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Wirkstoffe D - M

Lecithin

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Sojalecithin
 
Lecithin ist der Name einer Gruppe chemischer Verbindungen der Phospholipide, auch Phosphatidylcholine genannt. Lecithine sind Bestandteile der Zellmembranen tierischer und pflanzlicher Organismen. Lecithin spielt eine wichtige Rolle beim Transport von Fetten im Blut und bei der Entwicklung des Gehirns. Lecithin ist zudem die wichtigste Quelle von Cholin und Inositol, die für die Reizübertragung der Nervenbahnen eine wichtige Rolle spielen.

Sojalecithin fällt bei der Gewinnung von Sojaöl aus der Sojabohne als Nebenprodukt an. Lecithin besteht aus Phosphatiden, Sterinen und Fettsäuren. Wegen seines Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren (Linol-, Linolen- und Ölsäuren) kann Sojalecithin zur Unterstützung einer Diät bei leichteren Fettstoffwechselstörungen (hohe Cholesterinwerte) verwendet werden.
Lecithin wird zwar meistens aus Soja gewonnen, es ist aber auch in cholesterinhaltige Lebensmittel wie im Eigelb, Leber, Erdnüssen in bedeutender Menge enthalten. Da cholesterinhaltige Lebensmittel sehr häufig gemieden werden, ist dadurch die Versorgung mit Lecithin oftmals nur noch bedingt gewährleistet.  
Sojalecithin wird in der Erholungsphase nach Krankheiten zur Kräftigung eingesetzt.
Lecithin wirkt bei Sportlern als Energiespender für Muskeln und Gehirn. Der Erholungsvorgang wird nach körperlicher Beanspruchung abgekürzt.
Es unterstützt die geistige Leistungsfähigkeit, ist ideal bei geistigen Belastungen, beim Sport und im Alter.
 

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Schlagzeilen

Die Pflanze enthält Wirkstoffe, die möglicherweise entartete Zellen abtöten

Soja könnte in Zukunft ein natürliches Medikament gegen Krebs liefern. Zu diesem Schluss sind US-Forscher über einen Umweg gekommen: Sie hatten entdeckt, dass es im Körper von Taufliegen eine Gruppe von Substanzen gibt, die offenbar Zellen in den Selbstmord treiben können – eine Wirkung, die ebenso als Schlüsselfaktor für die Krebsvorbeugung wie auch für die für Entwicklung neuer Krebsmedikamente gilt. Da sich diese Substanzen auch in Sojabohnen finden, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Hülsenfrüchte in Zukunft als Lieferant für derartige Wirkstoffe nutzen lassen, schreiben die Wissenschaftler um Julie Saba vom Children's Hospital and Research Center in Oakland.