• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Herz / Gefäße Hüten Sie sich vor Schreibtisch-Thrombose
Herz / Gefäße

Hüten Sie sich vor Schreibtisch-Thrombose

E-Mail Drucken PDF
Rund ein Fünftel der älteren Menschen in Deutschland leidet an einer schweren peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Das teilte die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) mit. Verschiedenen Studien zu Folge weisen 50 bis 80 % der Mitteleuropäer Venenveränderungen unterschiedlicher Ausprägung auf.

Eine „neue“ Venenerkrankung macht seit kurzem Schlagzeilen. Die Schreibtisch-Thrombose tritt bereits bei jüngeren Menschen auf. Zur Risikogruppe gehören hauptsächlich Personen, die lange Zeit am Computer sitzen, also über einen Zeitraum von 3 bis 4 Stunden nicht aufstehen. Besonders hoch sei die Gefahr für Mitarbeiter von IT-Abteilungen und Call-Centern, die ihre Computer fast nicht verlassen können, stellte Professor Richard Beasley aus Wellington, Neuseeland, in einer kürzlich abgeschlossenen Studie fest.

Die Ergebnisse sind nicht wirklich überraschend. Die Menschen arbeiten heute länger am Schreibtisch als früher. Oft nehmen sie sich nicht einmal Zeit für eine richtige Mittagspause, sondern essen im Büro, während sie weiterarbeiten. Kommunikation über E-Mails in den Büros verhindert, dass man aufsteht und zu den Kollegen geht.

Ratschläge, die man Menschen, die am Computer arbeiten, geben kann sind dieselben, die man Reisenden mit auf den Weg gibt: regelmäßig aufzustehen, herumzugehen und sich durchzustrecken.
 

Umfragen

Gehen sie zum Heilpraktiker?
 

Werbung


Schlagzeilen

Ob Menschen Krebs bekommen, hängt unter anderem von der Ernährung ab. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung zeigt, dass der Verzehr von fettreichen Lebensmittel ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko mit sich zieht. Dabei spielten andere Faktoren, wie Gewicht, die Einnahme von Hormonen oder das Alter der Frauen während der Studie keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kam ein Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), nachdem es die Daten der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) Studie ausgewertet hatte. Die Forscher identifizierten eine Ernährungsweise, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang steht.