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Wirkstoffe D - M

Kürbiskernöl

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Das Halloween-Fest brachte den Kürbis groß raus. Inzwischen erfreut er sich als Halloween-Dekoration in Form leuchtender Kürbislaternen auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Ansonsten findet das gesunde Gemüse leider wenig Aufmerksamkeit. Dabei wurde der Kürbis lange Zeit in der Volksmedizin bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege, bei der Bekämpfung von parasitischen Würmern im Darm sowie bei Prostatabeschwerden angewendet.

Die Samen der Kürbiskerne, aus denen durch eine schonende Kaltpressung das Kürbiskernöl gewonnen wird, sind reich an wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, verschiedenen Vitaminen, wichtigen Mineralstoffen sowie Phytosterolen (z.B. Beta-Sitosterol). Diesen Phytosterolen sagt man eine pharmakologische Wirkung bei Blasen- und Prostataleiden nach.
Kürbiskernöl gilt als Naturheilmittel bei allen Erkrankungen der Blase. In der Praxis haben die Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls ihre blasenstärkende Wirkung vielfach unter Beweis gestellt. Sie werden daher häufig zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung einer Reizblase oder einer Blasenschwäche angewendet. Viele Menschen mit nächtlichem Harndrang schwören auf das Kürbiskernöl, um nachts ungestört durchschlafen zu können. Und auch bei einer Blasenentzündung oder bei Harninkontinenz kann Kürbiskernöl zur unterstützenden Therapie eingenommen werden.

Die traditionelle Anwendung von Kürbiskernen zur Vorbeugung einer gutartigen Prostata-Vergrößerung hat sich inzwischen wissenschaftlich bestätigt. Und auch im Anfangsstadium der gutartigen Prostata-Vergrößerung ist die heilsame Wirkung des Kürbiskernöls längst wissenschaftlich belegt. Auf eine positive Wirkung bei bösartigen Wucherungen der Prostata deuten bisher nur Hinweise. Es bleibt zu hoffen, dass sich auch hier das Kürbiskernöl in wissenschaftlichen Studien als wirksam erweisen wird.

Kürbiskernöl ist ein wertvolles Naturprodukt und hochwirksames pflanzliches Heilmittel, welches auch bei langfristiger Einnahme keinerlei Nebenwirkungen zeigt.

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Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
Aktualisiert ( Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 07:13 )  

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Schlagzeilen

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Soja könnte in Zukunft ein natürliches Medikament gegen Krebs liefern. Zu diesem Schluss sind US-Forscher über einen Umweg gekommen: Sie hatten entdeckt, dass es im Körper von Taufliegen eine Gruppe von Substanzen gibt, die offenbar Zellen in den Selbstmord treiben können – eine Wirkung, die ebenso als Schlüsselfaktor für die Krebsvorbeugung wie auch für die für Entwicklung neuer Krebsmedikamente gilt. Da sich diese Substanzen auch in Sojabohnen finden, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Hülsenfrüchte in Zukunft als Lieferant für derartige Wirkstoffe nutzen lassen, schreiben die Wissenschaftler um Julie Saba vom Children's Hospital and Research Center in Oakland.