Studie: Morphin beschleunigt das Tumorwachstum
Freitag, 20. November 2009 um 09:12
med-info
Es gibt immer mehr Hinweise, dass opiathaltige Schmerzmittel wie Morphin das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs fördern. Zwei neue Studien unterstützen diese These. Sie zeigen, dass Lungenkrebszellen sowohl in der Zellkultur als auch im lebenden Organismus langsamer wachsen und sich weniger aggressiv ausbreiten, wenn die Opiatwirkung geblockt wird. Beide Arbeiten wurden am 18. November 2009 beim internationalen Krebskongress "Molecular Targets and Cancer Therapeutics" in Boston vorgestellt.
Die Annahme, dass Opiate Tumore aggressiver machen, fußt auf einer Reihe einzelner Studien. Mehreren Forscherteams war aufgefallen, dass Krebspatienten länger überlebten oder seltener Rückfälle bekamen, wenn Sie andere Schmerzmittel bekamen, oder mit Medikamenten behandelt wurden, welche die Opiatwirkung selektiv unterdrücken.
Die Forscher nehmen an, dass zumindest ein Teil des Krebswachstums über die Morphin-Bindungsstellen vermittelt wird.
Brustkrebsmonat Oktober: Kostenlosen Ratgeber jetzt runterladen
Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 06:30
Lisa Oberländer
Wenn die Mutter und Großmutter oder mindestens zwei andere Verwandte an Brust- oder Eierstockkrebs erkranken, könnten Sie aus einer „Krebsfamilie“ stammen. Familiäre Vorbelastung bedeutet ein erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs.
In Deutschland erkranken jährlich rund 57.000 Frauen an Brustkrebs. In vielen Fällen ist die Erkrankung auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen. Denn diese Frauen tragen so genannte „Brustkrebsgene“ in sich. Frauen mit dieser genetischen Vorbelastung haben ein 50- bis 80%iges Risiko, im Laufe ihres Lebens Brustkrebs zu bekommen und ein 60%iges Risiko, dass auch in der zweiten Brust irgendwann ein Tumor wächst.
Aktualisiert ( Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 06:36 )
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