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Schokoladenschwindel aufgedeckt

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Sind Sie auch Schoki-Liebhaber? Lassen Sie sich gern von den sinnliche-zarten Stückchen verführen? Dann wissen Sie ganz genau: die dunkelbraune kulinarische Leckerei streichelt sanft die Seele und spendet Kraft. Außerdem soll vor allem dunkle Schokolade vor Schlaganfall schützen. So zumindest argumentieren Vitalstoffanbieter, die sogenannte Anti-Aging-Schokolade zu völlig überteuerten Preisen verkaufen.

Es gibt sogar eine brandaktuelle Studie der Harvard School of Public Health in Boston, die zeigt, dass vor allem dunkle Schokolade das Risiko für einen Schlaganfall durch Hirnblutung um bis zu 52% senken kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man normalgewichtig ist, keinerlei Herz-Kreislauf-Erkrankung hat und täglich nicht mehr als 2 bis 3 Stück bittere Schokolade verzehrt. So sagt es die Studie.

Die Studie zeigt aber auch, dass Schokolade keinerlei Schutz vor der wesentlich häufigeren Form von Schlaganfall - dem durch einen Gefäßverschluss bietet.
Schokolade hin – Schokolade her. An der 12jährigen Schoki-Studie nahmen 4400 normalgewichtige Frauen mittleren Alters teil. 200 Frauen erlitten in dieser Zeit einen Herzinfarkt, 189 einen ischämischen (durch Gefäßverschluss) und 91 einen hämorrhagischen (durch Hirnbluten) Schlaganfall. Also noch immer keine Entwarnung für die Schokolade, denn diese Zahlen sind schlimm genug.

Aktualisiert ( Montag, 08. März 2010 um 10:10 )  

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