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Der blanke Horror: Möhren verursachen Cellulitis

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Die bekannte deutsche Frauenzeitschrift „Frau im Trend“ schrieb im Dezember: "Zu viel Möhren schwächen das Bindegewebe. Die Fitness-Falle: Das Gemüse hat zwei Gesichter - rohe Möhren machen rückhaltlos schön, während die Sache bei gekochten schon ganz anders aussieht. Beim Erhitzen entstehen einerseits Verbindungen, die das Krebsrisiko senken, aber auch reichlich Insulin fördernde Kohlenhydrate. Diese behindern den Stoffwechsel der Haut, schwächen das Bindegewebe und machen faltig."

Fakt ist: übermäßig ausgeschüttetes Insulin nach der Aufnahme von "falschen" Kohlenhydraten kann eine Reihe von ungünstigen Effekten haben:

  • Es unterbricht die Verbrennung von körpereigenen Depot-FettenEs schleust Fette aus der Mahlzeit in die Körperfettdepots
  • Es unterbricht die Verbrennung von körpereigenen Depot-FettenEs schleust Fette aus der Mahlzeit in die Körperfettdepots
  • Es hält Wasser im Körper zurück, was das Gewicht nach oben treibt
  • Es verursacht bei übermäßiger Ausschüttung schnell neuen Hunger

 

Essen wir die falschen Kohlehydrate, so machen diese Hunger. Sie verführen dazu, mehr zu essen und damit mehr Kalorien aufzunehmen, als wir brauchen. Auch Schweine werden nicht mit Fett, sondern mit Kohlenhydraten gemästet, damit sie möglichst schnell dick werden. Daran ist das Masthormon Insulin schuld. Es wird beim Konsum von Kohlehydraten vermehrt ausgeschüttet, hemmt gleichzeitig die Fettverbrennung in der Muskulatur und fördert die Fetteinlagerung im Fettgewebe.

Doch in wie weit ist das alles auf Möhren anwendbar? Gekochte Möhren haben in der Tat einen höheren glykämischen Index (= Blutzuckeranstieg nach Verzehr eine Nahrungsmittels) als rohe. Dieser entspricht in etwa dem von Kartoffeln oder Weißmehlerzeugnissen. Das rührt daher, dass durch Garen der Möhren bestimme Mehrfachzucker umgewandelt werden, die einen höheren Insulinausstoß bewirken. Da Möhren aber ein niedrig kalorisches Nahrungsmittel sind, müssten wir mindesten 2 kg davon zu uns nehmen, damit der glykämische Index überhaupt zum Zuge käme, Schaden anzurichten. Lassen wir uns also den Appetit auf das leckere Gemüse nicht verderben!
 

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