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Wirkstoffe A - C

C-Vitamin

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Vitamin C und das Immunsystem - was Vitamin C so alles kann

- Vitamin C steigert die Beweglichkeit und Aktivität der Abwehrzellen, so dass sie schneller für Abwehrfunktionen bereitstehen.
- Bei einer täglichen Vitamin-C-Aufnahme von 1 g wurde eine deutliche Zunahme von spezifischen Abwehrstoffen (Immunglobulinen) festgestellt.
- Vitamin C führt zu einer erhöhten Konzentration an Komplement.
- Es steigert die Serumkonzentration an Interferon, das als Reaktion auf einen Virusinfekt gebildet wird.
- Im Laborexperiment kann hoch dosiertes Vitamin C die Menge der Rhinoviren, die sich in menschlichen Zellkulturen vermehren, auf 1:40 senken.
- Die in aktivierten Leukocyten entstehenden freien Radikale werden von Vitamin C aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften abgefangen und so eine mögliche Zellschädigung verhindert.

Vitamin C wird vom Körper benötigt, um aus Tryptophan eine Vorstufe von Serotonin zu bilden. Außerdem ist Vitamin C für die Synthese verschiedener Neuropeptide und Hormone erforderlich und kann Stressschäden vermindern.

Vitamin C und Wundheilung
Britische Wissenschaftler haben eine weitere Vitamin-C-Wirkung entdeckt: Die Wissenschaftler untersuchten in Zellkulturen, welche Gene durch die Präsenz von Vitamin C in den für die Hautregeneration zuständigen Zellen aktiviert wurden. Vitamin C fördert die Aktivität der Fibroblasten und damit die Regeneration der Haut. Dabei wirkt das Vitamin offenbar nicht nur als Radikalfänger, sondern unterstützt auch aktiv die Reparatur von bereits aufgetretenen Schäden am Erbgut der Hautzellen. Vitamin C regt die ruhenden Fibroblasten zur Teilung an.
www.scinexx.de; Vitamin C fördert Hautheilung; 09.09.2009

Vitamin C und Gicht
Männer mit einer höheren Aufnahme von Vitamin C aus Lebensmitteln oder Supplementen haben ein geringeres Risiko, Gicht zu entwickeln berichteten Wissenschaftler der University of British Columbia.
Bei 47.000 US-Amerikanern, die von 1986 bis 2006 aus unterschiedlichen Gründen in ärztlicher Behandlung waren, wurde untersucht, inwieweit Vitamin C einen Einfluss auf die Konzentration der Harnsäure im Blut hat. Es zeigte sich, dass das Risiko für Gicht mit zunehmender Vitamin-C-Zufuhr deutlich abnahm, und zwar um 70 Prozent für je 500 mg der täglichen Vitamin-C-Aufnahme. Die Männer, die täglich 1,5 g Vitamin C
zu sich nahmen, hatten ein um 45 Prozent niedrigeres Gicht-Risiko als diejenigen, die weniger als 250 mg pro Tag einnahmen.
MSNBC.com: Vitamin C may ward off gout in men, study says; Reuters, March 9, 2009-03-31

Vitamin C und Entzündung
In einer Studie der University of California wurde untersucht, ob die Einnahme der Vitamine C oder E die CRP-Kozentration beeinflussen kann.
An der Studie nahmen 396 gesunde Probanden teil, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Sie erhielten entweder 1000 mg Vitamin C täglich oder 800 IE Vitamin E oder ein Placebo über einen Zeitraum von zwei Monaten. Bei den Probanden mit einer CRP-Konzentration größer oder gleich 1 mg pro Liter kam es durch die Vitamin-C-Einnahme zu einer deutlichen Verbesserung der CRP-Werte: Die Senkung von CRP durch Vitamin C glich annährend jener, wie sie bei der Einnahme von Statinen nachgewiesen wurde. Vitamin E hatte keinen signifikanten Effekt auf die CRP-Konzentration. In dieser Studie zeigte sich auch ein sehr enger Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht und der CRP-Konzentration. Von den Übergewichtigen wiesen 50 Prozent erhöhte CRP-Konzentrationen auf, von den adipösen Personen sogar 75 Prozent.
Block G et al: Vitamin C treatment reduces elevated C-reaktive protein; Free Radic Biol. Med. 2008 Oct 10.


Ester-C®

Ester C® wurde 1998 patentiert (Patent Nr. 4.822.816).
Ester C® enthält eine Mischung von Mineral-Ascorbat (säurefrei) und Vitamin C-Metaboliten. Diese beiden Substanzen unterstützen sich gegenseitig in der Wirkung und steigern die Aufnahme sowie die Verwertbarkeit des Vitamin C.

