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Wirkstoffe D - M

Magnesium

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Magnesium für starke Nerven und Muskeln

Magnesium ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Als Bestandteil vieler Enzyme ist es unerlässlich für grundlegende Stoffwechselvorgänge, unter anderem die Nutzung von Fetten und Kohlenhydraten. Der Blutkreislauf und die Leistungsfähigkeit des Herzens profitieren von einem stabilen Magnesiumhaushalt im Körper. Es beeinflusst Nervenreize und Muskelbewegungen und kann Muskelkrämpfe vermeiden. Stressreaktionen des Körpers können bei Magnesiummangel verstärkt ablaufen. Es gibt Hinweise dafür, dass die Empfindlichkeit des Menschen gegenüber Lärmstress mit fallender Serummagnesiumkonzentration ansteigt.

Mit der Nahrung werden 30 bis 40 mmol/Tag aufgenommen, wovon im Mittel 35-55% resorbiert werden. Ernährungsstudien zufolge kann man bei 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung von einem latentem Magnesiummangel ausgehen. Bei Krankheit, Fehlernährung oder auch bei älteren Menschen können allerdings Mängel auftreten.

Magnesium und Diabetes

Deutsche Wissenschaftler fanden heraus, dass eine Supplementierung mit Magnesium einen positiven Effekt auf die Insulinsensitivität ausübt und das Diabetes-Risiko zu reduzieren vermag. An einer randomisiert durchgeführten Studie, an der 52 übergewichtige, insulinresistente Personen ohne die Diagnose Diabetes teilnahmen, erhielten die Probanden über 6 Monate lang täglich entweder 345 mg Magnesium oder ein Placebo.

Bei den Teilnehmern der Magnesium-Gruppe verbesserte sich der Nüchternblutzuckerspiegel um sieben Prozent und verbesserten 2 von 3 Markern der Insulinsensitivität. Außerdem konnten bessere Blutdruckwerte beobachtet werden.

Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass viele Erwachsene die Magnesium-Mindestaufnahme von 320 mg für Männer und 420 mg für Frauen über die Nahrung nicht erreichen. Die Forscher schätzen, dass jede Einheit von 100 mg mehr Magnesium das Risiko für den Diabetes Typ 2 um 15 Prozent reduziert.

Quelle: LifeExtension, April 2011, iabetes Obes Metab. 2011 Mar;13(3):281-4.
http://www.nutraingredients-usa.com/Research/Magnesium-supplements-may-reduce-diabetes-risk-Study. Accessed January 26, 2011.



In Citratform besonders bioverfügbar

Magnesiumcitrat ist vor allem aufgrund der guten Bioverfügbarkeit beliebt. Es ist unabhängig von der Säurekonzentration im Magen löslich und wird besser im Dünndarm resorbiert als Magnesiumoxid.
Magnesium ist wichtig für den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, für die Zellenergie, sowie für die Gesundheit von Knochen, Herz, Nerven, Arterien und Muskeln. Magnesiumcitrat fördert die Leistungsfähigkeit und entspannt die Muskulatur.

In einer Doppelblindstudie von Walker und Marakis wurde die Bioverfügbarkeit der Magnesiumverbindungen Magnesium-Aminosäure-Chelat, Magnesiumcitrat und Magnesiumoxid verglichen. Magnesiumcitrat zeigte dabei die beste Bioverfügbarkeit und führte sowohl bei akuter (24 Stunden) wie auch chronischer (60 Tage) Therapie in einer Dosierung von 300 mg/Tag zu einem signifikanten Anstieg der Magnesiumkonzentration im Serum. Auch der Magnesiumgehalt im Speichel sowie die Magnesiumausscheidung über die Niere nahmen unter Magnesiumcitrat deutlich zu.

Quelle: Walker AF, Marakis G, Christie S and Byng M: Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study. Magnesium Research 16:183-191 (2003)

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Aktualisiert ( Montag, 14. November 2011 um 08:36 )  

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Schlagzeilen

Die Pflanze enthält Wirkstoffe, die möglicherweise entartete Zellen abtöten

Soja könnte in Zukunft ein natürliches Medikament gegen Krebs liefern. Zu diesem Schluss sind US-Forscher über einen Umweg gekommen: Sie hatten entdeckt, dass es im Körper von Taufliegen eine Gruppe von Substanzen gibt, die offenbar Zellen in den Selbstmord treiben können – eine Wirkung, die ebenso als Schlüsselfaktor für die Krebsvorbeugung wie auch für die für Entwicklung neuer Krebsmedikamente gilt. Da sich diese Substanzen auch in Sojabohnen finden, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Hülsenfrüchte in Zukunft als Lieferant für derartige Wirkstoffe nutzen lassen, schreiben die Wissenschaftler um Julie Saba vom Children's Hospital and Research Center in Oakland.