Blutgruppenspezifische
Ernährung
Die Blutgruppe ist so alt wie die Menschheit. Anfangs gab es
nur die Blutgruppe 0, aber über die Jahrtausende
entwickelten sich durch den Einfluss der Umwelt verschiedene
Typen heraus. Heute gibt es neben der Blutgruppe 0, noch
Blutgruppe A, B, und AB.
Warum blutgruppenspezifische Ernährung?
Die Grundlage für die Blutgruppenspezifische Ernährung
basiert auf der Tatsache, dass zwischen dem Blut des
Menschen und den Nahrungsmitteln, die er zu sich nimmt, eine
chemische Reaktion abläuft.
Verantwortlich dafür sind Lectine, eine in großer Zahl
vorhandener Eiweißverbindungen mit verschiedenartiger
chemischer Zusammensetzung. Diese Lectine befinden sich in
Lebensmitteln und besitzen agglutinierende (verklumpende)
Eigenschaften die sich auf das Blut auswirken.
Nimmt man ein Nahrungsmittel zu sich, das Lectine enthält,
die mit der eigenen Blutgruppe unverträglich sind, beginnen
diese, die Blutzellen zu agglutinieren. Zum Beispiel hat
Milch ähnliche Eigenschaften wie die Blutgruppe B. Trinkt
ein Mensch mit der Blutgruppe A Milch, beginnt im Körper
eine ähnliche chemische Reaktion abzulaufen, wie wenn er
eine Infusion der Blutgruppe B empfangen würde. (A und B
sind unverträglich, da die Blutgruppe A den Anti-B-Faktor
besitzt, der sich gegen die Blutgruppen A und AB richtet.)
Blutgruppe 0
Die Blutgruppe 0 ist die älteste Blutgruppe, die man kennt.
Vor 40 000-50 000 Jahren, als die ersten Menschen die Erde
bevölkerten gab es nur die Blutgruppe 0. Zu dieser Gruppe
gehörten die Neandertaler und später die Cro-Magnon
Menschen. Ihr Ursprung ist in Afrika, aber auf ihrer
immerwährenden Suche nach Nahrungsmittel, welches
hauptsächlich aus Fleisch bestand, kamen sie bis nach Europa
und Asien. 20 000 v.Chr. traf man sie überall in diesen
Regionen an.
Blutgruppe A
Zwischen 25 000-15 000 v.Chr. kam es zur Entwicklung der
Blutgruppe A. Zu dieser Zeit begannen die Menschen, Getreide
anzubauen und Tiere zu halten. Die Jagd war nicht mehr die
primäre Nahrungsbeschaffungsmethode. Der Anbau brachte es
auch mit sich, über einen längeren Zeitraum an einem Ort zu
verweilen und führte dadurch zur Bildung von Ansiedlungen
und Ortschaften. Die Menschen ernährten sich jetzt
hauptsächlich von Getreide.
Durch den Wechsel in den Ernährungsgewohnheiten
veränderte sich auch der Verdauungstrakt und das
Immunsystem, um die neue Nahrung besser zu tolerieren und
absorbieren zu können. Dieser Wechsel vollzog sich in
rascher Zeit. Der Grund für diesen schnellen Wechsel ist
vermutlich darin zu sehen, dass ein schneller Wechsel die
Überlebensrate deutlich anhob. Denn durch das neue
Zusammenleben der Menschen kam es auch zu mehr infektiösen
Krankheiten und die Blutgruppe A ist viel resistenter als
Blutgruppe 0 gegen bakterielle und virale Krankheiten.
Vom mittleren Osten über das südwestliche Asien (heutiger
Iran) kam die Blutgruppe A bis ins westliche Europa. Man
sieht dies auch daran, dass je weiter man in Europa nach
Westen geht, desto weniger die Blutgruppe A vorkommt.
Blutgruppe B
Zwischen 15000 und 10000 v.Chr. entwickelte sich in der
Region des Himalaja die Blutgruppe B. Vermutlich aufgrund
der klimatischen Unterschiede der heißen afrikanischen Wüste
zu den kalten Regionen der himalayanischen Hochebene
mutierte die Blutgruppe 0 zur Blutgruppe B. er B-Typ hat das
genetische Potential für eine große Ausdruckskraft und
Kreativität. Die wichtigsten Hindernisse, die sich der
optimalen Gesundheit eines B-Typs in den Weg stellen können,
sind die Tendenz, in Stresssituationen sehr viel Cortisol
auszuschütten und eine Überempfindlichkeit der Lektinen von
einzelnen Nahrungsmitteln.
Blutgruppe AB:
Menschen mit Blutgruppe AB sind sehr
selten. Nur etwa 4% der Bevölkerung hat diese Blutgruppe.
Die Blutgruppe AB soll sich erst vor 1000 Jahren entwickelt
haben. Der AB-Typ passt nicht problemlos in irgendeine der
anderen Kategorien. Verschiedene Antigene machen Menschen
mit der Blutgruppe AB manchmal A- ähnlich, manchmal
B-ähnlich und manchmal zur Verbindung von beiden.
Das Immunsystem von Menschen mit Blutgruppe AB ist sehr viel
weiter entwickelt als jenes von den Blutgruppen A und B. Das
Immunsystem von AB ist besser in der Lage, Antikörper gegen
Bakterien und Mikroben und den damit einhergehenden
Krankheiten zu entwickeln. Das sie keine Anti-A und Anti-B
Antikörper besitzen, ist auch das Risiko einer
Autoimmunerkrankung geringer. Auf der anderen Seite jedoch
haben AB's ein höheres Risiko an bestimmten Krebsarten zu
erkranken, da durch das Fehlen der A und B Antikörper, alles
, was eine ähnliche Struktur wie ein A oder B Antigen hat,
als Selbst angesehen wird und damit nicht vom Immunsystem
angegriffen wird.
Diese Information basiert auf verschiedenen
Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen
übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese
Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt
werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher
Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher
Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.
Die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern
sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgestimmt
wer, da die meisten Studien mit Erwachsenen durchgeführt
werden und Verzehrsempfehlungen für Kinder sowie eventuelle
Nebenwirkungen nicht bekannt sind. |