusttumorzellen sondern auch die Metastasierung der Krebszellen (die Ausbreitung dieser Zellen in andere Körperteile). Wissenschaftler haben festgestellt, dass Sulforaphan die Entgiftungsenzyme des Körpers, möglicherweise durch Veränderung des Gen-Ausdrucks verstärkt und damit die raschere Beseitigung potenziell karzinogener Substanzen unterstützt.
KAROTTEN: Karotten sind eine ausgezeichnete Quelle antioxidativer Verbindungen und gleichzeitig das Gemüse mit dem höchsten Anteil an Provitamin A Karotinen. Die in der Karotte vorhandenen antioxidativen Verbindungen verstärken den Schutz gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fördern auch die Sehkraft, insbesondere die Nachtsicht.
TOMATEN: Im Bereich der Ernährungs- und Phytonährstoffforschung waren Studien über Lycopen in Tomaten das meistdiskutierte Thema der letzten fünf Jahre. Dieses in Tomaten (und in allen aus Tomaten erzeugten Produkten) vorkommende Carotenoid wurde umfassend auf seine antioxi-dativen und Krebs vorbeugenden Eigenschaften untersucht. Die antioxidative Funktion von Lycopen – seine Fähigkeit, Zellen und andere Strukturen im Körper vor Sauerstoffschäden zu schützen – wurde in der Forschung über den menschlichen Körper mit dem Schutz der DNA (unseres genetischen Materials) in den weißen Blutkörperchen in Verbindung gebracht. Eine weitere nachweislich von Lycopen wahrgenommene antioxidative Funktion ist die Vorbeugung von Herzkrankheiten.
PAPRIKA: Die leuchtend gefärbten grünen, gelben, roten oder orangefarbenen Gemüsepaprika sind ausgezeichnete Lieferanten einiger der besten Nährstoffe überhaupt. Zunächst ist die Paprika (dank ihrer Konzentra-tion an Carotenoiden wie Beta-Karotin) eine ausgezeichnete Quelle von Vitamin C und Vitamin A, zwei hochwirksamen Antioxidantien. Durch ihre gemeinsame Wirkung neutralisieren diese Antioxidantien wirksam Freie Radikale, die sich durch den ganzen Körper bewegen und dabei erhebliche Schäden an den Zellen anrichten können. Freie Radikale spielen bei der Ansammlung von Cholesterin in den Arterien, die zu Atherosklerose und Herzerkrankungen führt, bei den im Diabetes auftretenden Schäden an Nerven und Blutgefäßen, bei der Linsentrübung des Grauen Star, bei den Schäden und Schmerzen an den Gelenken als Begleiterscheinung der Osteoarthritis und der rheumatoiden Arthritis sowie bei der Stenoseatmung und der Verengung der Luftwege durch Asthma eine wichtige Rolle. Da sie diese beiden potenten Zerstörer Freier Radikale enthält, unterstützt die Gemüsepaprika wahrscheinlich die Vorbeugung oder Minderung der Symptome dieser Beschwerden, indem sie die Quelle des Problems verschließt.
GERUCHLOSER KNOBLAUCH: In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass der regelmäßige Genuss von Knoblauch den Blutdruck sowie die Plättchen aggregation, den Triglyceridspiegel und den Spiegel des LDL-Cholesterins (der potenziell schädlichen Art) im Blut senkt, während er die Konzentration des HDL-Cholesterins (der schützenden Cholesterinart) im Blut und die Fibrinolyse (den Prozess der Aufspaltung von Blutgerinnseln im Körper) steigert und die Produktion von Stickoxid im Belag der Blutgefäß-wände anregt, wodurch sie sich entspannen. Aufgrund dieser nützlichen Funktionen unterstützt Knoblauch die Vorbeugung von Atherosklerose und diabetischer Herzerkrankung und mindert das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.
Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.






