Amputationsrisiko bei Diabetes um das 10- bis 30-fache erhöht
Dienstag, 26. Juli 2011 um 08:15
Lisa Oberländer
Allein in Deutschland gibt es derzeit etwa 6,4 Millionen Diabetiker. Die Zahlen sind von 1988 bis 2001 um 45 Prozent gestiegen. Um weitere 50% wird sich die Anzahl Prognosen zufolge bis zum Jahr 2025 erhöhen. Etwa 60.000 Amputationen werden in Deutschland pro Jahr vorgenommen. Hauptursache ist Diabetes mellitus und das von ihm ausgelöste Diabetische Fußsyndrom. Mehr als ein Drittel der Diabetiker stirbt ein Jahr nach der Amputation, innerhalb von drei Jahren ist es bereits die Hälfte und nach fünf Jahren sind zählt die Statistik fast zwei Drittel. Bei der Hälfte der Beinamputierten musste innerhalb der nächsten vier Jahre auch am anderen Bein amputiert werden. Nach einer Oberschenkelamputation muss über die Hälfte dieser Patienten in einem Pflegeheim betreut werden. Von den Unterschenkel-Amputierten sind 30 Prozent nicht mehr gehfähig.  Ungeeignetes Schuhwerk kann eine Lawine ins Rollen bringen. Aus Druckstellen werden tieferliegende Substanzdefekte. Mehr als die Hälfte der über 60-jährigen Diabetiker leidet außerdem unter einer diabetischen Neuropathie. Durch den dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel werden die feinen Blutgefäße, welche die Nerven der Arme und Beine versorgen, geschädigt. Es kommt zu Durchblutungsstörungen der Nervenfasern. Die Nervenfasern werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und in ihrer Funktion eingeschränkt oder geschädigt. Schmerzreize werden nicht mehr gebildet bzw. weitergeleitet. Die Verletzung wird nicht als solche bemerkt. Die verzögerte Wundheilung bei Diabetikern fördert diese Situation zusätzlich.
Aktualisiert ( Mittwoch, 10. August 2011 um 07:47 )
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Mit Diabetes ins Ausland? Tipps und Diabetes-Wörterbuch
Montag, 26. Juli 2010 um 12:16
Lisa Oberländer
Wenn die Nachbarn die Koffer packen, bleiben viele Diabetiker zuhause. Sie fürchten unkalkulierbare Risiken am Urlaubsort. Wie funktioniert das alles? Was muss beachtet werden? Geht das überhaupt oder ist es zu gefährlich? Während Ärzte vor 20 Jahren Diabetikern von Flugreisen abgeraten haben, so ist es heute kein Problem mehr, mit seinem Diabetes zu verreisen. Egal wohin. Also machen Sie sich nicht verrückt! Achten Sie auf Ihren Körper und überprüfen Sie Ihre Werte lieber einmal mehr nach als nötig!Den größten Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel bei einer Reise in die Sonne hat die Temperatur, denn die Insulinwirkung ist temperaturabhängig. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Insulin gespritzt wurde (Typ I), oder mittels Tabletten die eigene Insulinproduktion angeregt wurde (Typ II). Hitze kann den Zucker drücken. Regulieren Sie die Dosis entsprechend oder essen Sie einen leckeren Happen zwischendurch.
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Gesunde Lebensweise senkt Risiko für chronische Erkrankungen um 78 Prozent
Mittwoch, 12. August 2009 um 14:23
webmaster
Bei Personen, die niemals geraucht haben, nicht übergewichtig und mehr als dreieinhalb Stunden pro Woche körperlich aktiv sind und sich gesund ernähren, sinkt das Diabetesrisiko um 93 Prozent.
Das Herzinfarktrisiko sinkt um 81 Prozent,das Schlaganfallrisiko um die Hälfte und das Krebsrisiko um 36 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer großen Potsdamer Langzeitstudie, veröffentlicht in der Zeitschrift „Archives of Internal Medicine“.
Ziel der Studie war, Einzel- sowie kombinierte Effekte der vier wohl einflussreichsten Lebensstilfaktoren zu untersuchen: Raucherstatus, Körpergewicht, Aktivitätsstatus und Ernährungsweise. Grundlage der Studienergebnisse waren Daten von 23.153 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern der Potsdamer European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC).
Aktualisiert ( Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 07:07 )
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Alarm: Immer mehr diabetesbedingte Amputationen
Freitag, 03. Juli 2009 um 08:16
Lisa Oberländer
Etwa 62.000 Amputationen werden in Deutschland pro Jahr vorgenommen. Hauptursache ist Diabetes mellitus und das von ihm ausgelöste Diabetische Fußsyndrom. Interne Statistiken der KKH-Allianz deuten auf einen "deutlichen Anstieg" zwischen 2006 und 2008 hin.
Mediziner befürchten einen drastischen Anstieg von Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen in Europa. Bis 2020 werden Prognosen zufolge doppelt so viele Kinder unter fünf Jahren an Typ-1-Diabetes erkrankt sein wie noch 2005, haben Forscher um Professor Chris Patterson aus Belfast berichtet.
Mehr als ein Drittel der Diabetiker stirbt ein Jahr nach der Amputation, rund die Hälfte innerhalb von drei und etwa zwei Drittel innerhalb von fünf Jahren. Bei der Hälfte der Beinamputierten musste innerhalb der nächsten vier Jahre auch am anderen Bein amputiert werden. Nach einer Oberschenkelamputation muss über die Hälfte dieser Patienten in einem Pflegeheim betreut werden. Von den Unterschenkel-Amputierten sind 30 Prozent nicht mehr gehfähig.
Aktualisiert ( Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 07:09 )
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Fettleber als Diabetes-Ursache
Montag, 15. Dezember 2008 um 14:31
Lisa Oberländer
Verfettung der Leber, eine häufige Folge von Übergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verknüpft. Einige Forscher betrachten sie sogar als Auslöser für die Insulinresistenz - die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes führt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich der Veröffentlichung neuer Studien hin. Die Bedeutung der Fettleber wurde lange Zeit unterschätzt, meint Professor Dr. Michael Roden vom Hanusch-Krankenhaus, Wien. Der Grund: Die Diagnose war umständlich.
Aktualisiert ( Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 07:09 )
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