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Wirkstoffe D - M

Grünlippmuschel

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Die Grünlippmuschel ist in den neuseeländischen Meeresgewässern beheimatet. Seit den siebziger Jahren zeigen verschiedene Studien und Patientenberichte die gute Wirksamkeit der Grünlippmuschel bei Erkrankungen wie Arthritis, Arthrose, Rheuma, Gicht etc.
Das Muschelkonzentrat ist reich an gelenk- und knochenwirksamen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und knorpelaufbauenden Aminosäuren. Die Konzentration ist deutlich höher als in üblichen Nahrungsmitteln.
 
Dadurch hat die Grünlippmuschel entzündungshemmende Wirkungen. Sie verhindert auch den enzymatischen Abbau von Gelenkknorpel, welcher bei Osteoarthritis höher ist als die Regeneration des Knorpels.

Wichtigster Wirkstoff in der Grünlippmuschel, der gegen Arthrosebeschwerden hilft, ist das Glukosaminoglykan. Glukosaminoglykan ist ein dem Zucker ähnlicher Stoff, der ein bedeutender Bestandteil der in den Gelenken befindlichen Schmiere ist.
Der Anteil an Glukosaminoglykan in Grünlippmuscheln beeinflusst die Viskosität der Gelenkschmiere, die für die Gleitfähigkeit zwischen den Gelenkknochen sorgt. So soll der Verschleiß des Gelenkknorpels verhindern werden. Zudem versorgt das Glukosaminoglykan das Gewebe mit wichtigen Nährstoffen und trägt zur Erhaltung und Wiederaufbau des Knorpels bei. Weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften werden den in Grünlippmuscheln enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zugeschrieben. Diese sollen eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Günstig ist die Kombination von Grünlippmuschel mit Yucca, Ingwer und Vitamin E, denn diese Vitalstoffe wirken  wirken synergetisch.

Vitamin E unterstützt den eher langsamen Regenerierungsprozess des Knorpels über die Gelenkflüssigkeit und hat auch eine antientzündliche Wirkung. Eine Knorpelabnutzung geht mit mikroentzündlichen Prozessen einher, so dass eine Unterstützung mit Vitamin E gegeben ist.

Ingwer wirkt Durchblutungsstörungen, Krämpfen und Bindegewebsentzündungen entgegen

Die entzündungshemmende Wirkung auf Gelenkapparat und Knochen wissen viele Menschen zuschätzen. Grünlippmuschelkonzentrat-Kapseln können als Kur mehrere Monate lang eingenommen werden. Üblich sind ca. 3-4 Monatskuren.
Aktualisiert ( Montag, 19. Oktober 2009 um 11:16 )  

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Schlagzeilen

Es gibt immer mehr Hinweise, dass opiathaltige Schmerzmittel wie Morphin das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs fördern. Zwei neue Studien unterstützen diese These. Sie zeigen, dass Lungenkrebszellen sowohl in der Zellkultur als auch im lebenden Organismus langsamer wachsen und sich weniger aggressiv ausbreiten, wenn die Opiatwirkung geblockt wird. Beide Arbeiten wurden am 18. November 2009 beim internationalen Krebskongress "Molecular Targets and Cancer Therapeutics" in Boston vorgestellt.
Die Annahme, dass Opiate Tumore aggressiver machen, fußt auf einer Reihe einzelner Studien. Mehreren Forscherteams war aufgefallen, dass Krebspatienten länger überlebten oder seltener Rückfälle bekamen, wenn Sie andere Schmerzmittel bekamen, oder mit Medikamenten behandelt wurden, welche die Opiatwirkung selektiv unterdrücken.
Die Forscher nehmen an, dass zumindest ein Teil des Krebswachstums über die Morphin-Bindungsstellen vermittelt wird.