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Wirkstoffe A - C

Colon Care (Psyllium)

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Darmreinigung auf natürliche Art

100 % reines Psyllium Husk (Flohsamen)

Dieser natürliche Ballaststoff wird bereits seit Jahrtausenden in der Ayurvedischen Medizin, in der indischen Heilkunde sowie in der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet.
In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde die Wirkung von Psyllium zur Behandlung von Verstopfung, Durchfall und zur Senkung erhöhter Cholesterinspiegel ausreichend belegt.

Die Samenschale dieser Pflanze besitzt einen sehr hohen Gehalt an Schleimstoffen, die wegen ihrer Quellfähigkeit und ihres Wasserbindevermögens als Ballaststoffe dienen und zu einer Vergrößerung des Darminhaltes führen. Der vergrößerte Darminhalt bewirkt einen Dehnungsreiz auf die Darmwand und löst dadurch den Reflex zur Darmentleerung aus.

Die Bundesbürger nehmen durchschnittlich nur etwa zwei Drittel der empfohlenen 30 Gramm Ballaststoffe auf (1), so dass es nicht verwunderlich ist, dass viele an einer chronischen Verstopfung leiden. Denn für eine gute Verdauung ist eine ausreichende Ballaststoffzufuhr notwendig. Ernährungswissenschaftler empfehlen deshalb, die tägliche Ergänzung der Nahrung mit Flohsamen, damit die empfohlene Ballaststoffmenge von 30 Gramm täglich erreicht und eine gut funktionierende Verdauung erzielt werden kann. Diese ausreichend hohe Zufuhr von Ballaststoffen spielt zudem eine wichtige Rolle in der Prävention von Darmkrebs.

Da der Samen während seiner Darmpassage überflüssige Flüssigkeit bindet, kann durch die Einnahme von Flohsamen auch Durchfall gemindert werden.
Empfehlenswert ist die Anwendung zudem bei einem Reizdarm, da der Flohsamen aufgrund seiner Quellfähigkeit sowohl die Neigung zu Verstopfung als auch zu dünnen Stühlen regulieren kann.

Ballaststoffe dienen auch zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels. Mit 86 Prozent enthalten Plantago ovata Samenschalen den höchsten Gehalt an Cholesterinsenkenden wasserlöslichen Ballaststoffen. Diese Ballaststoffe binden die cholesterinreichen Gallensalze. Dadurch ist die Leber gezwungen, dem Blutkreislauf mehr Cholesterin als Ausgangssubstanz für die Bildung neuer Gallensalze zu entziehen. Der Cholesterinspiegel im Blutkreislauf sinkt. Amerikanischen Studien zufolge, kann durch die Einnahme von Flohsamen das "schlechte" LDL - Cholesterin um durchschnittlich 5% gesenkt werden. (2,3):

Neben diesen durch wissenschaftliche Studien belegten Anwendungsgebieten, wird Psyllium in der Traditionellen Chinesischen Medizin auch bei Magen- und Darmgeschwüren angewendet.
In der Ayurvedischen Medizin dient Psyllium auch zur Reinigung des Körpers, da es Giftstoffe im Darm bindet und aus dem Körper ausscheidet.

Ärzte aus Holland und Großbritannien ließen 275 Reizdarm-Patienten zwölf Wochen lang zweimal täglich Ballaststoffe gegen die Verdauungsbeschwerden schlucken. Rund ein Drittel der Versuchspersonen nahm Flohsamen (Psyllium), ein weiteres Drittel bekam Kleie und die Übrigen schluckten ein Scheinmedikament aus Reismehl.(4)
Es zeigte sich, dass Flohsamen die Beschwerden am wirksamsten bekämpfte. Schon nach einem Monat waren die Symptome bei 57 Prozent der Studienteilnehmer aus der Flohsamen-Gruppe merklich abgeklungen. Kleie zeigte dagegen nur bei 40 Prozent der Behandelten einen Effekt. Dieser Wert lag nur unwesentlich über dem Placeboeffekt - auf das Scheinmedikament hatten 35 Prozent der Studienteilnehmer angesprochen. Auch im zweiten Behandlungsmonat waren die Flohsamen der Kleie und dem Placebo überlegen. Im dritten Monat der Behandlung hatte Kleie zwar mit einer Ansprechrate von 57 Prozent die Spitzenposition übernommen, allerdings hatten besonders viele Versuchspersonen das Kleieprodukt in den ersten Wochen schlecht vertragen.


Quellen:
(1) Ernährungsbericht 2000, Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (Hrsg.)
(2) J.W.Anderson et al.: Cholesterol-lowering effects of psyllium intake adjunctive to diet therapy in men and women with hypercholesterolemia: meta analysis of 8 controlled trials. Am.J.Clin.Nutr. 71 (2000) 472-479).
(3) Psyllium added to diet enhances effect in lowering cholesterol. American Journal of Clinical Nutrition, June 2000 Davidson, T.:Psyllium, Gale Encyclopedia of Alternative Medicine, 01 1995
(4) Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3154)


Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.

Aktualisiert ( Freitag, 11. September 2009 um 09:27 )  

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