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Home Essen / Trinken Dicke Finger am Morgen? Erfahren Sie, was hilft!
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Dicke Finger am Morgen? Erfahren Sie, was hilft!

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Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie wachen frühmorgens auf, schauen in den Spiegel und sind nicht wirklich zufrieden, was sie sehen. Sie sehen total verschlafen aus, Ihr Gesicht ist verschwollen wie nach einer durchheulten Nacht. Sie wollen Ihren Ring anstecken, doch dieser passt nicht mehr, denn auch die Finger sind angeschwollen. Wenn Sie dann Ihre Straßenschuhe anziehen, scheinen diese über Nacht zu klein geworden zu sein…
Schuld ist oft Wasser, was sich eingelagert hat. Doch wie kann das einfach so über Nacht passieren?

Die Ursache kann ein Ungleichgewicht zwischen Flüssigkeitszufluss und Flüssigkeitsabfluss im Bindegewebe sein. Dieses entsteht beispielsweise durch eine erhöhte Konzentration an Natrium-Ionen im Körper. Salz (Natriumchlorid), so scheint es, geht unter die Haut. Es bindet das Wasser im Körper.

Natriumchlorid ist das Salz des Zellzwischenraumes. Kaliumchlorid dominiert im Inneren den Zellen. Beide sollten im ausgewogenen Verhältnis zueinander vorliegen. Eine vermehrte Natriumaufnahme führt zu einer Ausdehnung des Volumens rund um die Zellen. Es kommt zu geschwollenen Füßen, Fingern oder dem typischen "verschlafenen" Gesicht.

Salz galt im Mittelalter als "weißes Gold" und wurde mit Edelsteinen aufgewogen. Vom Status als Luxusgut ist heute kaum etwas übrig geblieben. Vielmehr gilt ein hoher Salzkonsum seit vielen Jahren als Risikofaktor für Bluthochdruck. Rund neun Gramm Kochsalz nimmt ein Durchschnittsbürger der Industrienationen heute pro Tag zu sich. "Der Mensch ist heute das einzige frei lebende Landsäugetier, das mit der Ernährung mehr Natrium als Kalium zu sich nimmt", bringt es der Evolutionsmediziner Boyd Eaton aus den USA auf den Punkt. Das Verhältnis von Natrium und Kalium hat sich im Vergleich zum Mittelalter umgekehrt.

Wer seinen Salzkonsum senkt, tut Blutdruck, Hirn und Herz einen Gefallen. Unter sechs Gramm pro Tag können eine Absenkung des systolischen Blutdrucks um vier bis sechs mmHg bringen, sagt die Deutsche Hochdruckliga in ihrer aktuellen Leitlinie. Sechs Gramm Salz entsprechen etwa einem gehäuften Teelöffel.

Tipp: Wassertabletten, Kaliumaspartat, Natriumreduziertes Küchensalz

 

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Schlagzeilen

Vitamin D kann vor Krebs schützen. Darauf weist Edward Giovannucci von der Harvard Universität in einem Übersichtsartikel hin.
Bereits in den 1980er Jahren kam die Hypothese auf, dass Vitamin D könne vor Krebs schützen kann. Diese Annahme gründete auf der Tatsache, dass Sonnenexposition die Vitamin-D-Spiegel erhöht und ein ständiger Aufenthalt in sonnenarmen Gebieten mit einer erhöhten Rate bestimmter Krebsarten einhergeht.
Giovannucci fasst noch einmal die Ergebnisse der Harvard-Kohortenstudien zusammen, die neben zahlreichen Fragestellungen auch der Vitamin-D-Hypothese nachgingen. Es handelt sich dabei um die Nurses' Health Studie, die Health Professionals Follow-Up Stude und die Physicians' Health Studie. Analysiert wurde, ob Plasmaspiegel und Aufnahme des Vitamins mit Nahrung oder Supplementen die Inzidenz maligner Tumoren beeinflussen.