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Wirkstoffe D - M

Lysin

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Diese essentielle Aminosäure wird für das Wachstum benötigt und spielt beispielsweise für das Knochenwachstum von Kindern eine wesentliche Rolle.
Lysin ist lebenswichtig für die Bildung bestimmter Eiweißmoleküle, die für die Produktion körpereigener Enzyme, Hormone und Antikörper benötigt werden. Aus Lysin kann z.B. Carnitin gebildet werden.
Lysin bekämpft auch bestimmte Virusarten. Es kann bei der Heilung und Vorbeugung von Herpes helfen, am besten zusammen mit einer zuckerfreien Diät, Vitamin A, Vitamin C, Bioflavonoiden und Bromelain.

Bei der Atherosklerose wird mit Hilfe von Lysin die Ausbreitung und Vergrößerung der Ablagerung (artherosklerotischen Plaques) in den Arterienwänden des Herzens und des Gehirns zum Stillstand gebracht. Bei Infektionskrankheiten, die durch Viren verursacht sind, wie Grippe, Herpes und Aids, oder durch Bakterien, wie Lungen-, Mittelohr- und Blasenentzündung, kommt es durch Lysin zu einer Neutralisierung der aggressiven Mechanismen. Die Krankheitsausbreitung wird verlangsamt oder gestoppt. Bei chronischen Entzündungen des Magens, des Darmes, der Gelenke und des Bewegungsapparates hilft Lysin, die Entzündung einzudämmen. Selbst die weit verbreiteten allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Neurodermitis, Nesselsucht sind mit Hilfe von Lysin abzumildern.
Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, gerötete Augen, Schwindelgefühle und Übelkeit können Anzeichen für einen bestehenden Lysinmangel sein. Besonders Vegetarier sind anfällig für ein Lysindefizit, weil diese Aminosäure in pflanzlichen Proteinen kaum vorkommt.
Lysin regt die Magensaftproduktion an.

Gut fürs Herz
Laut einer Publikation der Martin-Luther-Universität Halle gibt es erste Hinweise, dass Lysin einen positiv inotropen Effekt haben könnte. Jedenfalls haben dies Zellkulturstudien ergeben. Die Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Lysin 5-HT(4)-Rezeptoren im Herzmuskel blockieren kann.
Dieses Untersuchungsergebnis lässt die Vermutung zu, dass eine Lysinbehandlung unter gewissen Umständen die Leistungsfähigkeit des Herzens zu erhalten vermag.
Quelle: Boldt A et al: Inotropic effects of lysine in the mammalian heart; Naunyn Schmiedebergs Arch Pharacol. 2009 Aug 7



Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
Aktualisiert ( Donnerstag, 07. Januar 2010 um 09:45 )  

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Schlagzeilen

Vitamin D kann vor Krebs schützen. Darauf weist Edward Giovannucci von der Harvard Universität in einem Übersichtsartikel hin.
Bereits in den 1980er Jahren kam die Hypothese auf, dass Vitamin D könne vor Krebs schützen kann. Diese Annahme gründete auf der Tatsache, dass Sonnenexposition die Vitamin-D-Spiegel erhöht und ein ständiger Aufenthalt in sonnenarmen Gebieten mit einer erhöhten Rate bestimmter Krebsarten einhergeht.
Giovannucci fasst noch einmal die Ergebnisse der Harvard-Kohortenstudien zusammen, die neben zahlreichen Fragestellungen auch der Vitamin-D-Hypothese nachgingen. Es handelt sich dabei um die Nurses' Health Studie, die Health Professionals Follow-Up Stude und die Physicians' Health Studie. Analysiert wurde, ob Plasmaspiegel und Aufnahme des Vitamins mit Nahrung oder Supplementen die Inzidenz maligner Tumoren beeinflussen.