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Wenn die Sonne scheint, beginnt die heiße Zeit für Salmonellen.

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Sobald das Quecksilber über 10 Grad steigt, steigt auch die Gefahr für eine Salmonellen-Infektion. Nicht erstaunlich, denn ab dieser Temperatur werden Salmonellemdie Bakterien, die in Eiern, Geflügel, aber auch im Fleisch von Schwein und Wild stecken können, erst so richtig fit und haben eine Überlebenszeit von mehreren Monaten. Über eine halbe Million Erkrankungen werden jährlich gezählt, die meisten im Sommer. Die Erreger sind weit verbreitet.

Salmonellen sind Bakterien, die nach ihrem Entdecker, dem amerikanischen Wissenschaftler David Salmon benannt wurden. Die kleinen Keime wirken oft verheerend: Sie lösen beim Menschen schwere Darminfektionen aus. Solche Salmonellosen, wie der Arzt diese Durchfallerkrankungen auch nennt, treten besonders in den Sommermonaten auf. Risikogruppen sind hauptsächlich Kinder bzw. alte oder geschwächte Menschen, deren Immunsystem überfordert ist.

Aktualisiert ( Dienstag, 18. Mai 2010 um 08:57 ) Weiterlesen...
 

Auf dem täglichen Speiseplan: Überdosis Natrium

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Salz galt im Mittelalter als "weißes Gold" und wurde mit Edelsteinen aufgewogen. Später war es Konservierungsmittel Nummer eins. Heute bestimmen hauptsächlich Geschmacksgründe den Einsatz. Forschungen lassen sogar vermuten, dass die stimulierende Wirkung das Verlangen des Körpers nach Salz beeinflusst. Um es einfacher auszudrücken: Salz macht süchtig. Und es kann schlechte Stimmungen in Zufriedenheit umwandeln. Das zumindest behaupten Forscher der University of Iowa. "Salz könne ein Antidepressivum der Natur sein. Das Verlangen nach Salz und Erscheinungen bei dessen Entzug könnte mit denselben Gehirnmustern verknüpft sein wie diejenigen bei Drogensucht und -missbrauch", erklärt Studienleiter Kim Johnson im Fachjournal Physiology & Behaviour.

Aktualisiert ( Dienstag, 20. April 2010 um 09:22 ) Weiterlesen...
 

Jeder Dritte ist von Altersblindheit bedroht: Selbsttest

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Weltweit sind 733 Millionen Menschen blind oder schwer sehbehindert. Jede dritte Person im Rentenalter erwischt sie irgendwann - die altersbedingte Makula-Degeneration. Erste Anzeichen sind ein grauer Punkt in der Mitte des Sehfeldes und das unscharfe Erscheinen von Linien.

Wissenschaftler der Universitätsklinik Jena haben herausgefunden, dass der natürliche Farbstoff Lutein das Fortschreiten einer altersbedingten Netzhautzerstörung stoppen kann.

Testen Sie sich selbst! Könnten auch Sie zu den Betroffenen gehören? Der Amsler-Gitter-Test gibt Ihnen eine erste Auskunft:
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Warum Menschen plötzlich mitten auf der Straße stehen bleiben

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Haben Sie das auch schon einmal erlebt? Der alte Mann steht schon eine Weile am Straßenrand und wartet darauf, dass sich endlich eine Gelegenheit bietet, die Straße sicher zu überqueren. Freundlich stoppen Sie Ihren Wagen und winken ihn rüber. Doch plötzlich bleibt er mitten auf der Straße stehen! Tausend Gedanken schießen Ihnen durch den Kopf. Sollten Sie jetzt aussteigen und sich um den Mann kümmern? Hoffentlich fällt er nicht auf der Stelle um. Was machen Sie nur? Die anderen Autos nahen und der Mann steht noch immer auf der Straße. Auf einmal die Erleichterung: Der Opa läuft weiter, als wäre nichts gewesen und schafft es rechtzeitig auf die andere Seite. Das ist gerade noch einmal gut gegangen!
Das, was Sie gerade miterlebt haben, könnte 20% aller über 65-Jährigen passieren. Ursache solcher Attacken ist die gefährliche "periphere arterielle Verschlusskrankheit". Darunter versteht man eine Verengung der Arterien in Armen und Beinen, wie sie 3,3 Millionen Mal jährlich in Deutschland festgestellt wird. Die Dunkelziffer ist jedoch höher, denn zwei von drei Betroffenen wissen nicht, dass ihre Gefäße krank sind.
Aktualisiert ( Dienstag, 20. April 2010 um 09:18 ) Weiterlesen...
 

Grüner Tee macht Alzheimer Plaques unschädlich

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>Die Substanz EGCG (Epigallocatechin-3-gallate) in grünem Tee kann giftige Eiweißablagerungen, wie sie zum Beispiel bei der Alzheimerschen Erkrankung auftreten, unschädlich machen. Die Substanz bindet zunächst an die faserigen Eiweißablagerungen und wandelt sie in ungiftige und damit für die Nervenzellen harmlose, kugelige Eiweißaggregate um. Diese können dann von den Nervenzellen abgebaut werden. Das haben Forscher aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Jan Bieschke und der Forschungsgruppe von Prof. Erich Wanker des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in Versuchen im Reagenzglas und in Zellkulturen festgestellt ( PNAS, doi: 10.1073/pnas.0910723107)*.
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Ein Extrakt aus Grünem Tee könnte gegen Leukämie helfen, legt eine kleine klinische Studie aus den USA nahe: Ein Drittel der teilnehmenden Patienten sprach auf die Behandlung mit dem Extrakt an, berichten amerikanische Forscher. Die Probanden, die unter chronisch lymphatischer Leukämie litten, bekamen den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) in Kapseln verabreicht, woraufhin sich bei vielen die Lymphknoten verkleinerten, berichten Tait Shanafelt von der Mayo-Klinik in Rochester und seine Kollegen.