Acetyl-L-Carnitin
Montag, 03. August 2009 um 10:19
Consultant
Acetyl-L-Carnitin (ALC) wird in verschiedenen Geweben des Körpers gespeichert. So ist es auch in vielen Lebensmitteln vorhanden, wie zum Beispiel in Rinder- und Schweinefleisch. Pflanzliche Lebensmittel haben einen wesentlich geringeren Carnitingehalt. Da L-Carnitin wasserlöslich ist, und es bei Temperaturen über 100 Grad zerstört wird, bieten sich Nahrungsergänzungen mit Acetyl-L-Carnitin an um den zellulären Energiestoffwechsel zu steigern. Das Acetyl-L-Carnitin wird im Dünndarm resorbiert.
In Herz- und Skelettmuskulatur sind 98 % der L-Carnitinreserven gespeichert. Über die Nieren werden täglich etwa 20 mg in den Urin ausgeschieden. Der Normalwert des L-Carnitins im Plasma liegt zwischen 40 und 80 µmol/l, wovon etwa 70–85 % als freies Carnitin verfügbar sind. Der Rest liegt als Acylcarnitin verestert vor.
Aktualisiert ( Montag, 03. August 2009 um 10:22 )
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Zuckermoleküle „spielen“ unser Leben
Montag, 03. August 2009 um 07:46
Lisa Oberländer
Interview mit Karl B. Rietmann, NutriGenomics-Epigenetics (Master of IfHI M-122), Swiss Diet Coaching Zuckermoleküle sind wichtige Bausteine in unserem Körper und in unserer Nahrung. Sind diese nicht via die Biokatalysatoren, den Enzymen, gebunden und nicht kongruent so können/werden diese unsere Gesundheit und unser Zusammenleben massiv beeinflussen, sagt Karl Rietmann, - nachdem er ein Masterdiplom in Nutrigenomics und Epigenetics am Institute for Human Individuality (IfHI) nach mehr als 2 jährigem Studium abgeschlossen hat.
Wie soll man das verstehen?
„Zucker“ steht unter anderem als ein Hauptanteil bei Glykoproteinen, Glykomik, Glykosylierung usw. Z.B.: Unser „fehlgeleitetes“ Gesundheitswesen, speziell in Bezug auf mangelnde Prävention, zusammen mit dem abenteuerlichen Verhalten in der Nahrungsmittelindustrie hat die derzeitige Situation -einer Epidemie gleichend- von Herzkreislauf/Diabetes/Übergewicht und Krebs mitverschuldet.
Aktualisiert ( Montag, 03. August 2009 um 07:56 )
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Kupfer tötet Schweinegrippe-Viren
Montag, 27. Juli 2009 um 11:05
webmaster
Die vermehrte Verwendung von Kupfer könnte aus Expertensicht die Verbreitung der Schweinegrippe verlangsamen. Auf Kupferoberflächen sterben nach einer Stunde drei Viertel der darauf befindlichen Virus-Partikel ab, wie ein Forscher von der Universität Southampton herausgefunden hat. Nach sechs Stunden sind der Studie zufolge weniger als 0,01 Prozent der Viren aktiv, teilte die Universität am Freitag mit. "Da viele Infektionskrankheiten durch Handkontakt weiterverbreitet werden, könnten Kupferoberflächen an öffentlichen Plätzen die Ansteckungsrate erheblich senken", erklärte der britische Mikrobiologe Dr. Bill Keevil.
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Quercetin
Donnerstag, 30. Juli 2009 um 07:08
Lisa Oberländer
Quercetin ist ein Polyphenol, gehört zur Gruppe der Bioflavonoide, ist aber frei von Zitrusallergenen. Es kommt in höherer Konzentration beispielsweise in Zwiebeln, Äpfeln oder Brokkoli vor. Dem Pflanzenfarbstoff werden starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Quercetin schützt das Herz-Kreislauf-System, wirkt der Entstehung von Karzinomen und Geschwüren entgegen, verhindert allergische Reaktionen, beugt Grauem Star vor und wirkt antiviral.
Die Wirkung von Quercetin beruht hauptsächlich auf seinen antioxidativen Eigenschaften. Es agiert als Radikalfänger und hemmt ein Metalloenzym, welches die Harnsäurebildung katalysiert. Diese Hemmwirkung reduziert die Harnsäurebildung und kann zur Behandlung der Gicht genutzt werden.
Aktualisiert ( Donnerstag, 30. Juli 2009 um 08:55 )
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Zu wenig Magensäurebildung führt zu Osteoporose
Donnerstag, 23. Juli 2009 um 11:54
webmaster
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nachgewiesen, dass eine gestörte Magensäurebildung, wie sie unter anderem auch durch Säureblocker (Protonen-pumpenhemmer) erreicht wird, zu Osteoporose, also einem Verlust der Knochendichte, und zu Knochenbrüchen führt. Die Einnahme von Calciumglukonat kann Osteoporose verhindern. Diese Ergebnisse wurden jüngst im führenden medizinischen Wissenschaftsjournal "Nature Medizin" [Nat Med. 2009 Jun; 15(6):674-81] veröffentlicht. Die UKE-Autoren konnten nachweisen, dass bei einem krankhaft erhöhten PH-Wert des Magens, also einer verminderten Magensäurebildung, die Calciumaufnahme aus der Nahrung gestört ist. Die Konsequenz ist, dass sich eine Osteoporose entwickelt und die Knochen brüchig werden. Damit fanden die Wissenschaftler die Ursache des in großen klinischen Studien gezeigten und bisher unverstandenen erhöhten Knochenbruchrisikos von Patienten mit unterschiedlichen Magen-erkrankungen, die mit Säureblockern therapiert werden [JAMA. 2006 Dec 27;296(24):2947-53].
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