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Home Essen / Trinken Achten Sie auf diese Vitalstoffräuber!
Essen / Trinken

Achten Sie auf diese Vitalstoffräuber!

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Sie leben gesund, achten auf eine ausgewogene Ernährung und fühlen sich trotzdem schlapp und müde und neigen gerade bei dem schmuddeligen Winterwetter zur Infektanfälligkeit?

Dann könnten Vitalstoffräuber am Werk gewesen sein. Manche Nahrungsmittel, viele Medikamente und auch einige Aktivitäten entziehen dem Körper Vitalstoffe. Fairvital hat für Sie Detektivarbeit geleistet und ist den Ganoven auf die Spur gekommen.

Kristallzucker
Erhöht die Ausscheidung von Calcium und Chrom über die Nieren.
Benötigt Vitamin B1 zum Abbau.

Phytinsäure (Bestandteil von Vollkornprodukten)
Sie bildet mit Zink, Eisen, Magnesium und Calcium unlösliche Salze. Die Mineralstoffe können dann aus dem Darm nicht aufgenommen werden.

Koffein (Kaffee, Schwarzer Tee und Cola)
Erhöht die Ausscheidung von Calcium und Magnesium.
Auswirkungen auf die Zähne und Knochen.
Unruhe, Schweißausbrüche, erhöhte Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Muskelzittern und Gedankenflucht.

Alkohol
Allgemein verminderte Vitamin-Resorption.
Beeinträchtigung des Vitalstoff-Stoffwechsels, insbesondere der B-Vitamine.
Erhöhte Ausscheidung an Magnesium und Zink.

Phenolische Verbindungen (Kaffee/ Schwarzer und Grüner Tee)
Vermindert die Resorption von Eisen und Calcium.
Kann Vitamin B1 im Darm deaktivieren.

Getreidekleie
Vermindert die Resorption von Eisen, Zink, Calcium und Kupfer.
Erhöht die Kupfer-Ausscheidung.

Nikotin
Jeder Zug an einer Zigarette bedeutet, dass Sie ungefähr 1015
(1.000.000.000.000.000) freie Radikale einatmen.
Eine Zigarette kann bis zu 30mg Vitamin C verbrauchen.

Stresssituationen
Der Körper produziert vermehrt das Hormon Adrenalin. Zu dessen Herstellung wird viel Vitamin C benötigt.
Zusätzlich werden verstärkt B- Vitamine und Vitamin E benötigt.


Weißes Mehl
Kann die Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C zerstören.

Eigelb
Kann die Kupfer-Resorption vermindern und damit die Eisenverwertung einschränken.

Phosphate (Fertiggerichte, Wurst, Cola, Schmelzkäse)
Fördern den Verlust von Calcium und damit Osteoporose.

Mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Nüsse, Pflanzenöle, Fischöl)
Führen zu vermehrtem Bedarf an Vitamin E.

Oxalate (Spinat, Rhabarber)
Sorgen für eine verminderte Verwertung an Calcium und einen erhöhten Harnsäuregehalt.

Diät
Aufgrund des Nährstoffmangels kommt es oft zur Unterversorgung mit B2, B6, E, Folsäure sowie Eisen und Calcium.

Medikamente wie Antibiotika
Können Aufnahme, Verwertung, Speicherung und Ausscheidungsgeschwindigkeit der Vitamine im Körper verändern.

Abführ- und Entwässerungsmittel
Schwemmen Mineralien aus und stören das Elektrolyt-Gleichgewicht.

Computerarbeit, Fernsehen, Sonnenbaden
Entziehen dem Körper Vitamin A.

Sportliche Aktivitäten
Beim Schwitzen verliert der Körper Kalium, Magnesium und Zink.

Verhütungsmittel (Pille)
Erhöht den Bedarf an Vitamin B6, C und Folsäure.

 

 

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Schlagzeilen

Wissenschaftliche Studie legt nahe, dass Männer früher mit der Darmkrebsvorsorge beginnen sollten als Frauen

Die Darmspiegelung erkennt Vorstufen – so genannte Adenome - und frühe Formen von Dickdarmkrebs. Dadurch sinkt das Risiko, an den Tumoren zu erkranken und zu sterben. Der Nutzen der „Koloskopie“ in der Vorsorge des Dickdarmkrebses gilt in der medizinischen Fachwelt mithin als gesichert. Weniger klar ist allerdings, in welchem Alter die erste Darmspiegelung erfolgen sollte. Derzeit empfehlen medizinische Fachgesellschaften Menschen ohne familiäre Vorbelastung für Dickdarmkrebs, sich ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre per Koloskopie untersuchen zu lassen. Im Sinne einer bevölkerungsweiten Vorsorge erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Untersuchung ab diesem Alter. Zwischen Männern und Frauen wird allerdings nicht unterschieden, ein für Prof. Dr. Frank Kolligs im Lichte einer neuen Studie „unbefriedigender Zustand“. Der Leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Klinikums der Universität München und seine Kollegen haben die Daten von 625.000 Koloskopien detailliert ausgewertet, die die kassenärztliche Vereinigung Bayern dokumentiert hat. Eindeutiges Resultat: „Männer haben in jedem Alter ein deutlich höheres Risiko als Frauen, dass im Rahmen einer Darmspiegelung ein fortgeschrittenes Adenom oder Darmkrebs gefunden wird“, wie Prof. Kolligs erklärt. Konsequenterweise sollten Männer früher mit der Dickdarmkrebs-Vorsorge beginnen als Frauen.