Wenn die Sonne scheint, beginnt die heiße Zeit für Salmonellen.
Freitag, 14. Mai 2010 um 08:31
Lisa Oberländer
Sobald das Quecksilber über 10 Grad steigt, steigt auch die Gefahr für eine Salmonellen-Infektion. Nicht erstaunlich, denn ab dieser Temperatur werden die Bakterien, die in Eiern, Geflügel, aber auch im Fleisch von Schwein und Wild stecken können, erst so richtig fit und haben eine Überlebenszeit von mehreren Monaten. Über eine halbe Million Erkrankungen werden jährlich gezählt, die meisten im Sommer. Die Erreger sind weit verbreitet.
Salmonellen sind Bakterien, die nach ihrem Entdecker, dem amerikanischen Wissenschaftler David Salmon benannt wurden. Die kleinen Keime wirken oft verheerend: Sie lösen beim Menschen schwere Darminfektionen aus. Solche Salmonellosen, wie der Arzt diese Durchfallerkrankungen auch nennt, treten besonders in den Sommermonaten auf. Risikogruppen sind hauptsächlich Kinder bzw. alte oder geschwächte Menschen, deren Immunsystem überfordert ist.
Aktualisiert ( Dienstag, 18. Mai 2010 um 08:57 )
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Heidelbeeren bei Darmentzündung
Montag, 12. Januar 2009 um 12:54
med-info
Farbstoffe hemmen Enzym
Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen ein Enzym, das bei Entzündungen eine Schlüsselrolle spielt. Das haben Forscher der Uni Würzburg in Laborversuchen herausgefunden. Ihre Ergebnisse sind möglicherweise für die Therapie von entzündlichen Darmerkrankungen von Bedeutung. "Viele Menschen, die an entzündlichen Darmbeschwerden leiden, fühlen sich besser, wenn sie größere Mengen Heidelbeeren essen", sagt Bastian Knaup. Was könnte das wirksame Element in den Beeren sein? Dieser Frage ist der Würzburger Lebensmittelchemiker in seiner Doktorarbeit nachgegangen. Dabei hatte er spezielle Farbstoffe im Blick: die so genannten Anthocyane, denen die Heidelbeeren ihre intensive Färbung verdanken.
Aktualisiert ( Mittwoch, 10. Februar 2010 um 11:42 )
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Der Tod sitzt im Darm, sagt der Volksmund.
Montag, 15. Dezember 2008 um 12:53
Lisa Oberländer
Jedes Jahr werden rund 71.000 Menschen in Deutschland mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Dieser zählt neben Lungen- und Brustkrebs zu den drei häufigsten bösartigen Tumoren. Jährlich sterben allein in Deutschland 29.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer Krebsart so leicht vorbeugen. Durch Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden. Doch warum gehen so wenige Menschen zur Früherkennung? Die Hauptgründe: Angst vor der Untersuchung und fehlendes Wissen über die Chancen der Vorsorge.
Aktualisiert ( Montag, 15. Dezember 2008 um 14:49 )
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Warum Reisen Magen und Kopf verdreht
Dienstag, 20. Mai 2008 um 00:00
Lisa Oberländer
Endlich Urlaub! Die heiß ersehnte Zeit der Erholung und Entspannung für die ganze Familie kann beginnen. Doch oft startet die Urlaubsreise mit einer unangenehmen Begleiterscheinung: Der Magen spielt verrückt. Einige brauchen selbst am Urlaubsziel noch einen ganzen Tag, um sich von den Strapazen zu erholen. Unter Reisekrankheit, Kinetose oder auch Bewegungskrankheit versteht man verschiedene Symptome wie Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen, die bei der Fortbewegung in einem Verkehrsmittel auftreten. Seekrankheit ist sicher die bekannteste Form der Reisekrankheit. Reisebusse, Autos, Züge mit Neigetechnik oder auch Flugzeuge können ebenso gut die Symptome hervorrufen. Nur rund 15 % der Menschen sind weitgehend unempfindlich gegenüber Reisekrankheit. 10 % sind besonders stark betroffen. Bei Frauen treten Reisekrankheiten häufiger auf als bei Männern, bei Asiaten häufiger als bei Europäern.
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