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Schlagzeilen

Jede zehnte Frau in Mitteleuropa ist betroffen. Fast 18.000 Frauen sterben jährlich an Brustkrebs. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 62 Jahren. Zunehmend sind jüngere Frauen betroffen.

Es gibt eine Reihe von Einflussfaktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen: erbliche Belastung, früh einsetzende Menstruation, spät einsetzende Menopause, Kinderlosigkeit oder späte Geburt des ersten Kindes. Auch die Lebensweise spielt eine Rolle: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol erhöhen das Brustkrebsrisiko.

Wenn Mutter und Großmutter oder mindestens zwei andere Verwandte an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt waren/sind, könnten Sie aus einer "Krebsfamilie" stammen. Sie könnten so genannte "Brustkrebsgene" in sich tragen. Frauen mit dieser genetischen Vorbelastung haben ein 50- bis 80%iges Risiko, im Laufe ihres Lebens Brustkrebs zu bekommen und ein 60%iges Risiko, dass auch in der zweiten Brust irgendwann ein Tumor wächst.

Im Brustkrebsmonat Oktober dreht sich jedes Jahr alles um Vorsorge, Früherkennung und Vorbeugung. Bis zu zwei Drittel aller Krebsfälle wären vermeidbar, schätzen Experten – wenn sich alle Menschen an einfache Regeln zur Krebsvorbeugung und Früherkennung halten würden. Doch die Zahl neuer Brustkrebs-Erkrankungen ist binnen 30 Jahren weltweit um mehr als das Doppelte gestiegen, berichtet das Fachmagazin "The Lancet" in seiner Online-Ausgabe. Demnach gab es 1980 weltweit etwa 640.000 Brustkrebs-Neuerkrankungen, drei Jahrzehnte später waren es schon 1,6 Millionen.

Warum eine chronischen Helicobacter pylori-Infektion das Risiko für ein Magenkarzinom erhöht, war bislang nicht bekannt. Wissenschaftler vom Institut für Molekulare Krebsforschung der Uni Zürich haben jetzt nachgewiesen, dass Helicobacter pylori den Krebs direkt auslösen kann.

Die Infektion führt sowohl in menschlichen wie auch in tierischen Zellen zu Brüchen in beiden Strängen des Erbguts. Beim Befall mit dem Keim werden die Strangbrüche normalerweise erfolgreich repariert. Das funktioniert aber nur, wenn das Bakterium mit Antibiotika gehemmt bzw. abgetötet wird.

Lange andauernde Infektionen führen zur Erschöpfung der Reparaturfähigkeit der Zelle, haben die Forscher herausgefunden. Die gefährlichen Doppelstrangbrüche lassen sich dann entweder nicht mehr oder nur noch teilweise reparieren. Es kann in Folge zu genetischen Mutationen kommen, von denen letztlich einige zur Tumorbildung führen können.

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