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Gehirn / Nerven

Studie: Risikofaktoren für Schlaganfall

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Für ca. 80% aller Schlaganfälle sind fünf (vermeidbare!) Risikofaktoren verantwortlich, folgern Wissenschaftler der kanadischen McMaster-Universität aus einer Analyse mit mehreren tausend Schlaganfallpatienten.
Bluthochdruck, Rauchen, ein dicker Bauch, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind die Übeltäter.
Die Mediziner hatten die Daten von 3000 Schlaganfallpatienten mit denen von 3000 Gesunden verglichen. Dabei war Bluthochdruck der gefährlichste Faktor. In seinem Beisein stieg das Schlaganfallrisiko auf mehr als das 2,5fache. Hoher Blutdruck spielt übrigens bei jedem dritten Schlaganfall eine Rolle. Fast genau so schlecht sieht es mit dem Rauchen aus. Es verdoppelt die Schlaganfallgefahr und spielt bei jedem fünften Fall eine Rolle.

Die Studie identifizierte insgesamt zehn Risikofaktoren, die zusammen für 90 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich sind. Auf den Plätzen fünf bis zehn stehen ungesunde Blutfettwerte, Diabetes, Alkohol, Stress und Depressionen sowie Herzkrankheiten.

Der Schlaganfall (auch Apoplexie oder Gehirnschlag) wird in zwei Gruppen aufgeteilt:

In 85 Prozent aller Fälle kommt es zu einer akuten Durchblutungsstörung, einem Gehirninfarkt (Ischämie). Ausgelöst wird dieser wie der Herzinfarkt durch den Verschluss wichtiger Gefäße (Embolie) durch Blutgerinnsel oder Ablagerungen aus geschädigten Arterien. Gewebe im Gehirn stirbt aufgrund des Sauerstoffmangels ab und führt zu neurologischen Ausfällen.

Ebenfalls als Schlaganfall wird eine akute Hirnblutung (15 Prozent aller Fälle) bezeichnet. Dabei platzen oder reißen Gefäße aufgrund eines zu hohen Blutdrucks. Blut strömt in das Gehirn ein und Gewebe stirbt ab.
Ursachen für eine Hirnblutung können gerissene Blutgefäße, Gerinnungsstörungen (auch medikamentös bedingt), Schädel-Hirn-Traumen, Bluthochdruck, bestimmte Medikamente (Marcumar, Sintrom, Falithrom) und auch Drogenmissbrauch sein.

Schlaganfälle sind relativ häufig. Ungefähr 15 Prozent der betroffenen Patienten sterben an einem Schlaganfall, 50 Prozent sterben in den 6 Monaten nach dem Schlaganfall. 30 Prozent bleiben dauerhaft pflegebedürftig.

Symptome für einen Schlaganfall treten in aller Regel sehr plötzlich auf: Sensibilitätsstörungen, Bewusstseinstrübungen oder -störungen, Sprachstörungen, Lähmungen, insbesondere halbseitige Lähmungen ebenso Sehstörungen, aber auch unspezifische Störungen, wie z. B. Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

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Vitamin D kann vor Krebs schützen. Darauf weist Edward Giovannucci von der Harvard Universität in einem Übersichtsartikel hin.
Bereits in den 1980er Jahren kam die Hypothese auf, dass Vitamin D könne vor Krebs schützen kann. Diese Annahme gründete auf der Tatsache, dass Sonnenexposition die Vitamin-D-Spiegel erhöht und ein ständiger Aufenthalt in sonnenarmen Gebieten mit einer erhöhten Rate bestimmter Krebsarten einhergeht.
Giovannucci fasst noch einmal die Ergebnisse der Harvard-Kohortenstudien zusammen, die neben zahlreichen Fragestellungen auch der Vitamin-D-Hypothese nachgingen. Es handelt sich dabei um die Nurses' Health Studie, die Health Professionals Follow-Up Stude und die Physicians' Health Studie. Analysiert wurde, ob Plasmaspiegel und Aufnahme des Vitamins mit Nahrung oder Supplementen die Inzidenz maligner Tumoren beeinflussen.