In intensiven Untersuchungen durch eine Gruppe von Chemikern, Ernährungswissenschaftlern und Pharmakologen wurde die Anwesenheit der natürlich vorkommenden Metaboliten von Vitamin C in Ester C® nachgewiesen. Diese Metaboltite sind Zwischensubstanzen im Stoffwechsel, wie sie auch im Körper bei der Verstoffwechselung von Vitamin C entstehen. Bei der Einnahme von herkömmlichen Vitamin C Produkten scheint die Höhe dieser wichtigen Metaboliten im Körper jedoch erst durch die Einnahme von sehr hohen Dosen Vitamin C zu steigen. Ester C® dagegen liefert diese wichtigen Metabolite in einer ausreichend hohen Konzentration. Und diese Metabolite -egal ob sie vom Körper selbst gebildet werden oder mit einem Vitamin C Ergänzungsmittel wie Ester-C® zu sich genommen werden- können den Transport und die Verwertung von Vitamin C beeinflussen.

Dr. Anthony Verlangieri, Professor der Pharmakologie und Toxikologie an der Universität in Mississippi untersuchte, wie sich diese Metaboliten und Vitamin C im Körper gegenseitig beeinflussen. Seine Arbeit zeigte, dass Vitamin C Metabolite -vor allem Threonat- in einem direkten Zusammenhang mit erhöhten Vitamin C Konzentrationen im Blut stehen. Dieses Threonat dient als ein "intrazellulärer Türöffner", der es dem Vitamin C erlaubt, schnell und effizient in die Zelle zu gelangen. Dadurch wird Ester-C® zu dem einzigen Vitamin C, das für den menschlichen Körper sofort verfügbar ist.

In einem Vergleich der zellulären Absorption (der Aufnahme in die Zelle) von gewöhnlichem Vitamin C und Ester C® wurde gezeigt, dass Ester C® den Transport von Vitamin C in die Zelle fördert und somit eine hohe Konzentration in der Zelle begünstigt.

Vorteile von Ester C®:
- Es hat einen neutralen pH-Wert (d.h. es ist nicht "sauer"). Dadurch ist es magenfreundlich, verursacht keine Verdauungsprobleme und greift auch in hohen Dosierungen den Zahnschmelz nicht an.
- Ester C gelangt schneller und in größeren Mengen ins Blut als reine Ascorbinsäure (Vitamin C).
- Auch der Verlust über den Urin ist bei Ester C® um ein vielfaches geringer als bei herkömmlichem Vitamin C.
- Ester C® führt zu einem sehr viel höheren (bis zum vierfachen) Vitamin C Gehalt im Gewebe als herkömmliches Vitamin C.



Quellen:
Ester C®. The Power C. Intercal Research Summary

Diese Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
Aktualisiert ( Donnerstag, 07. Januar 2010 um 10:38 )  

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Schlagzeilen

Wissenschaftliche Studie legt nahe, dass Männer früher mit der Darmkrebsvorsorge beginnen sollten als Frauen

Die Darmspiegelung erkennt Vorstufen – so genannte Adenome - und frühe Formen von Dickdarmkrebs. Dadurch sinkt das Risiko, an den Tumoren zu erkranken und zu sterben. Der Nutzen der „Koloskopie“ in der Vorsorge des Dickdarmkrebses gilt in der medizinischen Fachwelt mithin als gesichert. Weniger klar ist allerdings, in welchem Alter die erste Darmspiegelung erfolgen sollte. Derzeit empfehlen medizinische Fachgesellschaften Menschen ohne familiäre Vorbelastung für Dickdarmkrebs, sich ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre per Koloskopie untersuchen zu lassen. Im Sinne einer bevölkerungsweiten Vorsorge erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchung ab diesem Alter. Zwischen Männern und Frauen wird allerdings nicht unterschieden, ein für Prof. Dr. Frank Kolligs im Lichte einer neuen Studie „unbefriedigender Zustand“. Der Leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Klinikums der Universität München und seine Kollegen haben die Daten von 625.000 Koloskopien detailliert ausgewertet, die die kassenärztliche Vereinigung Bayern dokumentiert hat. Eindeutiges Resultat: „Männer haben in jedem Alter ein deutlich höheres Risiko als Frauen, dass im Rahmen einer Darmspiegelung ein fortgeschrittenes Adenom oder Darmkrebs gefunden wird“, wie Prof. Kolligs erklärt. Konsequenterweise sollten Männer früher mit der Dickdarmkrebs-Vorsorge beginnen als Frauen.