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Neue Zivilisationskrankheit: Klobrillen-Dermatitis

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Haben Sie es auch schon einmal getan? Oder ist es sogar fester Bestandteil Ihres Alltags? Ob das nun gemütlich und entspannend oder aber eklig und unhygienisch ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Der eine mag gern ein Viertelstündchen im eigenen Mief sitzen und komplett ungestört eine leichte Lektüre genießen, während der andere das große Geschäft am liebsten so schnell wie möglich hinter sich bringt.


Tendenziell geht der Trend zur längeren Sitzung. Schuld daran sind hauptsächlich die Lebensumstände Stress, Hektik und ungesunde Ernährung. Wer berufstätig ist, wird durchs Leben gejagt und ist nirgends mehr vor Mails, Telefonaten und allerneusten Nachrichten sicher. Die Privatsphäre wird mit Umweltreizen überflutet und es bleibt kaum eine Insel zum Rückzug - bis auf den Thron. Das stille Örtchen ist nach wie vor (noch) Tabuzone für alles, was sich außerhalb der eigenen Persönlichkeit abspielt. Es kann - insofern man das möchte - ein Platz sein, an dem man in sich geht, sich selbst auf leichte Art ablenkt und den Alltag einfach loslässt.

Aktualisiert ( Dienstag, 09. Februar 2010 um 12:13 ) Weiterlesen...
 

Haut: Was uns alt aussehen lässt

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Ob wir wollen oder nicht: Wir werden älter, und das kann man uns mit den Jahren immer deutlicher vom Gesicht ablesen. Denn die Haut altert ebenso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Dieser Prozess ist genetisch programmiert. Wie lange wir jung aussehen, liegt nicht nur an unseren Genen. Fast ebenso großen Einfluss, nämlich 40 Prozent des Alterungstempos, hat der Lebensstil.

US-Forscher haben im Rahmen einer Zwillingsstudie untersucht, welche äußeren Faktoren für die Hautalterung besonders entscheidend sind. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachblatt "Archives of Dermatology" (Arch Dermatol 2009; 145(12): 1375-1379).

Aktualisiert ( Mittwoch, 13. Januar 2010 um 11:38 ) Weiterlesen...
 

…damit Herpes nicht den Urlaub verdirbt

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Es ist wirklich ärgerlich! Da hat man sich das ganze Jahr auf den Urlaub im sonnigen Süden gefreut, hat all den Vorurlaubsstress gut gemeistert und gerade jetzt schlägt er wieder zu. Der Herpes labialis (Lippenherpes) liebt die Sonne, könnte man meinen.

Etwa Ein Drittel der Deutschen leidet unter mehr oder weniger häufig auftretenden typischen Bläschen an der Lippe. Es wird jedoch von einer Infektion von nahezu 90 % der Bevölkerung ausgegangen, wobei die meisten lediglich Träger des Herpes simplex-Virus sind.
Hat man sich einmal (bemerkt oder unbemerkt) angesteckt, nisten sich die Herpesviren in den Nervenganglien ein. Dort warten sie auf die nächstbeste Gelegenheit, um aktiv zu werden. Eine davon ist die Sonne - besonders im Urlaub.

Aktualisiert ( Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 07:33 ) Weiterlesen...
 

Brennpunkt Haut: Wie Sie sich schützen können

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Urlaubsbräune gilt als schick und ist (noch immer) Synonym für Wohlbefinden, Gesundheit, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit.
Ohne die Sonne können wir nicht leben, denn ultraviolette Strahlen sind für die körpereigene Vitamin D-Bildung nötig. Das Sonnenvitamin D ist wichtig für den Knochenaufbau. Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseite. UV-Strahlen können sowohl kurzfristige als auch nachhaltige Schäden an der Haut bewirken.

Aktualisiert ( Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 07:34 ) Weiterlesen...
 



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Schlagzeilen

Es gibt immer mehr Hinweise, dass opiathaltige Schmerzmittel wie Morphin das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs fördern. Zwei neue Studien unterstützen diese These. Sie zeigen, dass Lungenkrebszellen sowohl in der Zellkultur als auch im lebenden Organismus langsamer wachsen und sich weniger aggressiv ausbreiten, wenn die Opiatwirkung geblockt wird. Beide Arbeiten wurden am 18. November 2009 beim internationalen Krebskongress "Molecular Targets and Cancer Therapeutics" in Boston vorgestellt.
Die Annahme, dass Opiate Tumore aggressiver machen, fußt auf einer Reihe einzelner Studien. Mehreren Forscherteams war aufgefallen, dass Krebspatienten länger überlebten oder seltener Rückfälle bekamen, wenn Sie andere Schmerzmittel bekamen, oder mit Medikamenten behandelt wurden, welche die Opiatwirkung selektiv unterdrücken.
Die Forscher nehmen an, dass zumindest ein Teil des Krebswachstums über die Morphin-Bindungsstellen vermittelt wird.