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Sodbrennen! Drachen verschluckt?

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Fast jeder hat es bereits mitgemacht. Ein brennender Schmerz steigt die Speiseröhre hoch. Er ist nicht nur lästig, sondern auf Dauer auch ungesund.

Doch wie entsteht das Brennen im Hals überhaupt? Ausgangspunkt des Übels ist der Magensaft. Er dient dazu, die Nahrung mit Hilfe des Enzyms Pepsin und Salzsäure vor zu verdauen. Trotz des sehr sauren pH-Wertes von 1 bis 3 (hundertmal saurer als Essig!), richtet die Verdauungsflüssigkeit keinen Schaden an, solange sie dort bleibt, wo sie hingehört - nämlich im Magen.
Ein Schließmuskel hält den Übergang von Speiseröhre zum Magen dicht, so dass normalerweise keine Magensäure nach oben austreten und das Gewebe in der Speiseröhre reizen kann. Mit zunehmendem Alter ist es jedoch nicht ungewöhnlich, dass der Schließmuskel schwächelt. Vor allem im Liegen kann es zum Rückfluss des Mageninhaltes kommen. Ebenso kann ein ungesunder Ernährungsstil die Entstehung Sodbrennen fördern. Allzu üppige Mahlzeiten sorgen nicht nur für eine reichliche Füllung des Magens, sondern auch für die Produktion einer gehörigen Menge an Magensäure.

Wer zu Sodbrennen neigt, sollte ungesunde Auslöser wie fettes Essen, Weißwein oder Kaffee meiden. Ein Zuviel an Süßigkeiten, Fettgebackenem, Schwarztee und kohlensäurehaltigen Getränken kann sich ebenso als Übeltäter erweisen. Rauchen schadet, da Nikotin den Speichelfluss verringert, der die Magensäure neutralisiert. Auch Übergewicht, Bewegungsarmut und einige Asthma-, Herz- und Blutdruckmedikamente können einen negativen Effekt haben. Hält Sodbrennen dauerhaft an, müssen die Ursachen geklärt werden. Sprechen Sie daher bei eventuell auftretendem Sodbrennen mit Ihrem Arzt.
Bei leichten Beschwerden helfen Säure bindende Nährstoffe, wie beispielsweise Calcium oder Magnesium.
 

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Wissenschaftliche Studie legt nahe, dass Männer früher mit der Darmkrebsvorsorge beginnen sollten als Frauen

Die Darmspiegelung erkennt Vorstufen – so genannte Adenome - und frühe Formen von Dickdarmkrebs. Dadurch sinkt das Risiko, an den Tumoren zu erkranken und zu sterben. Der Nutzen der „Koloskopie“ in der Vorsorge des Dickdarmkrebses gilt in der medizinischen Fachwelt mithin als gesichert. Weniger klar ist allerdings, in welchem Alter die erste Darmspiegelung erfolgen sollte. Derzeit empfehlen medizinische Fachgesellschaften Menschen ohne familiäre Vorbelastung für Dickdarmkrebs, sich ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre per Koloskopie untersuchen zu lassen. Im Sinne einer bevölkerungsweiten Vorsorge erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchung ab diesem Alter. Zwischen Männern und Frauen wird allerdings nicht unterschieden, ein für Prof. Dr. Frank Kolligs im Lichte einer neuen Studie „unbefriedigender Zustand“. Der Leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Klinikums der Universität München und seine Kollegen haben die Daten von 625.000 Koloskopien detailliert ausgewertet, die die kassenärztliche Vereinigung Bayern dokumentiert hat. Eindeutiges Resultat: „Männer haben in jedem Alter ein deutlich höheres Risiko als Frauen, dass im Rahmen einer Darmspiegelung ein fortgeschrittenes Adenom oder Darmkrebs gefunden wird“, wie Prof. Kolligs erklärt. Konsequenterweise sollten Männer früher mit der Dickdarmkrebs-Vorsorge beginnen als Frauen.