Tinnitus
Der Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung des Menschen,
die zusätzlich zum Schall, der auf das Ohr wirkt,
wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung beruht auf einer
Störung der Hörfunktion des Menschen. Der Höreindruck des
Tinnitus hat also nichts mit dem Schall in der Umgebung des
Patienten zu tun. Die Art der scheinbar wahrgenommenen
Geräusche ist sehr vielfältig.
Man fasst unter anderem folgende akustischen Eindrücke unter
dem Begriff Tinnitus zusammen:
- ein oder mehrere Brumm- oder Pfeiftöne
- Zischen
- Rauschen
- Donnern
- Zwitschern
- Stimmengewirr
Das Thema Tinnitus ist von vielen Missverständnissen
umsäumt. Häufig wird der Fehler begangen, den Tinnitus als
eigene Krankheit zu betrachten. Da er aber oft ein Symptom
einer anderen Krankheit ist, verstellt diese
Betrachtungsweise oft den Blick auf mögliche Ursachen.
Besonders in den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der
Tinnituspatienten laut Meinung einiger Autoren in den
westlichen Industrieländern sehr stark angestiegen. Man
spricht daher in Deutschland mitunter von einer
Volkskrankheit.
Nahrungsergänzungsmittel, die helfen können
Tinnitus-Patienten, die gleichzeitig an Zinkmangel litten,
zeigten in einer Studie eine Verbesserung der Symptomatik
nach Einnahme von
Zink.
Bei Lärmbedingten Ohrgeräuschen besteht häufig ein Vitamin
B12-Mangel. Die Wirkung von
Vitamin B12 wurde bei diesen Patienten untersucht.
Bei einigen Betroffenen kam es zu einer Abnahme des Tinnitus.
Als Ergebnis einer Studie führte Vinpocetin zur Verbesserung
der Beschwerden. Der Tinnitus verschwand bei 50 Prozent der
Patienten, die innerhalb einer Woche nach dem Ereignis mit
der Einnahme von Vinpocetin begannen. Unabhängig von der
Zeitspanne zwischen Trauma und Therapiebeginn verbesserte
sich bei 79 Prozent der Patienten das Hörvermögen. Bei 66
Prozent ging der Schweregrad des Tinnitus signifikant
zurück.
Auch
Ginkgo Biloba reduzierte in mehreren Studien
nachweislich die Tinnitus-Symptomatik.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen. Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind. |