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Herz / Gefäße

Warum Menschen plötzlich mitten auf der Straße stehen bleiben

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Haben Sie das auch schon einmal erlebt? Der alte Mann steht schon eine Weile am Straßenrand und wartet darauf, dass sich endlich eine Gelegenheit bietet, die Straße sicher zu überqueren. Freundlich stoppen Sie Ihren Wagen und winken ihn rüber. Doch plötzlich bleibt er mitten auf der Straße stehen! Tausend Gedanken schießen Ihnen durch den Kopf. Sollten Sie jetzt aussteigen und sich um den Mann kümmern? Hoffentlich fällt er nicht auf der Stelle um. Was machen Sie nur? Die anderen Autos nahen und der Mann steht noch immer auf der Straße. Auf einmal die Erleichterung: Der Opa läuft weiter, als wäre nichts gewesen und schafft es rechtzeitig auf die andere Seite. Das ist gerade noch einmal gut gegangen!
Das, was Sie gerade miterlebt haben, könnte 20% aller über 65-Jährigen passieren. Ursache solcher Attacken ist die gefährliche "periphere arterielle Verschlusskrankheit". Darunter versteht man eine Verengung der Arterien in Armen und Beinen, wie sie 3,3 Millionen Mal jährlich in Deutschland festgestellt wird. Die Dunkelziffer ist jedoch höher, denn zwei von drei Betroffenen wissen nicht, dass ihre Gefäße krank sind.
Aktualisiert ( Dienstag, 20. April 2010 um 09:18 ) Weiterlesen...
 

Atemnot? Das könnte ein Hinweis auf Herzschwäche sein.

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Geraten Sie im normalen Alltag manchmal außer Atem? Müssen Sie nachts öfter Wasser lassen oder ermüden Sie rasch? Dahinter könnte eine Herzschwäche stecken. Nehmen Sie solche Beschwerden ernst, denn nicht in jedem Fall sind Alterserscheinungen oder Stress schuld.

Herzschwäche beginnt schleichend mit Atemnot und einer Abnahme der Leistungsfähigkeit. Und gerade am Anfang werden die Symptome oft nicht bewusst wahrgenommen:

...Jemand, der früher immer bis zum letzten Drücker im Bett geblieben ist und den Weg zu Bus und Bahn lieber im Laufschritt genommen hat, steht fortan früher auf, weil beim morgendlichen Dauerlauf die Puste ausgeht.

Aktualisiert ( Montag, 16. November 2009 um 09:43 ) Weiterlesen...
 

Wirkung von Fischöl auf die Herzgesundheit bestätigt

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Fischöl hat positive Wirkungen auf die Herzgesundheit. Dr. Hernando Leon vom EPICORE-Zentrum Edmonton in Kanada und seine Kollegen errechneten innerhalb einer Metaanalyse von zwölf Studien mit ca. 33 000 Teilnehmern, dass Fischöl herzbedingte Todesfälle um 20% reduzieren kann.
Fischöl hat schon seit längerer Zeit nach einem Herzinfarkt zusätzlich zur Standardtherapie seinen festen Platz. Dieser Stellenwert wurde jetzt in einer Metaanalyse erneut bestätigt: Teilnehmer mit Fischöl-Therapie hatten eine um 20 Prozent verringerte Sterberate durch kardiale Ereignisse.
Die Gründe für den positiven Effekt der Omega-3-Fettsäuren leiten die Autoren der Metaanalyse aus experimentellen Studien ab. So könne Fischöl atherosklerotische Plaques stabilisieren.
Einbezogen war auch die japanische JELIS-Studie, die eine Reduktion kardialer Ereignisse um 19 Prozent durch Fischöl-Einnahme bei Personen mit bereits hohem Fischkonsum ergeben hatte.
Aktualisiert ( Mittwoch, 04. März 2009 um 11:07 )
 

Risikofaktor Cholesterin

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Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes belegen, dass nahezu jeder zweite Todesfall auf eine Erkrankung des Kreislaufsystems zurückgeht. Neben Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht ist auch ein erhöhter Cholesterinwert ein Risikofaktor.
Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration (ein weiterer Blutfettwert, dem eine große Bedeutung bei der Entstehung von Atheriosklerose zufällt) zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Herzinfarkt-Verdacht? Das sollte jeder wissen.

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Würden die Warnsignale eines Herzinfarkts immer ernst genommen und sofort der Notruf gewählt, könnten von den jährlich etwa 265.000 Infarktpatienten in Deutschland weit mehr überleben als bisher. Denn obwohl sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich verbessert haben, stirbt noch immer mindestens jeder zweite Patient an den Folgen eines Herzinfarkts. Sehr oft geschieht dies, weil nicht schnell genug auf Alarmsignale reagiert wurde.
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Ein Extrakt aus Grünem Tee könnte gegen Leukämie helfen, legt eine kleine klinische Studie aus den USA nahe: Ein Drittel der teilnehmenden Patienten sprach auf die Behandlung mit dem Extrakt an, berichten amerikanische Forscher. Die Probanden, die unter chronisch lymphatischer Leukämie litten, bekamen den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) in Kapseln verabreicht, woraufhin sich bei vielen die Lymphknoten verkleinerten, berichten Tait Shanafelt von der Mayo-Klinik in Rochester und seine Kollegen.