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Schluss mit durchgeschwitzten Pullis

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Endlich ist der Sommer da! Blauer Himmel, Sonnenschein und warme Temperaturen lassen die Laune steigen und die Natur zeigt sich in ihrer vollen Pracht. Egal ob Sport, Spielen, Grillen, Baden oder Picknick - das Leben findet hauptsächlich draußen statt. Und es wird heiß!

Für einige ist jedoch die Hitze ein echtes Problem. Schwitzen ist für den Körper lebenswichtige Funktion (körpereigene Klimaanlage). Ohne zu schwitzen würden wir innerlich verkochen. Normalerweise schwitzt der Mensch pro Tag rund einen halben Liter Flüssigkeit aus. Im Urlaub in den Tropen oder bei starker körperlicher Anstrengung können es im Extremfall sogar bis zu sechs Liter sein. Das ist ganz normal.

Der Mensch besitzt zwischen 2 und 4 Millionen Schweißdrüsen, deren Aufgabe es ist, die Körpertemperatur konstant zu halten. Außerdem entledigt sich der Körper während des Schwitzens bestimmter Gift- und Schlackenstoffe, wodurch die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden. Unsichtbare Schweißproduktion hydriert die Haut und hilft bei der Produktion des schützenden Säuremantels.

Wenn Sie schnell ins Schwitzen kommen oder keine Lust mehr auf durchgeschwitzte Pullis im Sommer haben, gibt es Abhilfe aus der Apotheke der Natur: Salbei heißt die Schweißbremse aus dem Kräutergarten. In den letzten Jahren zunehmend in Vergessenheit geraten, war Salbei früher weit bekannt für seine schweißhemmende Wirkung.
Die Inhaltsstoffe des Salbeis normalisieren die Schweißdrüsenabsonderung und regulieren das Zentrale Nervensystem, welches für die Steuerung der Schweißdrüsen zuständig ist. Salbei ist wirkungsvoll bei übermäßigem Schwitzen im Sommer, bei erblich bedingtem Schwitzen, bei hormonellen Wallungen während der Menopause oder Pubertät bzw. bei Nachtschweiß, Schweißfüßen, Schwitzhänden und Achselnässe.

Traditionell findet Salbei auch Anwendung bei Fieber, Müdigkeit und Nervosität, Harnwegsinfektionen und Magen- und Darmbeschwerden, bei Entzündung der Mundschleimhaut oder bei Zahnfleischentzündung. Salbei wirkt antibakteriell und wird daher oft bei Racheninfekten eingesetzt. Das ätherische Öl tötet Krankheitserreger ab bzw. verhindert ihre Vermehrung. Salbei hilft auch nach dem Genuss fetter Speisen bei der Verdauung und wird gegen Blähungen eingesetzt. Er wirkt stärkend auf Blutgefäße und Leber.

Univ. Prof. Dr. Reinhard Länger vom Institut für Arzneipflanzenforschung der Universität Wien erklärte in einer Pressemitteilung: "Das Arzneimittel, das auch in der Volksmedizin eine große Tradition hat, ist der Salbei. Der Salbei hat vielfältige Anwendungsbereiche, einer davon ist der als schweißhemmendes Mittel". Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Salbei die übermäßige Schweißbildung bis zu 50 Prozent vermindern kann.

Kombi Tipp: Chlorella, denn das enthaltene Chlorophyll kann Körpergeruch binden.
Anbieter-Empfehlung: Fairvital

 

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Schlagzeilen

Vitamin D kann vor Krebs schützen. Darauf weist Edward Giovannucci von der Harvard Universität in einem Übersichtsartikel hin.
Bereits in den 1980er Jahren kam die Hypothese auf, dass Vitamin D könne vor Krebs schützen kann. Diese Annahme gründete auf der Tatsache, dass Sonnenexposition die Vitamin-D-Spiegel erhöht und ein ständiger Aufenthalt in sonnenarmen Gebieten mit einer erhöhten Rate bestimmter Krebsarten einhergeht.
Giovannucci fasst noch einmal die Ergebnisse der Harvard-Kohortenstudien zusammen, die neben zahlreichen Fragestellungen auch der Vitamin-D-Hypothese nachgingen. Es handelt sich dabei um die Nurses' Health Studie, die Health Professionals Follow-Up Stude und die Physicians' Health Studie. Analysiert wurde, ob Plasmaspiegel und Aufnahme des Vitamins mit Nahrung oder Supplementen die Inzidenz maligner Tumoren beeinflussen.