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Fruchtsäfte setzen die Aufnahme bestimmter Arzneimittel herab

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Patienten sollten ihre Medikamente mit Wasser, aber niemals mit Fruchtsäften einnehmen, weil diese die Absorption der Wirkstoffe im Darm deutlich reduzieren können, warnt ein Pharmakologe auf der Jahrestagung der American Chemical Society in Philadelphia.
Vor Jahren konnte David Bailey von der University of Western Ontario, in London/Ontario, bereits zeigen, dass Grapefruitsaft die Bioverfügbarkeit des Kalziumantagonisten Felodipin deutlich erhöht (Lancet 1991; 337: 268-9). Dies konnte später auf die Blockade des Enzyms CYP3A4 in der Leber zurückgeführt werden, mit dem Felodipin, aber auch eine Reihe anderer Medikamente abgebaut werden. Die Folge ist eine Überdosierung des Medikaments.
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Ob Menschen Krebs bekommen, hängt unter anderem von der Ernährung ab. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung zeigt, dass der Verzehr von fettreichen Lebensmittel ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko mit sich zieht. Dabei spielten andere Faktoren, wie Gewicht, die Einnahme von Hormonen oder das Alter der Frauen während der Studie keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kam ein Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), nachdem es die Daten der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) Studie ausgewertet hatte. Die Forscher identifizierten eine Ernährungsweise, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang steht.