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Herz / Gefäße

Atemnot? Das könnte ein Hinweis auf Herzschwäche sein.

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Geraten Sie im normalen Alltag manchmal außer Atem? Müssen Sie nachts öfter Wasser lassen oder ermüden Sie rasch? Dahinter könnte eine Herzschwäche stecken.

Nehmen Sie solche Beschwerden ernst, denn nicht in jedem Fall sind Alterserscheinungen oder Stress schuld.

Herzschwäche beginnt schleichend mit Atemnot und einer Abnahme der Leistungsfähigkeit. Und gerade am Anfang werden die Symptome oft nicht bewusst wahrgenommen:
...Jemand, der früher immer bis zum letzten Drücker im Bett geblieben ist und den Weg zu Bus und Bahn lieber im Laufschritt genommen hat, steht fortan früher auf, weil beim morgendlichen Dauerlauf die Puste ausgeht. ...Die Treppe in den dritten Stock scheint zusätzliche Stufen bekommen zu haben und der Lift lächelt einem einladend zu - gerade wenn man den Wocheneinkauf nach Hause bringt. ...Oder die langjährigen Wanderfreunde erkundigen sich, ob man wohl umgezogen wäre, weil man bereits das dritte Mal nicht mit auf Tour gegangen sei. Die geselligen Ausflüge bergauf - bergab haben in der letzten Zeit mehr Anstrengung gekostet als sie an Erholungswert bieten konnten. An Knöcheln und Schienenbein haben Sie Schwellungen entdeckt. Es hat sich Wasser eingelagert. Müdigkeit und Angeschlagenheit haben sich breit gemacht.



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Was passiert eigentlich bei Arteriosklerose?

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Wenn Ablagerungen an und in den Wänden die Arterien verengen und verhärten, spricht man von Arteriosklerose.

Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff bindegewebige Verhärtung der Schlagadern.

Die Arteriosklerose beginnt mit einer kleinen Verletzung in der Gefäßinnenwand, hervorgerufen zum Beispiel durch die mechanische Belastung bei Bluthochdruck, durch Viren oder durch die Giftstoffe in Zigaretten. Die innere Arterienwandschicht besteht aus einer einzelligen Lage Endothelzellen und dem darunter liegenden Bindegewebe.

Mit der Verletzung haben beispielsweise Fette die Chance, in die Gefäßwand einzudringen. Oft entstehen dadurch Entzündungsherde, welche im weiteren Verlauf auf tiefere Bereiche der Arterienwand übergreifen können. Die Folge ist ein allmählicher Gewebeumbau, wobei in der Arterie eine bindegewebeartige Kappe entsteht, die im Inneren einen Fettkern aufweist.

An den aufgebrochenen Stellen finden Blutgerinnungsreaktionen statt und der Körper versucht, die betroffenen Regionen mit Narbengewebe zu verschließen. Im Verlauf der Erkrankung wird die Wand immer dicker und zusätzliche Kalkeinlagerungen verhärten die Stellen. Die Arterie verliert ihre Elastizität und der Blutstrom gerät an der verengten Stelle ins Stocken.

Dadurch können die verdickten Stellen wieder aufreißen und es bilden sich Blutgerinnsel, die die betroffenen Arterien weiter verengen oder sogar verschließen. Teile des Blutgerinnsels, die vom Blutstrom mitgerissen werden, können an anderen Stellen zu Gefäßverschlüssen führen und so zum Beispiel einen Herzinfarkt auslösen.

Aktualisiert ( Dienstag, 29. November 2011 um 08:49 )
 

Vitamin C senkt das Herzschwäche-Risiko

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Dass der Verzehr von Obst und Gemüse generell vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann, ist allgemein bekannt. Jetzt wiesen Forscher der Universitäten Köln und Cambridge diesen Zusammenhang speziell für Herzinsuffizienz (Herzschwäche) nach.

Steigt (beispielsweise durch eine obst- und gemüsereiche Ernährung) der Vitamin-C-Spiegel im Blut an, sinkt parallel dazu die Wahrscheinlichkeit, eine Herzschwäche zu entwickeln. Die Details zu ihrer Studie präsentieren die Forscher im Fachmagazin "Clinical Research in Cardiology" (DOI 10.1007/s00392-011-1100-y) sowie auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK).

