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Indikationen A - K

5 Fakten über Cellulite

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Viele Frauen kennen es zu gut. Früher oder später zeigen sie sich – die kleinen Grübchen an Po und Beinen. Wie kommt das eigentlich oder besser gesagt: Was kann Frau dagegen tun?
Für die meisten Frauen ist Cellulite einer der nervigsten Schönheitsfehler und rangiert in der Hitliste der tagtäglichen Ärgernisse beim Blick in den Spiegel weit vor den Krähenfüssen im Augenwinkel und den unabwendbar sprießenden Haaren auf den Beinen.

Welche Faktoren stimulieren das Entstehen von Cellulite?
Die Ursachen können vielfältig sein: Hormonschwankungen, zu viel Zucker und Fett in der Nahrung, schlechte Blut- und Lymphzirkulation oder zu wenig Bewegung. Außerdem können es folgende Faktoren noch verschlimmern: langes Stehen, Wärme (Sauna), enge Kleidung und Stress.

Warum leiden fast nur Frauen darunter?
Die weibliche Haut hat andere Eigenschaften als die der Männer. Die Kollagenfasern, die für Reißfestigkeit sorgen, liegen in der weiblichen Haut parallel nebeneinander, während sie beim Mann wie bei einem Netz ineinander verwoben sind. Fettzellen, die an Größe zunehmen, können sich deshalb leicht zwischen den parallel liegenden Kollagenfasern hindurchzwängen und landen schließlich an der Oberfläche. Auf diese Weise entsteht das typische Muster. Cellulite besteht also, einfach gesagt, aus Fettzellen, die sich wegen ihrer besonderen Größe von der Unterhaut in die Oberhaut vorgeschoben haben. Eine wichtige Rolle im Fettmetabolismus spielen auch die weiblichen Hormone.

Besteht ein Zusammenhang mit dem Körpergewicht oder dem Lebensalter?
Cellulite kann bei sehr jungen Frauen ab der Pubertät vorkommen. Das Entstehen hängt mit der hormonellen Situation zusammen. Cellulite kann auch sehr schlanke Frauen betreffen, wohingegen manche kräftigere Frauen damit kein Problem haben. Mit dem Alter verschlechtert sich die Bindegewebsqualität, vor allem der Collagen- und Elastinfasern. Ebenso nimmt mit zunehmendem Alter der Hyaluronsäurespiegel ab. Mit 40 Jahren beträgt die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion noch ca. 40 %, mit 60 nur noch ca. 10 %. Hyaluronsäure und Collagen sind von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Struktur in den Hautschichten. Collagen gibt der Haut ihre Festigkeit, aber Hyaluronsäure stellt die dafür notwendigen Nährstoffe bzw. Feuchtigkeit zur Verfügung. Vergleichen Sie die collagenen Fasern mit einem Gummiband, das mehrere Millionen Mal gedehnt wird. Es wird überlastet, überdehnt, brüchig und rissig. Das Gleiche passiert, wenn unsere Haut nicht ausreichend versorgt wird. Hyaluronsäure hält das Collagen feucht und elastisch. Junge Haut ist glatt und sehr elastisch, weil sie eine hohe Konzentration an Hyaluronsäure enthält, die der Haut hilft gesund zu bleiben.

Warum hilft Abnehmen nicht gegen Cellulite?
Die Fettreserven an den bekannten Stellen an Beinen und Po haben einen genetisch determinierte Bestimmung. Sie sollen den erhöhten Energiebedarf während der Schwangerschaft bzw. Stillzeit abdecken.

Was hilft denn nun wirklich gegen Cellulite?
Alles, was das Bindegewebe und die Hautdurchblutung stärkt und zudem Übergewicht abbaut. Gesunde Ernährung, viel Wasser, regelmäßige Bewegung, Massagen und Lymphdrainagen können helfen. Das Rauchen sollte eingestellt werden, denn es schädigt die Kollagenfasern im Bindegewebe und drosselt die Durchblutung der Haut.

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Juni 2009 um 13:44 )  

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Schlagzeilen

Ob Menschen Krebs bekommen, hängt unter anderem von der Ernährung ab. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung zeigt, dass der Verzehr von fettreichen Lebensmittel ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko mit sich zieht. Dabei spielten andere Faktoren, wie Gewicht, die Einnahme von Hormonen oder das Alter der Frauen während der Studie keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kam ein Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), nachdem es die Daten der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) Studie ausgewertet hatte. Die Forscher identifizierten eine Ernährungsweise, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang steht.