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Gehirn / Nerven

Studie: Risikofaktoren für Schlaganfall

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Für ca. 80% aller Schlaganfälle sind fünf (vermeidbare!) Risikofaktoren verantwortlich, folgern Wissenschaftler der kanadischen McMaster-Universität aus einer Analyse mit mehreren tausend Schlaganfallpatienten.
Bluthochdruck, Rauchen, ein dicker Bauch, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind die Übeltäter.
Die Mediziner hatten die Daten von 3000 Schlaganfallpatienten mit denen von 3000 Gesunden verglichen. Dabei war Bluthochdruck der gefährlichste Faktor. In seinem Beisein stieg das Schlaganfallrisiko auf mehr als das 2,5fache. Hoher Blutdruck spielt übrigens bei jedem dritten Schlaganfall eine Rolle. Fast genau so schlecht sieht es mit dem Rauchen aus. Es verdoppelt die Schlaganfallgefahr und spielt bei jedem fünften Fall eine Rolle.

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Schnarchen lässt das Hirn schrumpfen

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Wussten Sie eigentlich, dass Schnarchen das Hirn schrumpfen lässt? Bei den Über-50-Jährigen sind bereits 60 bis 80 Prozent aller Männer sowie 30 bis 40 Prozent der Frauen vom schnarchinduzierten Hirnabbau bedroht, denn sie sägen regelmäßig nachts Holz oder verjagen wilde Tiere.

Dass Schnarchen zum Verlust von Hirnsubstanz führt, bewiesen jetzt koreanische Forscher der Sungkyunkwan University School of Medicine in Seoul im Rahmen einer Studie, die sie im Fachmagazin "Sleep" veröffentlichten (2010; 33(2): 235-241). Das Team um Seung Bong Hong verglich dazu Hirnscans von Schnarchern und Nicht-Schnarchern. Die Studienteilnehmer waren durchschnittlich 42 Jahre alt. Das Ergebnis der Studie lässt einen erschrecken, denn die Hirnsubstanz der Personen mit den nächtlichen Atemaussetzern war bereits in verschiedenen Regionen sichtbar reduziert.

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Hätten Sie es gedacht? Handystrahlen vermindern Alzheimer

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Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Alles ist noch frisch und jungfräulich. Es gibt Vorsätze und viele Dinge, die man einfach besser machen möchte. Doch was passiert um uns herum? So habe ich kürzlich in einem bekannten Ärztemagazin gelesen: Beim «offenen Bein» sollte (neuerdings!) nach Grunderkrankungen gesucht werden. Da stellt sich einem doch die Frage, was man bisher gemacht hat. Nur die Wunde versorgt und ansonsten dumm geguckt? Die Welt ist ziemlich verkehrt. Regen wir uns lieber nicht auf und widmen unsere Gedanken den aktuellen Themen: Immer noch Schweinegrippe, Nacktkörperscanner mit Röntgenstrahlen, Olympische Spiele und natürlich die drohende Eiszeit… Oder doch lieber nicht?

Gleich zu Jahresbeginn gibt es eine gute Nachricht für alle Vieltelefonierer. Handys können vermutlich Alzheimer vermindern oder bei bereits ausgebrochener Erkrankung für Linderung sorgen. Außerdem soll die Handystrahlung bei Gesunden das Erinnerungsvermögen verbessern.
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Rentner vergisst Auto samt Frau nach Einkauf

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Sein abgestelltes Auto hat ein 86-Jähriger in Braunschweig nach dem Einkauf nicht mehr wieder finden können und darin auch noch seine Frau vergessen, berichtete die Deutsche Presseagentur im August 2009.

Ganze drei Stunden lang harrte die 83-Jährige geduldig auf dem Beifahrersitz im warmen Auto aus, teilte die Polizei mit. Schließlich schlug ein Fußgänger wegen der seit Stunden wartenden Frau Alarm. Während Polizeibeamte die Rentnerin nach Hause brachten, hatte der vergessliche Ehemann unterdessen den Sohn verständigt, der ihn heimfuhr.

Solche oder ähnliche Situationen kommen öfter vor, als man glaubt...
Wie hieß der Nachbar doch gleich, wie lautet wieder die PIN-Nummer und wo um alles in der Welt sind die Schlüssel: Sind solche Vergesslichkeiten mit fortschreitendem Alter eigentlich normal? Kleine Gedächtnispannen kennt jeder. Doch wenn sie sich häufen, schleicht sich eine gewisse Unsicherheit ein. Funktioniert das Gedächtnis noch richtig?

Aktualisiert ( Mittwoch, 02. September 2009 um 10:36 ) Weiterlesen...
 

Ungesunder Lebensstil verdoppelt Schlaganfallrisiko

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Menschen mit ungesundem Lebensstil haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden als Menschen, die nicht rauchen, nur wenig Alkohol trinken, sich regelmäßig bewegen und vitaminreich ernähren. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen Studie hin. Ein britisches Forscherteam hatte hierfür mehr als 20 000 Einwohner der englischen Grafschaft Norfolk zu ihren Lebensgewohnheiten befragt.
Bei den Studienteilnehmern handelte es sich um eine Stichprobe aus der Bevölkerung. Befragt wurden Männer und Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren, bei denen zuvor noch kein Schlaganfall oder Herzinfarkt aufgetreten war.
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Ein Extrakt aus Grünem Tee könnte gegen Leukämie helfen, legt eine kleine klinische Studie aus den USA nahe: Ein Drittel der teilnehmenden Patienten sprach auf die Behandlung mit dem Extrakt an, berichten amerikanische Forscher. Die Probanden, die unter chronisch lymphatischer Leukämie litten, bekamen den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) in Kapseln verabreicht, woraufhin sich bei vielen die Lymphknoten verkleinerten, berichten Tait Shanafelt von der Mayo-Klinik in Rochester und seine Kollegen.