Die Wissenschaftler analysierten die Daten von rund 9.200 Männern und 11.100 Frauen im Alter zwischen 39 und 79 Jahren. Die anfangs gesunden Personen nahmen an der EPIC-Norfolk-Studie teil. Die Forscher untersuchten, ob es einen Zusammenhang zwischen der Vitamin-C-Menge im Blutplasma und der Entstehung einer Herzschwäche gibt.

Aktualisiert ( Montag, 23. Mai 2011 um 13:00 ) Weiterlesen...
 

Acht Tipps für eine herzgesunde Ernährung

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Die durchschnittliche Lebenserwartung für 1980 bis 2007 Geborene in der EU ist von 72 auf 78 Jahre gestiegen. Todesursache Nummer Eins sind noch immer Herzkrankheiten, heißt es in einem kürzlich in Brüssel vorgestellten Bericht der EU-Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Herzkrankheiten verursachten 40 Prozent aller Todesfälle.

Zu den Risikofaktoren für die Gesundheit der Europäer zählt nach Einschätzung von EU-Kommission und OECD vor allem Übergewicht. Inzwischen ist rund jeder zweite Europäer übergewichtig.

Die richtige Auswahl bzw. Zusammensetzung der Lebensmittel ist nicht immer leicht, denn allzu oft werden wir von der Werbung verführt. Bewahren Sie nachfolgende Tipps für eine herzgesunde Ernährung gut auf:

Aktualisiert ( Freitag, 04. März 2011 um 11:07 ) Weiterlesen...
 

Herzinfarkt bei Frauen - Zur Hälfte tödlich

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Wenn Frauen Angst vor Krankheiten haben, dann fürchten sie sich meist vor Krebs. Vor dem Herzinfarkt wiegen sich viele dagegen in Sicherheit. Herzinfarkte werden noch immer als typische Männererkrankung angesehen. Die Realität spricht jedoch eine andere Sprache. Die Infarktrate geht bei Männern deutlich zurück, während sie bei Frauen stetig ansteigt. Allein in Deutschland erleiden über 130.000 Frauen pro Jahr einen Herzinfarkt. Rund die Hälfte überlebt ihn nicht!

Ein Herzinfarkt ereignet sich selten aus heiterem Himmel. Die meisten Menschen leiden schon Jahre vorher an einem Vorboten, der Angina pectoris. Bei Männern kommt es (oft nach körperlicher Belastung) zu einem Brustschmerz, der in den linken Arm ausstrahlen kann. Für den Arzt ein klarer Hinweis, dass eine Untersuchung des Herzens notwendig ist.
Frauen leiden häufiger unter Herzklopfen und Luftnot oder es wird ihnen kurz schwarz vor Augen. Dies sind Beschwerden, die Ärzte zunächst nicht an eine Verengung der Herzkranzgefäße denken lassen.
Aktualisiert ( Montag, 22. November 2010 um 08:44 ) Weiterlesen...
 


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Wissenschaftliche Studie legt nahe, dass Männer früher mit der Darmkrebsvorsorge beginnen sollten als Frauen

Die Darmspiegelung erkennt Vorstufen – so genannte Adenome - und frühe Formen von Dickdarmkrebs. Dadurch sinkt das Risiko, an den Tumoren zu erkranken und zu sterben. Der Nutzen der „Koloskopie“ in der Vorsorge des Dickdarmkrebses gilt in der medizinischen Fachwelt mithin als gesichert. Weniger klar ist allerdings, in welchem Alter die erste Darmspiegelung erfolgen sollte. Derzeit empfehlen medizinische Fachgesellschaften Menschen ohne familiäre Vorbelastung für Dickdarmkrebs, sich ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre per Koloskopie untersuchen zu lassen. Im Sinne einer bevölkerungsweiten Vorsorge erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchung ab diesem Alter. Zwischen Männern und Frauen wird allerdings nicht unterschieden, ein für Prof. Dr. Frank Kolligs im Lichte einer neuen Studie „unbefriedigender Zustand“. Der Leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Klinikums der Universität München und seine Kollegen haben die Daten von 625.000 Koloskopien detailliert ausgewertet, die die kassenärztliche Vereinigung Bayern dokumentiert hat. Eindeutiges Resultat: „Männer haben in jedem Alter ein deutlich höheres Risiko als Frauen, dass im Rahmen einer Darmspiegelung ein fortgeschrittenes Adenom oder Darmkrebs gefunden wird“, wie Prof. Kolligs erklärt. Konsequenterweise sollten Männer früher mit der Dickdarmkrebs-Vorsorge beginnen als Frauen.