Erst kürzlich wurde es in den Medien der Fachkreise veröffentlicht. Das Haarausfallmedikament Finasterid steht möglicherweise mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko bei Männern in Zusammenhang. Davor warnt die Europäische Arzneimittelagentur EMA aufgrund von Fallberichten, schreibt die aktuelle Ausgabe (3/2010) des "Bulletin zur Arzneimittelsicherheit". Herausgeber sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Das Medikament wird in einer fünf-Milligramm-Dosis bei gutartiger Prostatavergrößerung und in einer ein-Milligramm-Dosis bei hormonell bedingtem Haarausfall eingesetzt. Die männliche Glatzenbildung ist - wie einiges andere auch - eine unnütze Erfindung der Natur. Die einen bezeichnen den Verlust des Kopfhaares als Ausdruck von Maskulinität, andere haben Angst davor und stellen Haarausfall mit dem Verlust der eigenen Potenz auf eine Stufe. Zurecht, denn immer mehr Männer leiden frühzeitig an Erscheinungen der Glatzenbildung. Jeder fünfte Mann verliert im Laufe seines Lebens fast alle Haare und jeder zweite immerhin einen Teil. Vor allem Singles und eitle Männer leiden sehr unter dem zunehmenden Durchscheinen der Kopfhaut. |