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Wirkstoffe A - C

Damiana - Aphrodisiakum der Maya

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Damiana gehört zu den wichtigsten "Zauberkräutern" der alten Maya. Diese schätzten vor allem die sexuell anregende Wirkung.

Die ca. 60cm große Pflanze stammt hauptsächlich aus subtropischen Gebieten Amerikas. In Mexiko findet sie die meiste Verwendung und ist dort einer der beliebtesten Heilpflanzen.
So nutzten mexikanische Heiler Damiana als Heilpflanze gegen Beschwerden wie Niedergeschlagenheit, asthmatische Beschwerden, nervöse Anspannung und sexuelle Störungen. Bei fast allen mittel- und südamerikanischen Indianern ist Damiana eine berühmte und geschätzte Medizin. Beispielsweise nannten die Maya die Pflanze „misik kok“ (= Asthma-Besen). Ihr Einsatz in der indianischen Volksmedizin soll reichen von: Asthma, Appetitlosigkeit, leichte depressive Verstimmungen, Erschöpfung, Gedächtnisstörungen, Husten, Krampfhusten, Libido- und Potenzstörungen, Magenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Müdigkeit, bis hin zu Nierenschwäche, Nervosität, Rheuma und Verdauungsbeschwerden. Außerdem werden der Pflanze folgende Eigenschaften nachgesagt: beruhigend, harntreibend, krampflösend, stimmungsaufhellend, tonisierend und aphrodisierend.

Am bekanntesten ist Damiana als Aphrodisiakum.

 

Damiana erleichtert die Atmung durch seine ätherischen Öle und indem es die Bronchien entkrampft. Außerdem stärkt Damiana die Verdauungsorgane und kann dadurch Bauchschmerzen lindern. Gegen Menstruationsbeschwerden hilft es durch seine entkrampfenden Eigenschaften. Eine ausgeprägte Wirkung hat Damiana auf das Nervensystem. Es beruhigt bei Nervosität. Bei Depressionen hellt es das Gemüt auf. Gegen Erschöpfung und Müdigkeit wirkt es stärkend. Auch gegen Gedächtnisprobleme kann man es verwenden, denn es stärkt das Gehirn.

Untersuchungen aus Mexiko unterstützen die Anwendung von Damiana für Diabetes mellitus. In einem im Juni 1998 in der Zeitschrift "Ethnopharmacology" veröffentlichten Artikel untersuchten Forscher 28 verschiedene traditionelle Pflanzenarzneien hinsichtlich ihres anti-hyperglykämischen Effekt, also ihrer Fähigkeit, den Blutzuckerwert zu senken. Damiana war eine von acht Pflanzen, die sehr vielversprechende Wirkung in dieser Hinsicht zeigte.

Italienische Forscher erzielten in Tierversuchen mit Ratten Ergebnisse, die die volkstümliche Beliebtheit von Damiana als Sexualstimulans rechtfertigen. Mit Damiana gefütterte sexuell inaktive und impotente Ratten hatten danach deutlich mehr Ejakulationen und erheblich gehäufte Kopulationen. Die Erholungszeit nach der Paarung verminderte sich drastisch.

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.

 

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Aktualisiert ( Montag, 21. September 2009 um 08:42 )  

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Schlagzeilen

Vitamin D kann vor Krebs schützen. Darauf weist Edward Giovannucci von der Harvard Universität in einem Übersichtsartikel hin.
Bereits in den 1980er Jahren kam die Hypothese auf, dass Vitamin D könne vor Krebs schützen kann. Diese Annahme gründete auf der Tatsache, dass Sonnenexposition die Vitamin-D-Spiegel erhöht und ein ständiger Aufenthalt in sonnenarmen Gebieten mit einer erhöhten Rate bestimmter Krebsarten einhergeht.
Giovannucci fasst noch einmal die Ergebnisse der Harvard-Kohortenstudien zusammen, die neben zahlreichen Fragestellungen auch der Vitamin-D-Hypothese nachgingen. Es handelt sich dabei um die Nurses' Health Studie, die Health Professionals Follow-Up Stude und die Physicians' Health Studie. Analysiert wurde, ob Plasmaspiegel und Aufnahme des Vitamins mit Nahrung oder Supplementen die Inzidenz maligner Tumoren beeinflussen.