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Wirkstoffe D - M

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Lactobacillus acidophilus gilt als probiotisches Bakterium. Lacto bedeutet milchbildend, Bacillum heißt Stäbchen und Acid steht für Säure. Es handelt sich also um ein Milchsäurebakterium. In ausreichenden Mengen über die Ernährung aufgenommen, können Probiotika einen gesundheitsfördernden Einfluss auf den Körper haben. Durch die Produktion von Milchsäure, Wasserstoffperoxid und anderen Stoffwechselprodukten verschlechtert Lactobacillus acidophilus die Lebensbedingungen von unerwünschten Mikroorganismen. Im Darm produziert das Bakterium für den Menschen wichtige Stoffe, wie Niacin, Folsäure und Pyridoxin. Einige Studien haben gezeigt, dass L. acidophilus helfen kann, die Verdauungsfunktion zu verbessern, das Immunsystem zu stärken und die Zahl der vaginalen Hefeninfektionen zu senken.
Untersuchungen der Oklahoma State University deuteten darauf hin, dass L. acidophilus helfen kann, den Cholesterinspiegel zu senken.
Eine Studie der University of Kentucky legte dar, dass eine Behandlung mit L. acidophilus das Risiko von Herzkranzgefäß-Erkrankungen bei Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel um 10 bis 12 % senken kann.

Bifidobacterium longum, wie auch B. adolescentis bifidum, B. adolescentis, B. breve und B. infantis  gehören zur normalen Bakterienflora von Magen-Darm-Trakt, Appendix und Vagina. Sie sind nicht pathogen, d. h. sind für den Menschen unbedenklich. Bifidobakterien werden zur Gruppe der gesundheitsfördernden Keime gezählt, sie produzieren Milchsäure, weswegen man sie zur Gruppe der Milchsäurebakterien zählt. Die von ihnen produzierten Substanzen (Bakteriozine) können unerwünschte Mikroorganismen schädigen oder sogar abtöten. Sie senken den pH-Wert im Darm durch die Produktion von Acetylsäuren. Auch das hemmt das Wachstum oder die Ansiedlung bestimmter Mikoorganismen. Deshalb sind sie für die Ausgewogenheit der Darmflora unentbehrlich. Allerdings nimmt deren Anzahl mit fortschreitendem Alter jedoch ab. Bifidobakterien sind natürliche, lebende Bakterien, die den Organismus aufbauend beeinflussen und sich dadurch positiv auf das Wohlbefinden des Menschen auswirken.
 

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Gesunde Fettsäuren unterstützen Chemotherapie und reduzieren Nebenwirkungen.
Omega-3-Fettsäuren könnten auch eine positive Wirkung in der Krebstherapie entfalten: Die Stoffe verringern die Größe von Tumoren und unterstützen Krebsmedikamente. Außerdem lindern sie schädliche Nebeneffekte der Chemotherapie, haben ägyptische Forscher um Abdulla El-Mowafy von der Universität in Al-Mansoura in Experimenten an Mäusen herausgefunden. Die Forscher hatten insbesondere die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) im Visier, die in Seefischen wie Lachs und Hering vorkommt und Nahrungsmitteln zugesetzt wird. Die Ergebnisse können Ausgangspunkt für neue Therapieansätze liefern.